Aktuelles Filmprogramm und Vorschau

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ab  05.05: A BIGGER SPLASH
ab  12.05: JUNGES LICHT
ab  12.05: MR. GAGA
am 18.05: SHORTCUT TO JUSTICE im Rahmen des Grünen Kinos
ab  19.05: PETTING ZOO
am 20.05: AKOUNAK TEDALAT TAHA TAZOUGHAI veranstaltet von Akademie der Künste der Welt
am 21.05: SIGN O‘ THE TIMES
am 22.05: UNTER DER BRÜCKE
am 24.05: DER STAAT GEGEN FROTZ BAUER präsentiert von NS-Dokumentationszentrum
ab  26.05: MEIN PRAKTIKUM IN KANADA
ab  02.06: HAI-ALARM AM MÜGGESEE fünf Lieblingsfilme aus dreieinhalb Jahren Filmhauskino
ab  02.06: LOVE STEAKS fünf Lieblingsfilme aus dreieinhalb Jahren Filmhauskino
ab  02.06: OSLO, 31. AUGUST fünf Lieblingsfilme aus dreieinhalb Jahren Filmhauskino
ab  02.06: I USED TO BE DARKER fünf Lieblingsfilme aus dreieinhalb Jahren Filmhauskino
ab  02.06: IT FOLLOWS fünf Lieblingsfilme aus dreieinhalb Jahren Filmhauskino
am 04.06: URMILA – FÜR DIE FREIHEIT in Anwesenheit von Urmila
am 07.06: IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS präsentiert von NS-Dokumentationszentrum
am 15.06: SEEFEUER Preview im Rahmen des Grünen Kinos


A BIGGER SPLASH

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A-Bigger-Splash-poster-600x889ab 05. Mai

Regie: Luca Guadagnino
Italien, Frankreich 2016, Spielfilm, 124 Min., FSK 12, DF
mit Tilda Swinton, Matthias Schoenaerts, Dakota Johnson, Ralph Fiennes

Das berühmte Künstlerpaar Paul (Matthias Schoenaertz) und Marianne (Tilda Swinton) reist auf die idyllische Insel Pantelleria, um in der malerischen Abgeschiedenheit Süditaliens einen romantischen Urlaub zu verbringen. Es scheint der perfekte Ort. Doch die Harmonie der beiden gerät abrupt ins Wanken, als sie unerwartet Besuch von ihrem alten Freund Harry (Ralph Fiennes) und dessen äußerst attraktiven Tochter Penelope (Dakota Johnson) bekommen. Während Paul bald der lasziven Ausstrahlung der jungen Frau verfällt, erwacht zwischen Marianne und Harry eine „alte“ Leidenschaft. Ein gefährlicher Sog zieht die vier immer tiefer in einen Abgrund aus Eifersucht, Leidenschaft und sexueller Obsession…

Mit dem virtuosen Thriller A BIGGER SPLASH feiert der italienische Regisseur Luca Guadagnino den Rausch der sexuellen Anziehung. Raffiniert, elegant und in absoluter Starbesetzung führt Guadagnino hinein in die dunklen Abgründe menschlicher Leidenschaft. Inspiriert durch David Hockneys berühmtes Bild „A Bigger Splash“, ist ihm eine brillante Hommage an Jacques Derays legendären Film Der Swimmingpool (1969) gelungen. Die Figuren dieser verhängnisvollen Vierecksgeschichte spielen Ralph Fiennes (The Grand Budapest Hotel, James Bond 007 – Spectre), Tilda Swinton (I am Love, Only Lovers Left Alive), Matthias Schoenaerts (Der Geschmack von Rost und Knochen, The Danish Girl) und Dakota Johnson (Fifty Shades of Grey) mit vibrierender Intensität. Luca Guadagnino, berühmt für seine Affinität zur Mode, hat auch bei A BIGGER SPLASH mit der Kostümdesignerin und Oscar-Gewinnerin Antonella Cannarozzi zusammen-gearbeitet. Die Kostüme von Tilda Swinton stammen von Raf Simons, dem ehemaligen Chef-Designer von Dior.

