Archiv 2015

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Filmarchiv Filmhauskino 2015

UNTER FREUNDEN

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Unter Freunden-Posterab 31. Dezember

Regie: Olivier Baroux
F 2015, Spielfilm, 91 Min., DF & OmU., FSK 12
mit Daniel Auteuil, Gérard Jugnot, François Berléand

Richard, Gilles und Philippe sind Freunde seit über 40 Jahren. Wie jeden Sommer fahren sie auch dieses Jahr gemeinsam mit ihren Frauen in den Urlaub. Doch das Zusammenleben auf dem gecharterten Segelboot ist dann doch weniger harmonisch als zunächst gedacht – nicht zuletzt, weil Richards neue, deutlich jüngere Freundin die Clique gehörig durcheinander wirbelt. Zwischen Sonnenbrand und Kajütenzwist schwelen Eifersüchteleien und gut gehütete Geheimnisse. Als dann auch noch ein Unwetter aufzieht, ist endgültig der Zeitpunkt gekommen, um klar Schiff zu machen. Wird die Freundschaft den großen Sturm überstehen?

Mit UNTER FREUNDEN gelingt Olivier Baroux (FASTEN AUF ITALIENISCH) eine warmherzige Komödie über alte Freunde und neue Herausforderungen in den besten Jahren. Das heitere Ensemble um Daniel Auteuil (BEVOR DER WINTER KOMMT) segelt auf der perfekten Welle Richtung Korsika – dabei bleibt vor Lachen ganz bestimmt kein Auge trocken!

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.Webseite zum Film

REMEMBER – VERGISS NICHT, DICH ZU ERINNERN

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Rememberab 31. Dezember

Regie: Atom Egoyan
Kanada 2015, Spielfilm, 95 Min., FSK 12, wir zeigen die dt. und die OmU.-Fassung.
mit Christopher Plummer, Martin Landau, Jürgen Prochnow, Bruno Ganz.

REMEMBER ist ein wendungsreicher Thriller über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts. Der Film erzählt die Geschichte von Zev, einem alten Mann, der von seinem Freund Max eine schreckliche Wahrheit erfährt. Ein Nazi-Aufseher, der vor mehr als 70 Jahren ihre Familien ermordet hat, lebt unter falscher Identität in Amerika. Zev will den schuldigen Mann finden und mit seiner eigenen Hand endlich Gerechtigkeit walten lassen. Er macht sich auf eine lange Reise durch den ganzen Kontinent und in die eigene Vergangenheit.

REMEMBER ist der vielbeachtete neue Film des kanadisch-armenischen Regisseurs Atom Egoyan (Das süße Jenseits“) mit hochkarätiger Besetzung.

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LaDOC Lectures 2015 Spezial: Dokumentarfilme aus Israel

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One_Day_After_Peace_B1LaDoc präsentiert:
LaDOC Lectures 2015 Spezial: Dokumentarfilme aus Israel

am 20. Dezember – Einlass ab 9.30 Uhr / Beginn 11.00 Uhr

Double-Feature mit anschließendem Werkstattgespräch

Film 1:
TO SEE IF I’M SMILING
Regie: Tamar Yarom
Israel 2007, 59 Min.

In „To See If I’m Smiling“ befragt Regisseurin Tamar Yarom israelische Soldatinnen zu ihren Erfahrungen im Wehrdienst. Subtil entwickelt der Film ein Bild von der Veränderung, welche die Frauen während der Zeit in der Armee erleben, und die sie am Ende mit der ganzen Härte der individuellen Erfahrungen isoliert zurücklässt.

Film 2:
ONE DAY AFTER PEACE
Regie: Miri & Erez Laufer
Israel 2012, 86 Min.

Miri und Erez Laufer begleiten in „One Day After Peace“ ihre Protagonistin Robyn Damelin auf ihrem Weg, den Tod ihres Sohnes, der als Soldat einem Attentat zum Opfer fiel, zu überwinden. Auf der Suche nach Versöhnung reist sie zurück in ihr Geburtsland Südafrika, um dort zu erfahren, wie Opfer und Täter unterstützt durch die Arbeit der „Truth and Reconciliation Committees“ versuchen, den Hass des Apartheitsregimes hinter sich zu lassen. Dabei konfrontiert sie sich selbst schonungslos mit ihrem eigenen Schmerz und den Grenzen des Vergebens.

Im Anschluss an die beiden Filme Werkstattgespräch:
In dem von den Regisseurinnen Bettina Braun und Monika Pirch (LaDOC) moderierten Publikumsgespräch mit den Gästen Tamar Yarom und Robyn Damelin geht es um Fragen nach der Arbeitsweise und den Produktionsbedingungen sowie dem Umgang mit der Realität vor und hinter der Kamera vor dem Hintergrund der politischen Situation im Land. Im Anschluss Branchentreffen, Teilnahme auf Einladung.