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Dienstag, 24. Mai – 20.00 Uhr
Mittwoch, 25. Mai – 21.15 Uhr
Freitag, 27. Mai – 21.15 Uhr

JUNGES LICHT

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Junges Licht-Poster01ab 12. Mai

Regie: Adolf Winkelmann
D 2016, Spielfilm, 122 Min., FSK 12
mit Charly Hübner, Oscar Brose, Peter Lohmeyer

Der 12-jährige Julian ist ein Kind des Ruhrgebiets. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters (Charly Hübner) ergreifen. Im Sommer 1961 entfaltet sich das Leben der Kinder und Jugendlichen seiner Nachbarschaft zwischen Langeweile und Aggression. Sie trinken, rauchen, quälen Tiere und arbeiteen sonntags als Messdiener.
Als Julians Mutter einen Zusammenbruch erleidet und mit der kleinen Tochter Sophie ans Meer fährt, bleiben Vater und Sohn allein in der Bergbausiedlung zurück. Es dauert nicht lange, bis das ohnehin knappe Geld aufgebracht ist. Julian übernimmt die Verantwortung für den Haushalt und leiht sich vom Bekannten Gorny eine Kamera. Auch die Nachbarstochter Marusha fasziniert ihn mit der Offenheit, mit der sie über Sex redet. In seiner Unschuld beobachtet er seine Umwelt genau, sieht aber die Anzeichen einer Katastrophe nicht kommen.

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.http://jungeslicht.weltkino.de

Montag, 23. Mai – 19.00 Uhr
Mittwoch, 25. Mai – 19.00 Uhr
Donnerstag, 26. Mai – 18.00 Uhr
Freitag, 27. Mai – 19.00 Uhr
Sonntag, 29. Mai – 15.00 Uhr
Dienstag, 31. Mai – 19.00 Uhr

 

MR. GAGA

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Mr_Gaga-Posterab 12. Mai

Regie: Tomer Heymann
Israel, Schweden, D, NL 2015, Dokumentarfilm, 100 Min., FSK 0
mit Ohad Naharin und die Batsheva Dance Company

Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten.

Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann („Paper Dolls“, „I Shot My Love“ und „Who’s Gonna Love Me Now?“) zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

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.www.mrgaga-film.de

Donnerstag, 26. Mai – 16.00 Uhr
Samstag, 28. Mai – 17.00 Uhr
Sonntag, 29. Mai – 17.15 Uhr

PETTING ZOO

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Petting Zoo-Posterab 19. Mai

Regie: Micah Magee
Deutsch­land, Grie­chen­land, USA 2015, Spielfilm, OmU., 93 Min.
mit Davon Kel­ler, Aus­tin Reed, Dez­tiny Gon­za­les, Kiowa Tucke

Layla steht kurz vor ihrem Schul­ab­schluss, als sie erfährt, dass sie schwan­ger ist. Ihren Freund hat sie gerade ver­las­sen und weil sich ihre Fami­lie wei­gert, einer Abtrei­bung zuzu­stim­men, fügt sich Layla in ihre Situa­tion und lässt den Plan, auf’s Col­lege zu gehen, fal­len. Weil es zwi­schen ihr und den Eltern nicht funk­tio­niert, zieht sie zur Groß­mut­ter, wo auch der Onkel mit sei­ner Fami­lie lebt. Sie hält sich mit einem Job in einem Call Cen­ter über Was­ser und lernt neben­bei für ihre Abschluss­prü­fun­gen. Auf einem Kon­zert wirft Layla einen Blick auf Aaron, der so ganz anders ist als der Junge, von dem sie schwan­ger ist.
Mit genauem und empa­thi­schem Blick erzählt PETTING ZOO davon, wie es sich anfühlt, als Min­der­jäh­rige aus der Bahn gewor­fen zu wer­den. Dabei ent­steht nicht nur eine große Nähe zur Haupt­fi­gur Layla, son­dern auch zu den ande­ren Figu­ren. PETTING ZOO ist Micah Magees Abschluss­film, ko-produziert unter ande­rem von der dffb und der grie­chi­schen Regis­seu­rin Athina Rachel Tsangari und gedreht in einem Vor­ort von San Anto­nio, Texas – der Stadt mit der zweit­höchs­ten Rate von Teen­ager­schwan­ger­schaf­ten in den USA.

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.www.pettingzoomovie.com

Montag, 23. Mai – 21.15 Uhr
Dienstag, 24. Mai – 22.00 Uhr
Montag, 30. Mai – 21.15 Uhr
Dienstag, 31. Mai – 21.15 Uhr

AKOUNAK TEDALAT TAHA TAZOUGHAI (RAIN THE COLOR OF BLUE WITH A LITTLE RED IN IT)

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akounakposteram Freitag, 20. Mai – 20.30 Uhr
eine Veranstaltung von Akademie der Künste der Welt, Köln

Regie: Christopher Kirkley
Niger 2015, Spielfilm, 75 Min.

Die klassische Geschichte. Ein Gitarrenheld im violetten Cape macht sich auf seinem violetten Motorrad auf den Weg in die Stadt, gelangt dank seines virtuosen Spiels zu Ruhm, umwirbt unterdessen ein Mädchen, dem er nicht ganz das Wasser reichen kann, und muss sich schließlich in einem epischen Gitarrenduell dem eifersüchtigen König der lokalen Szene stellen. Allerdings geht es hier nicht um Purple Rain (1984) von Prince, sondern um ein in der Sahelzone angesiedeltes, postkoloniales Remake: den ersten Spielfilm in der Sprache der Tuareg. Da diese Sprache kein Wort für Violett kennt, ist der Filmtitel etwas lang. Wörtlich ins Englische übersetzt lautet er: Rain the Color of Blue with a Little Red in It. Die Hauptrolle spielt der Gitarrist Mdou Moctar aus Agadez, einem der Zentren der Tuareg-Rebellion in Niger in den 1990er-Jahren und heute die musikverrückte Hauptstadt des Wüstenblues. Der Film entstand im Rahmen eines selbst organisierten Projekts und wurde mithilfe einer sehr erfolgreichen Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Drehbuch verfasst und Regie geführt hat Christopher Kirkley, der in einem Gespräch mit dem Radiojournalisten und Autor UH-YOUNG KIM von seiner Arbeit und der Musikszene im Sahel berichtet.

Christopher Kirkley ist Archivar, Künstler, Kurator und Gelegenheits-DJ aus Portland. Er leitet das Projekt Sahel Sounds, eine Plattform, die die Kunst und Musik Westafrikas anhand nicht-traditioneller ethnografischer Feldforschung erkundet.

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am Freitag, 20. Mai – 20.30 Uhr

Anschließendes Gespräch in englischer Sprache

SIGN O‘ THE TIMES

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Sign o the Timesam Samstag, 21. Mai – 21.30 Uhr
Der selten gezeigte Konzertfilm von PRINCE original auf 35mm

Regie: Prince
USA 1987, Konzertfilm, OF, 85 Min, 35mm

Mit seiner „Sign o’ the Times Tour“ schrieb Prince 1987 Musikgeschichte. Auf dem Höhepunkt seiner kreativen Kraft zeigte er mit einer umwerfenden Begleitband, dass auch im Videozeitalter das Konzert das Mass aller Dinge bleibt.
Wo immer Prince auftrat, um sein ambitioniertes Album „Sign o‘ the Times“ live vorzustellen, hinterliess er Verblüffung und enthusiastische Kritiken. Zum Glück hatte er keine Lust, seine Europa-Tournee in den USA fortzusetzen, denn sonst wäre dieser Film nicht entstanden. Er schlug seiner Plattenfirma vor, als Ersatz für die USA-Tour einen Konzertfilm zu drehen.
Am Ende der Europa-Tournee in Holland aufgezeichnet, wurde der Konzertfilm im Paisley Park Studio kräftig bearbeitet und grosse Teile der Musikpassagen nachgebessert. Das dabei entstandene Zeitdokument beweist eindrücklich, dass Prince nicht nur einer der Superstars der 1980er-Jahre war, sondern mit seiner Musik und seinen Shows Massstäbe setzte.
Der Film kam auch hier 1987 in die Kinos, ist aber selten gezeigt worden.
Wir haben eine 35mm-Kopie auftreiben können und freuen uns, den Film so nochmals zeigen zu können.Bitte beachtet, dass die 35mm-Kopie nun auch schon 30 Jahre alt ist und natürlich nicht ohne Alterserscheinungen ist.