Eintritt (mit Imbiss): 9,50 €, erm. 6,50 €
Reservierung empfohlen. Anmeldung online hier

weitere Infos hier

DER JUNGE UND DIE WELT

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Der Junge und die Weltab 17. Dezember

Regie: Alê Abreu
Brasilien 2013, Animationsfilm, 80 Min., ohne Dialoge, FSK 0

Die Arme und Beine des kleinen Cucas sind schmal wie Nähgarn und der Kopf rund wie ein Fussball oder wie die Weltkugel, die er mit neugierigem Blick erkundet. Sein Interesse gilt all jedem, was er in und um sein Dorf entdeckt. Blumen, Fische, Vögel, aber auch die Klänge und Melodien, die sich vor seinen Augen in schillernde Farben verwandeln, fesseln seine Aufmerksamkeit. Leicht ist er, leicht wie eine Feder und so passiert es schon mal, dass der Wind ihn ergreift und bis hoch oben in die Wolken trägt, von wo er eine besondere Aussicht auf die Erde bekommt. Doch Cucas Leben erfährt eine harte Landung als sein Vater die Familie verlässt, um in der Stadt Arbeit zu finden. Kurzentschlossen macht sich der kleine Junge mit gepacktem Koffer auf, seinen Vater zu suchen, in der Hoffnung die Familie wieder zusammen zu bringen. Die Reise des Jungen entfaltet sich bildgewaltig mit jeder neuen Station, immer verschiedener und komplexer werden die Animationen.
Das Dorf noch in feinen, minimalistisch gehaltenen Skizzen gezeigt, erscheinen die von Baumwollfeldern gesäumten Landstrassen in pastellfarbenen breiten Pinselstrichen, die sich in wilden Wellen verlieren. Die Stadt entsteht vor den Augen Cucas aus verschiedenen Collage Techniken im Strudel bunter Farben. Explodierende Feuerwerkskörper erleuchten den Himmel über den zusammen gestückelten Favelas, während Neonwerbung und grelle Schaufenster die Straßen erhellen.
Ohne Dialoge beschreibt der Film auf besondere Weise den Konflikt zwischen arm und
reich, Land und Stadt, indigenen Einwohnern und Weißen, Handarbeit und industrialisierter Arbeit – doch durch das drunter und drüber der Stadt vernimmt man das Schlagen der Herzen der Menschen wie ein Song.

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DÄMONEN UND WUNDER – DHEEPAN

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Dheepan-Poster (1000b)ab 10. Dezember

Regie: Jacques Audiard
F 2015, Spielfilm, 109 Min., FSK 16, DF. & OmU.
mit Antonythasan Jesuthasan, Kalieaswari Srinivasan, Claudine Vinasithamby

Der tamilische Freiheitskämpfer Dheepan verlor im Bürgerkrieg in Sri Lanka Frau und Kind. Nun versucht er, sich in einem heruntergekommenen Pariser Vorort ein neues Leben aufzubauen. Dazu lebt er zum Schein mit einer ihm fremden jungen Frau und einem kleinen Mädchen, denn die gefälschten Pässe geben sie als Familie aus. Im Kampf um Anpassung und Freiheit geraten sie mitten in einen Bandenkrieg im Drogenmilieu und Dheepan muss seine neue Familie verteidigen.

Mit Dheepan gewann Audiard bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme.

Nach „Der Geschmack von Rost und Knochen“ und „Ein Prophet“ das neue Meisterwerk von Jacques Audiard.

„Grandios, spannend, nachdenklich, berührend und betörend. Was für ein Kino, was für ein europäisches Kino! Was für ein Filmemacher!“ (Deutschlandfunk).

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.www.DaemonenUndWunder.weltkino.de

SHIRINS HOCHZEIT

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Shirins Hochzeit-Posteram Sonntag, 06. Dezember
in Kooperation mit dem Frauengeschichtsverein Köln

Regie: Helma Sanders-Brahms
D 1976, Spielfilm, 120 Min.
Darsteller: Ayten Erden, Jürgen Prochnow

Das türkische Bauernmädchen Shirin (Ayten Erten) reist nach Köln, um dort ihren Verlobten Mahmud (Aras Ören) zu suchen, dem sie bereits als Kind versprochen worden war. Nur langsam lebt sich die junge Migrantin in der für sie vollkommen fremden Welt ein, erlernt die Sprache und gewöhnt sich an die Fabrikarbeit. Dann aber wird Shirin entlassen. Ohne Aufenthaltsgenehmigung und ohne Geld wird sie zum Opfer eines Zuhälters (Jürgen Prochnow). In den Wohnheimen der Gastarbeiter geht sie schließlich anschaffen. Dort begegnet sie eines Tages ihrem Verlobten Mahmud …
Die Erstsendung des Spielfilms im WDR löste 1975 massive Kritik rechtsextremistischer Kreise in der Türkei aus und führte auch zu Protesten türkischer Nationalisten vor dem WDR-Funkhaus in Köln. Ayten Erten, die Darstellerin der Shirin, wurde massiv bedroht und ihre Schauspielkarriere war nach dem Film quasi beendet.

am Sonntag, 06. Dezember – 12.00 Uhr

SIVAS

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Sivas-Posterab Donnerstag, 03. Dezember

Regie: Kaan Müjdeci
Türkei, D, 2014, Spielfilm, 97 Min., FSK 12, OmU.
Buch: Kaan Müjdeci * Kamera: Armin Dieroff, Martin H. Solvang * Produktion: Coloured Giraffes * Darsteller: Doğan İzci, Ozan Çelik, Muttalip Müjdeci

Der elfjährige Aslan lebt in einer rauhen Männerwelt in einem anatolischen Dorf, in der der Stärkste die Rangordnung bestimmt. Als er in einem Graben den verwundeten Kampfhund Sivas findet, nimmt er sich des Tieres an und päppelt es auf. Sivas findet allmählich zu alter Kraft zurück. Das Dorf erwartet von dem Jungen, dass er mit Sivas an Kampfhundturnieren teilnimmt. Kampf umd Kampf gewinnt er. Der Aufstieg des Hundes ermöglicht es auch Arslan, in der Dorfgemeinschaft seine Stellung zu behaupten. Der Film zeichnet ein fast dokumentarisches Bild von einer Welt, in der Kinder früh erwachsen werden müssen und nur der Stärkste überlebt.