am Samstag, 21. Mai – 21.30 Uhr

UNTER DER BRÜCKE

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Unter der Brücke_Bild01am Sonntag, 22. Mai – 14.00 Uhr

Regie: Christoph Goldbeck, Dokumentarfilm, 85 Min.
Wolfgang K. (Wolfgang Kroggel), Elvis, Manu, Siggi, Tante Anni

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte warum man egal wo auf der Welt sehr oft arm bleibt, wenn man arm geboren wird. Am Beispiel des unglaublich bewegenden Lebensverlaufs des ehemaligen Obdachlosen Wolfgang K. ist das Doku-Drama und Road-Movie neben einer Hymne an die Freiheit, auch eine Ode an die Freundschaft und zudem, fast beiläufig, die Frage an verschwimmende Grenzen der Dok.Film-Realisierung. Eine Langzeitbeobachtung die an König der Fischer erinnert und mindestens genauso bewegt.

Wolfgang ist 60 Jahre alt, ledig und seit fast 20 Jahren obdachlos. Der
ehemalige Montageschreiner ist damals nach Scheidung, Krankheit und
Jobverlust in eine schwere Lebenskrise geraten und auf die Straße gekommen.
2010 zwingt ihn seine Gesundheit zur Suche nach einer Wohnung. Aber wird er
eine finden?
Kann jemand, der die Freiheit gewohnt ist, überhaupt bei geschlossenen
Fenstern und Türen schlafen? Oder erwartet Wolfgang K. zu viel von sich selbst
und hat vielleicht sogar Angst vor der Rückkehr in ein ‚normales’, geregeltes
Leben?
Der Autor Christoph Goldbeck erlebte mit dem mittlerweile 65-Jährigen fünf
Jahre lang die alltäglichen und psychologischen Schwierigkeiten des
sogenannten „Fest Machens“. Der Film zeigt eine Achterbahnfahrt der Gefühle:
vom Leben in der Freiheit über die schwierige Wohnungssuche bis zu den
Vorbehalten der Vermieter und Wolfgangs dramatischen psychischen Problemen
in der Wohnung.

.www.facebook.com/unterderbrueckefilm

WDR-Beitrag zum Film: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-doku-premiere-unter-der-bruecke—100.html

am Sonntag, 22. Mai – 14.00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Christoph Goldbeck

DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER

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Staat gegen Fritz Bauer-Posteram Dienstag, 24. Mai – 18.00 Uhr
eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Regie: Lars Kraume,
D 2015, Spielfilm, 105 Min., FSK 12
mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Jörg Schüttauf u.a.

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitz-Prozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Doch erst nach seinem Tod wurde sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns bekannt. Grimme-Preisträger Lars Kraume zeichnet mit DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück.

Burghart Klaußner (ELSER, DAS WEISSE BAND) verkörpert den Titelcharakter kongenial bis in die feinsten Details von Mimik und Gestik. Für die weiteren Rollen in seinem packenden, dichten Portrait der jungen BRD versammelte Lars Kraume mit Ronald Zehrfeld (BARBARA), Sebastian Blomberg (ZEIT DER KANNIBALEN), Lilith Stangenberg (DIE LÜGEN DER SIEGER) und Jörg Schüttauf (SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE) ein hochkarätiges deutsches Schauspieler-Ensemble.

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am Dienstag, 24. Mai – 18.00 Uhr

MEIN PRAKTIKUM IN KANADA

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Mein-Praktikum-in-Kanada-Posterab 26. Mai

Regie: Philippe Falardeau
Kanada 2015, Spielfilm, 108 Mi, DF & OmU.

Guibord (Patrick Huard, „Starbuck“) ist ein unabhängiger Abgeordneter, der Prescott-Makadewà-Rapides-aux-Outardes vertritt, einen großen Wahlkreis im Norden Québecs. Zu seinem großen Leidwesen wird der Politiker zum Zünglein an der Waage bei einer Abstimmung von nationaler Tragweite: Soll Kanada sich an einem Kriegseinsatz im Nahen Osten beteiligen? Guibords Stimme ist entscheidend. Das ganze Land schaut auf ihn. In Begleitung seiner Frau, seiner Tochter und eines idealistischen Praktikanten aus Haiti tourt der Parlamentarier durch seinen Bezirk, um sich mit seinen Wählern zu beratschlagen. Die Debatte kocht hoch, und Guibord droht völlig die Kontrolle zu verlieren.

MEIN PRAKTIKUM IN KANADA ist eine gleichermaßen bissige wie amüsante Politsatire, in der sich Politiker, Bürger und Lobbyisten einen Wettlauf darum liefern, wer als erster die Demokratie zur Strecke bringt.

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Donnerstag, 26. Mai – 20.15 Uhr (OmU.)
Samstag, 28. Mai – 19.00 Uhr
Sonntag, 29. Mai – 19.00 Uhr
Montag, 30. Mai – 19.00 Uhr (OmU.)
Mittwoch, 01. Juni – 19.00 Uhr

HAI-ALARM AM MÜGGELSEE

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Hai Alarm-Plakat (300b)ab 02. Juni
in der Abschiedsreihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Leander Haußmann, Sven Regener
D 2013, 103 Min., DF., Spielfilm

Friedrichshagen am schönen Müggelsee in Berlin hat ein Problem: Die abgebissene Hand des Bademeisters deutet darauf hin, dass ein Sicherheitsrisiko im Wasser schwimmt. Es wird alles getan, um das Problem zu verdrängen, aber irgendwann ist Schluss mit lustig: Der Hai-Alarm wird ausgerufen!
Ein teuflisches Gemisch aus Intrigen und Zorn, Liebe und Hass, Macht und Städtemarketing entwickelt einen Druck, unter dem der Kessel der Friedrichshagener Zivilisation in einem Inferno des Wahnsinns zu explodieren droht…

Herrlich durchgeknallt. Leander Haußmanns Komödie bietet Trash, Sexappeal und Nonsense-Gags. (Süddeutsche Zeitung).

***Nach gut dreieinhalb Betreiberschaft des Filmhauskinos müssen wir uns im Juni zumindest vorläufig aus dem Kinobetrieb verabschieden. Aus diesem Grund gibt es nochmal ein kleine Reihe mit unseren ganz persönlichen Favoriten aus unserer Filmhauskino-Zeit. mehr Informationen…

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ab 02. Juni

LOVE STEAKS

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Love Steaks Poster (300b)ab 02. Juni
in der Abschiedsreihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Jakob Lass
D 2014, 89 Minuten, DF., Spielfilm, FSK 12
mit Lana Cooper, Franz Rogowskie

Ein Masseur. Eine Köchin. Ein junges Paar auf’s Maul.
Ein Luxushotel. Steaks werden gebrutzelt. Speckröllchen massiert.
Clemens (zart) kommt als Frischling in den Wellnessbereich.
Lara (gut durch) muss sich im Küchenrudel behaupten.
Der Fahrstuhl bringt die beiden zusammen.
Abhängen in Abhängigkeit. Sie reiben sich aneinander, bis es knallt.

***Nach gut dreieinhalb Betreiberschaft des Filmhauskinos müssen wir uns im Juni zumindest vorläufig aus dem Kinobetrieb verabschieden. Aus diesem Grund gibt es nochmal ein kleine Reihe mit unseren ganz persönlichen Favoriten aus unserer Filmhauskino-Zeit. mehr Informationen…

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ab 02. Juni

OSLO, 31. AUGUST

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Oslo-August-Posterab 02. Juni
in der Abschiedsreihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Joachim Trier
Norwegen 2011, 96 Min, OmdU., Spielfilm, FSK 12
Darsteller: Anders Danielsen Lie, Malin Crépin, Aksel M. Thanke

Anders wird bald seinen Drogenentzug abschließen. Als Teil des Programms darf er nun erstmals wieder in die Stadt, um ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Jedoch nutzt er die Gelegenheit und bleibt länger in Oslo, läßt sich durch die Stadt treiben und besucht alte Freunde wieder, die er seit langem nicht sah. Anders ist 34, gut aussehend, intelligent und kommt aus einem intakten Elternhaus. Aber ihn beschäftigt der Gedanke, dass er in seinem Leben viele Chancen verpasst und Menschen enttäuscht hat. Mit 34 hat er das Gefühl, sein Leben sei eigentlich schon zu Ende. Doch an diesem Tag und während der folgenden Nacht keimt wieder Hoffnung auf, doch nochmals Liebe, Hoffnung und ein neues Leben finden zu können. Joachim Trier begleitet seinen Hauptdarsteller 24 Stunden, der mit einer bemerkenswerten Intensität von Anders Danielsen Lie gespielt wird: 24 Stunden im Leben eines jungen Mannes, der an irgendeiner Stelle falsch abgebogen ist. Oslo, am 31. August.