„Das einzige Problem, das wir heute haben, ist die Welt der Männer, weil sie die Ursache allen Übels sind.” (Kaan Müjdeci)

Kaan Müjdeci: SIVAS ist der Debütfilm des 34jährigen Regisseurs. Der türkisch-stämmige Regisseur lebt seit elf Jahren in Berlin. Er ist Autodidakt. Sivas erhielt auf bei 71. Filmfestspielen Venedig den Spezialpreis.

.www.sivasfilm.com

BLACKTAPE

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Blacktapeab 03. Dezember

Regie: Sekou Neblett
D
2015, Dokumentarfilm, 86 Min., FSK 6
Besetzung: Marcus Staiger, Falk Schacht, Sekou Neblett, Max Herre, Thomas D.

Regisseur Sékou Neblett versammelt und interviewt in BLACKTAPE das Who‘s Who der deutschen HipHop-Szene und  liefert  ein gelungenes Porträt über die Ursprünge einer Subkultur, die sich aus einem Lebensgefühl heraus entwickelte. Gemeinsam mit Marcus Staiger (Mit dem Royal Bunker Label Wegbereiter des Berliner Straßenraps und Journalist u.a. VICE), Falk Schacht (Journalist u.a. VIVA, Label Betreiber und HipHop Connaisseur), Max Herre, Thomas D, Afrob, Azad, Eko Fresh, Fünf Sterne Deluxe, Samy Deluxe, Haftbefehl, Megaloh, Stieber Twins, Jaybo aka Monk, Steve Blame, Neffi Temur u.v.a. erinnert sich Neblett an die Entstehungszeit des dt. HipHop. Auf seiner filmischen Reise spürt er dem Mysterium Tigon nach, der den Stein ins Rollen gebracht haben soll. Mehr und mehr werden die Auswirkungen und damit die Relevanz des HipHop auf die deutsche Popkultur – deren Sprache und musikalische Entwicklung – sichtbar.

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ZWISCHEN HIMMEL UND EIS

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Zwischen Himmel und Eis-Posterab 26. November

Regie: Luc Jacquet
F 2015, Dokumentarfilm, 89 Min., FSK 0

Eisig, unnahbar und wunderschön – scheinbar endlos erstrecken sich die Schneelandschaften der Antarktis. Doch das Jahrtausende alte Eis hütet ein Geheimnis: Unzählige eingeschlossene Luftbläschen aus Urzeiten zeugen vom Klima vergangener Zeiten und seiner Veränderung durch den Menschen. Luc Jacquet blickt zurück auf die ersten Expeditionen des französischen Wissenschaftlers Claude Lorius, der bereits als junger Mann unter extremsten Bedingungen das Eis erforscht hat. Ihm gelang es, erstmals die Klimageschichte unseres Planeten bis 800.000 Jahre zurückzuverfolgen und eine bittere Wahrheit aufzudecken …

Mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und spektakulärem Archivmaterial erzählt Oscar®-Preisträger Luc Jacquet die abenteuerliche Geschichte des Polarforschers Claude Lorius, der sein Leben dem Eis gewidmet hat. Dabei offenbart er einen Planeten von unermesslicher Schönheit, aber auch großer Zerbrechlichkeit. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm ist gleichermaßen bildgewaltiges Naturerlebnis, spannendes Antarktisabenteuer und bewegendes Plädoyer für den Klimaschutz. Erzählt von Max Moor.

vom Regisseur von REISE DER PINGUINE

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.www.zwischenhimmelundeis.weltkino.de

VOICES OF TRANSITION

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Voices of Transitionam Donnerstag, 26. November – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Nils Aguilar
F, D 2012, Dokumentarfilm, 65 Min., FSK 0

Teil I – von Agrarfabriken zu Waldgärten – Frankreich ist in der Forschung zur Agroforstwirtschaft weltweit führend. Das natürliche Wald-Ökosystem scheint die beste Inspirationsquelle zu sein, wenn es gilt, aus leblosen Monokulturen wieder ertragreichere essbare Landschaften zu gestalten.
Teil II – Kulturwende gemeinsam gestalten – Die ursprünglich aus England stammende “Transition Town Bewegung” boomt heute weltweit: Statt auf ein Umlenken der Politik zu warten, bringen engagierte Nachbarschaften die Nahrungsmittelproduktion in ihre Städte zurück und legen die Grundsteine für eine Ressourcen schonende, krisenfestere Gesellschaft – hier und jetzt und mit viel Lebensfreude!
Teil III – Kubas “Grüne Revolution” – Als die Sowjetunion auseinander fiel, brach in der Folge dramatischer Lieferengpässe auch Kubas Agrarindustrie zusammen. Aus der Not wurde eine Tugend: Heute ist die Karibikinsel Vorreiter für Agrarökologie und städtische Biolandwirtschaft. Die Millionenstadt La Havanna etwa stellt heute 70% ihres konsumierten Gemüses und Obstes selbst her – in Bioqualität!

.Webseite zum Film

am Donnerstag, 26. November – 20.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Sven Lehmann, Vorsitzender GRÜNE NRW
• Martin Herrndorf, COLABOR Raum für Nachhaltigkeit
• Sabine Lydia Müller, dasselbe in grün – Verband der nachhaltigen Unternehmen
• Judith Levold, Gemeinschaftsgarten NeuLand
• Moderation: Arndt Klocke, MdL

REMAKE REMIX RIP-OFF

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Remake Remixam 24. November

Regie: Cem Kaya
D 2015, Dokumentarfilm, 96 Min., Türk. mit dt. UT.

Rache, Gier, Romantik, Superhelden. Eigentlich geht es im Kino doch immer um dasselbe. Warum also das Rad der Erzählung neu erfinden? Das dachten sich zahlreiche türkische Produzenten, änderten radikal ihre Strategie und begründeten in den 60er Jahren das legendäre „Yesilçam“-Kino: Sie drehten die großen Hollywoodfilme kurzerhand nach. Im Hauruck-Verfahren und mit einfachsten Mitteln. Kaum ein Blockbuster wurde ausgelassen. So gab es Remakes von Dracula, Der Zauberer von Oz, Der Exorzist, Superman, Rambo, Star Trek – sogar ein türkischer Tarzan schwang sich durch Istanbul. Die technischen Unzulänglichkeiten wurden wettgemacht durch exzessiven körperlichen Einsatz vor und hinter der Kamera. Und der Erfolg gab der kreativen Kopierpraxis recht: Gerade in den ländlichen Gebieten Anatoliens strömten die Menschen millionenfach in die Kinos.

Regisseur Cem Kaya hat sich durch tausende Yesilçam-Filme gesichtet und Regie-Altmeister, Produzenten, Schauspieler, Kinobetreiber und Filmwissenschaftler getroffen. In Archivaufnahmen und Gesprächen mit den Akteuren von damals entsteht das Porträt einer goldenen Ära des populären türkischen Kinos.

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.www.remakeremixripoff.com

am Dienstag, 24. November 2015 – 20.30 Uhr

Vorstellung in Anwesenheit des Regisseurs

EXPOSED FILMFESTIVAL

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exposedLogoexposed Filmfestival

17. – 22. Oktober 2015

exposed ist das Festival für den filmischen Nachwuchs. Gezeigt werden erste und zweite Filme. Somit bereitet exposed die Bühne für frisches, unkonventionelles, neues Kino. Seien Sie neugierig.

Hier geht’s zur Festivalseite:
www.exposed-filmfestival.de

und auch untenstehend alle Filme des Festivals:

Di, 17.11. – 19.30 Uhr: Festivaleröffnung im Rahmen von CineCologne
Mi, 18.11. – 19.00 Uhr: BUBE STUR
Mi, 18.11. – 21.00 Uhr: AUSSER ATEM
Do, 19.11. – 18.00 Uhr: SIVAS
Do, 19.11. – 20.00 Uhr: DAS FLOSS !
Do, 19.11. – 22.00 Uhr: FRENCH BLOOD
Fr, 20.11. – 18.30 Uhr: FREIRÄUME
Fr, 20.11. – 19.30 Uhr: NEULAND
Fr, 20.11. – 20.00 Uhr: WINTERGAST
Fr, 20.11. – 22.00 Uhr: SIBYLLE
Sa, 21.11. – 18.30 Uhr: EISMÄDCHEN
Sa, 21.11. – 20.00 Uhr: IM SPINNWEBHAUS
Sa, 21.11. – 22.00 Uhr: SCHNICK SCHNACK SCHNUCK
So, 22.11. – 15.00 Uhr: IM ZEICHEN DES LÖWEN
So, 22.11. – 17.00 Uhr: DIE ENTTÄUSCHTEN

THANK YOU LADIES AND GENTLEMEN

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Thankyouam Montag, 16. November – 19.00 Uhr
im Rahmen der Armenischen Filmtage „Children of Hayastan“

Regie: Nigol Bezjian
Libanon, Vereinigte Arabische Emirate 2014, Dokumentarfilm, 49 Min.

Nigol Bezjian vermeidet all die schrecklichen Bilder und Statistiken, die in den Medien allzu häufig verwendet werden, um den syrischen Konflkt zu beschreiben, stattdessen wirft er einen poetischen
Blick auf das alltägliche Leben von Flüchtlingen, das nun friedlich und abseits des Politischen
verläuft. In den Camps des westlichen Bekaa-Tals im Libanon haben sie ein neues Leben begonnen,
voller Hoffung auf Frieden und voller Sehnsucht, in ihre Heimat zurückzukehren. „Es ist mehr eine
beobachtende Dokumentation über den Alltag der syrischen Flüchtlinge in den Camps. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen, damit sie sich an mich gewöhnten und habe dann sechs Tage lang gefimt!“ Der Film dokumentiert einen ganzen Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