***Nach gut dreieinhalb Betreiberschaft des Filmhauskinos müssen wir uns im Juni zumindest vorläufig aus dem Kinobetrieb verabschieden. Aus diesem Grund gibt es nochmal ein kleine Reihe mit unseren ganz persönlichen Favoriten aus unserer Filmhauskino-Zeit. mehr Informationen…

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.Filmbesprechung im Kölner Stadt-Anzeiger

ab 02. Juni

I USED TO BE DARKER

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I used to be darker-Plakat (300b)ab 02. Juni
in der Abschiedsreihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Matt Porterfield
USA 2013, Spiefilm, 90 Min, FSK 6

Als die nordirische Ausreißerin Taryn in Ocean City in Schwierigkeiten gerät, sucht sie Zuflucht bei ihren Verwandten in Baltimore. Aber ihre Cousine Abby und ihre Eltern haben ihre eigenen Probleme: Die Ehe der beiden Musiker steht vor dem Aus. Ein Film über Liebe, Freundschaft, Familie, Heimat, Halt und Loslassenkönnen. »I used to be darker, then I got lighter.«

»Im Kern geht es in diesem Film um Beziehungen: um Menschen, die sich umeinander kümmern und einander gehen lassen, die nach Liebe und Nähe suchen – entweder da, wo sie sie schon früher gefunden haben oder dort, wo sie sie künftig finden werden. Es geht um das Thema Familie: um das, was uns von uns selbst forttreibt, was uns zurückweichen lässt, und darum, wie wir uns auf neue Formen der Verbindlichkeit einlassen, wie wir unseren eigenen Raum in der Welt gestalten. I USED TO BE DARKER ist ein Film über Heimat; er basiert auf dem Glauben, dass man auch wieder nach Hause zurückkehren kann, dass man aber damit zugleich immer etwas Neues schafft.« Matt Porterfield

***Nach gut dreieinhalb Betreiberschaft des Filmhauskinos müssen wir uns im Juni zumindest vorläufig aus dem Kinobetrieb verabschieden. Aus diesem Grund gibt es nochmal ein kleine Reihe mit unseren ganz persönlichen Favoriten aus unserer Filmhauskino-Zeit. mehr Informationen…

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ab 02. Juni

IT FOLLOWS

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It follows-Poster (300b)ab 02. Juni
in der Abschiedsreihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: David Robert Mitchell
USA 2014, Spielfilm, 100 Min., FSK 12, DF & OmU.

Nachdem die 19-jährige Jay mit dem süßen Hugh auf der Rückbank seines Autos Sex hatte, wird sie das beunruhigende Gefühl nicht los, dass sie jemand – oder etwas – verfolgt und findet sich schließlich in einem paranoiden Alptraum wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

David Robert Mitchell gelingt mit minimalistischen Mitteln und zahlreichen Anleihen bei den Klassikern des Genres ein alptraumhafter Indie-Horrorfilm. Mithilfe von atmosphärischen Bildern und einem einzigartigen, wummernden Soundtrack wird IT FOLLOWS zur filmgewordenen Paranoia, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

***Nach gut dreieinhalb Betreiberschaft des Filmhauskinos müssen wir uns im Juni zumindest vorläufig aus dem Kinobetrieb verabschieden. Aus diesem Grund gibt es nochmal ein kleine Reihe mit unseren ganz persönlichen Favoriten aus unserer Filmhauskino-Zeit. mehr Informationen…

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ab 02. Juni

URMILA – FÜR DIE FREIHEIT

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Urmila-Posteram Samstag, 04. Juni – 20.00 Uhr
in Kooperation Farbfilm Verleih

Regie: Susan Gluth
D 2016, Dokumentarfilm, 87 Min., FSK 0

Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will: „Kinder gehen zur Schule! Erwachsene gehen arbeiten!“ Urmila schreit ihre Wut in einem Protestzug auf den Straßen von Kathmandu hinaus. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Die nepalesische Organisation FKDF wurde von ehemaligen Kamalari mitgegründet, die nun ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre gewonnene Stärke für andere junge Frauen einsetzen. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden.

Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam, sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Auf diese Art lenkt sie die internationale Aufmerksamkeit auf ihren Kampf für ein gerechteres Nepal.

Gleichzeitig hat sie sich ein vermeintlich unerreichbares Ziel gesetzt: Urmila möchte Rechtsanwältin werden und ihr Heimatland Nepal weiter verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Das Lernen versucht die mittlerweile 25-Jährige mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren, stößt dabei aber zunehmend an ihre Grenzen. Muss sie sich für einen Weg entscheiden?

In Anwesenheit der Protagonistin Urmila, der Regisseurin Susan Gluth sowie Mitarbeitern von Care International. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

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am Samstag, 04. Juni – 20.00 Uhr

IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS

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Im Labyrinth des Schweigens-Posteram Dienstag, 07. Juni – 18.00 Uhr
eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Regie: Giulio Ricciarelli
D 2015, Spielfilm, 123 Min., FSK 12
mit Alexander Fehling, André Szymanski, Friederike Becht u.a.

Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten wirft „IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS“ einen ganz eigenen, besonderen Blick auf das Lebensgefühl der Wirtschaftswunderjahre – die Zeit von Petticoat und Rock’n Roll, in der die Menschen Vergangenes vergessen und lieber nach vorne blicken wollten. Emotional und packend erzählt der Film ein weitestgehend unbekanntes Kapitel dieser Jahre, das unseren Umgang mit der eigenen Vergangenheit grundlegend veränderte. Eine fesselnde Geschichte über Mut, Verantwortung und den Kampf um Gerechtigkeit.

Deutschland 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Johann Radmann (Alexander Fehling) ist seit Kurzem Staatsanwalt und muss sich wie alle Neulinge um Verkehrsdelikte kümmern. Als der Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Freund Gnielkas hat einen Lehrer als ehemaligen Auschwitz-Wärter erkannt, doch niemand will seine Anzeige aufnehmen. Gegen den Willen seiner direkten Vorgesetzten beginnt Radmann sich mit dem Fall zu beschäftigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Von „Auschwitz“ haben in diesen Jahren die einen nie gehört, und die anderen wollen es so schnell wie möglich vergessen. Nur Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Gert Voss) unterstützt seine Neugier, er selbst möchte die dort begangenen Verbrechen seit Langem an die Öffentlichkeit bringen, für eine Anklage fehlen ihm jedoch die Beweise. Als Johann Radmann und Thomas Gnielka Unterlagen finden, die zu den Tätern führen, erkennt Bauer sofort deren Brisanz – und beauftragt Radmann offiziell mit der Leitung weiterer Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe und setzt alles daran, herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Er befragt Zeugen, durchforstet Akten, sichert Beweise und lässt sich so sehr in den Fall hineinziehen, dass er für alles andere blind wird – selbst für Marlene Wondrak (Friederike Becht), in die er sich gerade erst Hals über Kopf verliebt hat. Johann Radmann überschreitet Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich ans Licht bringt, wird das Land für immer verändern …

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am Dienstag, 07. Juni – 18.00 Uhr

Preview: SEEFEUER

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Seefeuer-Posteram Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos
in Kooperation mit Filmbüro NW

Regie: Gianfranco Rosi
I, F 2016, Dokumentarfilm, 108 Min., OmU.

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.
Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte.

Ein herausragender Dokumentarfilm über die Flüchtlingsinsel Lampedusa. 3Sat Kulturzeit
Ein Film, den man nicht vergisst. ZDF aspekte
Ein tiefberührender, hochaktueller Film. RBB aktuell

.Trailer

am Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Frank Jablonski (Flüchtlingshelfer an der Kölner Drehscheibe und Organisator von Hilfskonvois)
• Erik Marquardt (Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND).
• Moderation: Arndt Klocke