.www.children-of-hayastan.com

am Montag, 16. November – 19.00 Uhr

Anschließende Diskussion mit Nigol Bezjian

Cinepänz 2015

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0_Cinepaenz-PosterCinepänz – 26. Kölner Kinderflmfestival

Das 26. Kölner Kinderfilmfest CINEPÄNZ findet in der Zeit vom 14. bis 22. November 2015 statt. Auf dem Programm stehen zehn spannende und unterhaltsame Premierenfilme sowie ein interessantes Panorama-Programm. Darüber hinaus gibt es ein breites Repertoireprogramm, das von den sieben beteiligten Bürger- und Jugendzentren getragen wird. Insgesamt werden rund 45 Filme in 130 Vorführungen zu sehen sein. Zahlreiche Mitmachaktionen und Workshops ergänzen das Angebot. Gute Unterhaltung!

alle Cinepänz-Filme im Filmhauskino

Webseite des Festivals:
www.cinepaenz.de

weitere Filme am Nachspielwochenende:
Sa, 28.11. – 14.15 Uhr: ANTBOY – DER BISS DER AMEISE
Sa, 28.11. – 16.00 Uhr: BOY 7
So, 29.11. – 12.00 Uhr: DAS GROSSE GEHEIMNIS
So, 29.11. – 14.00 Uhr: GIRAFFADA

ALKI ALKI

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Alki Alkiab 12. November

Regie: Axel Ranisch
D
2015, Spielfilm, 102 Min., FSK 12
mit Peter Trabner, Heiko Pinkowski, Thorsten Merten, Iris Berben, Oliver Korritke, Käptn Peng

Tobias (Heiko Pinkowski) und Flasche (Peter Trabner) sind Freunde fürs Leben. Seit ihrer Jugend sind die Beiden keinen Tag von einander getrennt gewesen. Tobias steht in der Blüte seines Lebens, hat Frau und Kinder. Er trägt Verantwortung. Und trotzdem scheint er nicht erwachsen zu werden. Mit seinem Kumpel Flasche rockt er die Diskotheken und feiert mit jungen Menschen, deren Vater er sein könnte. Die Beiden trinken Nächte lang Alkohol und liegen tagsüber verkatert im Bett. Doch die unbeschwerte Leichtigkeit des jugendlichen Seins ist längst verflogen. Tobias gerät zunehmend mit seiner Frau Anika (Christina Große) , seinen drei Kindern und seinem Kompagnon Thomas (Thorsten Merten), mit dem er ein Architekturbüro gegründet hat, in Streit. Tobias verliert durch den Alkohol seinen Führerschein, Aufträge im Büro, das Liebesleben mit seiner Frau und die Freude an seinen Kindern. Schließlich baut er einen Autounfall, der beinahe das Leben seiner Kinder kostet. Stück für Stück merkt Tobias, dass ihm die Freundschaft zu Flasche nicht mehr gut tut und das es nun an der Zeit ist, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen. Doch als Tobias auf diese Erkenntnis kommt, ist es lange schon zu spät. Tobias kann Flasche nicht loswerden. Also dreht sich die mörderische Spirale weiter. Solange, bis es dreckig wird.

Nach DICKE MÄDCHEN und ICH FÜHL MICH DISCO nun der neue hochprozentig tragikomische, süchtig machende Spielfilm von Multitalent Axel Ranisch.

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.www.alkialki.de

*Am Samstag, 14. November – 20.30 Uhr Special-Vorstellung von ALKI ALKI in Anwesenheit von Axel Ranisch und Heiko Pinkowski !

CHUCK NORRIS UND DER KOMMUNISMUS

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Chuck Norris-Poster (300b)ab 12. November

Regie: Ilinca Calugareanu
Rumänien, GB, D 2015, Dokumentarfilm, 80 Min.

Die 1980er Jahre. Rumänien ist unter der Diktatur Ceaucescu kulturell völlig isoliert. Dann beginnt der Siegeszug des Videorekorders und tausende Filme aus dem Westen bahnen sich illegal ihren Weg durch den eisernen Vorhang. Ein windiger Schwarzmarkt-Händler und eine mutige Übersetzerin bringen dem rumänischen Volk den Zauber Hollywoods – und bereiten damit nicht weniger vor als die Revolution. Ein Doku-Thriller über die Zeit des kalten Krieges, der dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Der Publikumsliebling des Sundance Film Festivals.

Von den Produzenten von „Searching for Sugarman“.

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.www.chucknorris-film.de

Grünes Kino: WIR WAREN DIE GRÜNEN

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Das waren die Grünenam Dienstag, 10. November – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Annette Zinkant
D 2014, Dokumentarfilm, 90 Min.

Zum 35. jährigen Jubiläum von den „Grünen“ zeigt das Grüne Kino die Dokumentation DAS WAREN DIE GRÜNEN. Von den Anfängen der Partei über den ersten Einzug in den Bundestag, der ersten Regierungsbeteiligung bis heute: In bewegenden Interviews erinnern sich grüne Spitzenpolitiker*innen von damals und heute an die Träume, die großen Kämpfe und politischen Widersprüche, an Karrieren und Schicksale bei den „Grünen“.

.Webseite zum Film

am Dienstag, 10. November – 20.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit u.a.:
• Lukas Beckmann, eheml. Bundessprecher der GRÜNEN gemeinsam mit Petra Kelly
• Birgit Schulz, Grimmepreisträgerin und Produzentin des Films
• Annette Zinkant, Autorin des Films
• Claudia Pinl, Politikwissenschaftlerin und Publizistin (u.a. „Zwischen Rotation und Routine. Die Grünen im Bundestag.“)
• Arndt Klocke MdL, Moderation

BLACK MASS

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Black Massab 05. November

Regie: Scott Cooper
USA 2015, Spielfilm, 122 Min., FSK 16, OmU.

Der dreifache Oscar-Kandidat Johnny Depp spielt in „Black Mass“ den notorischen Gangster James „Whitey“ Bulger unter der Regie von Scott Cooper („Crazy Heart“). South Boston in den 1970er-Jahren: FBI Agent John Connolly überredet den irischstämmigen Gangster Jimmy Bulger, mit dem FBI zusammenzuarbeiten, um einen gemeinsamen Feind zu eliminieren: die italienische Mafia. Diese unselige Partnerschaft gerät schnell außer Kontrolle, sodass Whitey sich der Verurteilung entziehen und seine Macht sogar stärken kann, um sich als einer der skrupellosesten und einflussreichsten Gangster in der Geschichte von Boston zu behaupten.

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.www.warnerbros.de/kino/black_mass.html

(alle Vorstellungen OmU.)

VOLL VERZUCKERT – THAT SUGAR FILM

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Voll verzuckertab 29. Oktober

Regie: Damon Gameau
Australien 2014, Dokumentarfilm, 90 Min., FSK 0

Zucker ist in aller Munde. Es ist weltweit das am weitesten verbreitete Nahrungsmittel. Doch welchen Effekt hat Zucker auf uns? Was passiert, wenn die Ernährung vor allem aus zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht? Diese Fragen stellte sich der australische Schauspieler und Filmemacher Damon Gameau und wagte den Selbstversuch. Nicht etwa Limonade, Eiscreme oder Schokolade stehen hier im Mittelpunkt, sondern Lebensmittel, die als „gesund“ verkauft werden: ob fettarmer Joghurt, Müsli, Fruchtriegel, Säfte oder Smoothies. 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker täglich aus ebensolchem „Wellness-Food“ zugeführt – so sah Gameaus Diät unter Aufsicht von Wissenschaftlern und Ernährungsberatern aus. Während seines Experiments reiste Damon Gameau zudem durch die süße, weite Welt des Zuckers und schaute der Lebensmittelindustrie auf die Finger, besuchte Fachleute, Ärzte, Wissenschaftler und nicht zuletzt Zucker-Geschädigte.

Erschreckend und aufschlussreich. Tim Mälzer
Unbedingt ansehen. Jamie Oliver

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.www.vollverzuckert-thatsugarfilm.de

Filmreihe Gianfranco Rosi: BELOW SEA LEVEL

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Below Sea LevelFilmreihe Gianfranco Rosi

am 22. Oktober

BELOW SEA LEVEL

Regie: Gianfranco Rosi
USA 2008, Dokumentar
film, 110 Min.

Mehr als 300 Kilometer südöstlich von Los Angeles leben mitten in der Wüste Menschen in einer Kommune zusammen. Die Außenseiter, die der Gesellschaft den Rücken gekehrt haben, suchen hier, am tiefstgelegenen Punkt der USA, die Einsam-keit und wollen im Einklang mit sich und ihrer Umgebung sein. Für einige von ihnen ist dieser trostlose Ort ohne Elektrizität und fließendes Wasser nur eine vorüber-gehende Bleibe, für andere ein ständiger Wohnsitz. Jeder von ihnen hat einen eigenen Grund, an diesem verlassenen Ort zu sein – aber vor allem einen Grund, nirgendwo anders zu leben.

am Donnerstag, 22. Oktober – 19.00 Uhr
in Anwesenheit von Gianfranco Rosi, mit anschließendem Filmgespräch

Eine Veranstaltungsreihe des Filmbüro NW e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, VG Bild Kunst & Italienisches Kulturinstitut.

UNSER LETZTER SOMMER

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ULS_Poster_RZ.inddab 22. Oktober

Regie: Michal Rogalski
D 2015, Spielfilm, 100 Min., FSK 12
mit Jonas Nay, Filip Piotrowicz, Gerdy Zint

Sommer 1943, die deutsche Sicherheitspolizei kontrolliert das besetzte Ostpolen.
Romek ist Heizer auf einer Rangierlok und träumt davon, als Lokomotivführer auf der Warschau-Strecke zu arbeiten. Er will das Herz von Franka erobern, der wunderschönen Tochter eines Bauern, die eine Anstellung als Küchenhilfe im deutschen Gendarmerieposten hat. Dort lernt sie den jungen Deutschen Guido kennen, der für das Hören von entarteter Musik in ihr Dorf strafversetzt wurde. Mit seinen Kameraden soll er die Bahnstrecke absichern, nach Flüchtlingen suchen und Partisanen aufspüren. Die Liebe zum Jazz bringt die Drei zusammen. Guido verliebt sich in Franka und zu Romeks Überraschung erwidert sie die Gefühle des Deutschen. Noch scheint die Front weit weg, dafür der Sommer umso näher.
Auf dem Weg zur Arbeit, entlang der Zugstrecke findet Romek das verletzte jüdische Mädchen Bunia. Er beschließt ihr zu helfen. Die Vier begegnen ihrer ersten Liebe, befreien sich für den Augenblick aus ihrer rauen Realität und begeben sich in grausame Gefahr. Ihr Wunsch nach Normalität und innigen Beziehungen ist in Verbindung mit dem schrecklichen Krieg zukunftslos, führt zu einer Reihe sich zuspitzender Tragödien – bis hin zu dem Moment, an dem sich jeder einzelne entscheiden muss.

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.www.unserletztersommer.de

TURBO KID

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turbo kidab 22. Oktober

Regie: François Simard, Anouk Whissell, Yoann-Karl Whissell
NZ/CA 2014, ca. 89 Min., DCP, OmU, FSK 18.

1997 nach der Apokalypse: Ein Waisenjunge findet eine Superheldenausrüstung und kämpft fortan als „Turbo Kid“ zusammen mit einigen Rebellen gegen einen grausamen Wüstenlord, der aus den letzten Menschen kostbares Wasser quetschen will.

„Die gegenwärtige Popkulturlandschaft ist ja nicht gerade arm an 80s-Pastiche-Filmen. Viele davon funktionieren allerdings nicht, da sie die ästhetischen und inhaltlichen Extravaganzen des Fremdschäm-Jahrzehnts nicht ernst genug nehmen. Kinogott sei Dank gibt’s jetzt TURBO KID! Der von drei Frankokanadiern konzipierte und gestemmte retrofuturistische Splatter-Irrsinn kommt zwar auch nicht ohne Augenzwinkern aus, allerdings hätte dieses knatterbunte, untergriffige Postapokalypsen‐Fest so auch damals entstehen können.
TURBO KID ist ein beherzter Nostalgietrip, der die BMX-Entwicklungsromanfantasien der Marke Amblin mit Grand Guignol-artigen Splatter-Einlagen und einem Mad Max-igen Postapokalypsen-Setting verbindet und am Ende doch zu etwas sehr Unverwechselbarem wird.“ Slash Filmfestival Wien

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Filmreihe Gianfranco Rosi: BOATMAN

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BoatmanFilmreihe Gianfranco Rosi

am 21. Oktober

BOATMAN
Regie: Gianfranco Rosi
Italien, USA 1993, Dokumentar
film, 56 Min.

Gianfranco Rosis Abschlussfilm an der New Yorker School of the Arts, wurde auf zahlreichen Filmfestivals weltweit gezeigt. Er dokumentiert eine Reise ohne Ziel: Gemeinsam mit dem Fährmann Gopal Maji fährt Rosi den Ganges, Indiens heiligen Fluss, entlang. Er trifft Aussteiger, Touristen und Hindus, die im Ganges baden oder an seinem Ufer Leichen verbrennen – im Glauben an den ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt.

am Mittwoch, 21. Oktober – 18.00 Uhr
in Anwesenheit von Gianfranco Rosi, mit anschließendem Filmgespräch

Eine Veranstaltungsreihe des Filmbüro NW e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, VG Bild Kunst & Italienisches Kulturinstitut.

Filmreihe Gianfranco Rosi: EL SICARIO – ROOM 164

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El SicarioFilmreihe Gianfranco Rosi

am 21. Oktober

Regie: Gianfranco Rosi
USA, Frankreich 2010, Dokumentar
film, 84 Min.

In einem Motel an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze erzählt ein ehemaliger Auftragskiller eines mexikanischen Drogenkartells dem Dokumentarfilmer Gianfranco Rosi und dem Autor Charles Bowden von seinem Leben: Er hat hunderte Menschen auf dem Gewissen und berichtet von Folter, Kidnapping und Mord. Vor seiner kriminellen Laufbahn war er Polizist, nun ist
 er untergetaucht und hofft auf Vergebung durch Gott. Denn bis heute wurde er zwar nicht vor Gericht gestellt, doch seine ehemaligen Auftraggeber haben ein Kopfgeld von 250.000 Dollar für seine Ergreifung ausgesetzt.

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am Mittwoch, 21. Oktober – 19.00 Uhr
in Anwesenheit von Gianfranco Rosi, mit anschließendem Filmgespräch

Eine Veranstaltungsreihe des Filmbüro NW e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, VG Bild Kunst & Italienisches Kulturinstitut.

Filmreihe Gianfranco Rosi

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Gianfranco RosiFilmreihe Gianfranco Rosi
(eine Veranstaltung des Filmbüro NW e.V.*)

20. – 25. Oktober 2015

Kurz-Biographie Gianfranco Rosi

Gianfranco Rosi wurde in Asmara, Eritrea geboren. Während des eritreischen Unab-hängigkeitskriegs wurde er im Alter von nur 13 Jahren in einem Militärflugzeug nach Italien in Sicherheit gebracht. Die Eltern blieben zurück in Eritrea. Die nächsten Jahre lebte er in Rom und Istanbul, eher er mit 20 Jahren nach New York zog, um dort an der New York University Film School zu studieren. Er drehte seinen Debütfilm “Boatman”, der auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurde, unter an-derem in Sundance, Locarno, Toronto und dem Dokumentarfilmfest in Amsterdam. Sein Film “Below Sea Level” gewann den Orizzonti Doc Award auf dem 65. Interna-tionalen Filmfestival Venedig. Auf dem 70. Festival in Venedig gewann er schließlich den Goldenen Löwen mit seinem aktuellen Film “Sacro GRA”.

*Eine Veranstaltungsreihe des Filmbüro NW e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, VG Bild Kunst & Italienisches Kulturinstitut.

Filmreihe Gianfranco Rosi: SACRO GRA

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Sacro GraFilmreihe Gianfranco Rosi

am 20. Oktober

Regie: Gianfranco Rosi
Italien 2013, Dokumentarfilm, 95 Min., FSK 0

Auf der Grande Raccordo Anulare, der GRA, strömt Tag und Nacht der Verkehr. Rosi porträtiert acht Protagonisten, die Abgasen, Feinstaub und ständigem Verkehrslärm trotzen. Er bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft und Schichtzugehörigkeit zu-sammen und lässt den Zuschauer an ihrem Alltag teilhaben. Dabei bleibt er weit-gehend im Hintergrund: Er führt keine Interviews, er erzählt keine Geschichte. Die Menschen, die er besucht, sind weder Berühmtheiten noch normale Leute, zweifels-ohne sind sie jedoch skurril.

Da ist etwa der Biologe Francesco, der einen verzweifelten Kampf gegen gefräßige Käfer führt, indem er mit einem Mikrophon nach Geräuschen der Larven horcht. Der dekadente Neureiche Filippo thront in seinem prunkvoll-geschmacklosen Palazzo, stets umgeben von der überkandidelten Aura der Neureichen. Zwei betagte Prosti-tuierte warten an der Autobahn unverdrossen auf Kundschaft. Der Fischer Cesare, der in der siebten Generation seinem Handwerk nachgeht, sorgt sich um die Zukunft der einheimischen Aale. Der Rettungssanitäter Roberto birgt bei seinen gefährlichen Einsätzen täglich neue Unfallopfer. Der verarmte Adelige Paolo aus Piemont, der mit seiner erwachsenen Tochter auf engstem Raum in einem modernen Appartement-haus lebt, plaudert mit ihr über Gott und die Welt. Und nicht zuletzt sind da die skurrilen Bewohner eines neuen Plattenbaus.

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am Dienstag, 20. Oktober – 19.00 Uhr
in Anwesenheit von Gianfranco Rosi, mit anschließendem Filmgespräch

Eine Veranstaltungsreihe des Filmbüro NW e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln, VG Bild Kunst & Italienisches Kulturinstitut.

Filmreihe Köln: Synthesen? Sichtbare Töne und verschobene Bilder

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Filmreihe Köln

am 19. Oktober

Was geschieht, wenn Einheiten von Bild und Ton abhandenkommen, was wenn sich neue bilden? Der Abend beginnt mit dem Fokus auf Irritationen, die durch abwesenden Ton entstehen. Experimente der Tonerzeugung gehen über in faszinierende Versuche, visuelle Entsprechungen für Musik zu finden. Irrlichternde psychedelische Effekte und
Stroboskopexzesse sorgen zugleich für die Stimulation und Störung der Sinne und führen bis an die Grenzen des menschlichen Fassungsvermögens. Wie verschiebt sich die Wahrnehmung, wie die filmische Ordnung, wenn audio-visuelle Elemente neu kombiniert werden? Blitze trommeln auf Tische und Farben flackern im Donnern eines Gefechts. Der Abend endet mit Lichtpunkten und einer Illusion des Verschwindens, die den Raum weit öffnet für eine Reflexion über Wahrnehmung.

INTERVISTA, Anri Sala, 1998, 26 Min., courtesy the artist and Hauser & Wirth
INAUDIBLE, Lina Sieckmann, 2013, 5 Min.
TÖNENDE HANDSCHRIFT I. DAS WUNDER DES GEZEICHNETEN TONES, Rudolf Pfenninger, 1932, 14 Min.
RHYTHM IN LIGHT, Mary Ellen Bute, 1934, 5 Min.
CREAM THEME, Zeitguised (Musik: Mouse on Mars), 2014, 3 Min. (aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)
FELLS LIKE WE ONLY GO BACKWARDS, Becky Sloan/Joseph Pelling (Musik: Tame Impala), 2012, 3 Min.
SUMMER LIGHTNINGS, Victor Alimpiev, 2004, 2 Min.
MURPHY, Bjørn Melhus, 2008, 4 Min. (aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)
TEST, Józef Robakowski, 1971, 6 Min.
BLACK HOLE, Johanna Reich, 2009, 2 Min.

 

www.filmreihe-koeln.de

am Montag, 19. Oktober – 20.30 Uhr

Eine Veranstaltung von Filmreihe Köln

MEDITERRANEA

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Mediteranea-Posterab 15. Oktober

Regie: Jonas Carpignano
I, F, D, USA 2015, Spielfilm, 107 Min., FSK 12, OmU.

Ayiva hat sein Zuhause in Burkina Faso zurückgelassen und macht sich gemeinsam mit seinem besten Freund Abas auf nach Europa, um seine Tochter finanziell versorgen zu können. Die gefährliche Überfahrt mit einem Schmugglerboot überleben die beiden nur knapp.
Angekommen in Italien stoßen die beiden auf ein feindseliges Klima, dass die Eingewöhnung an ihr neues Leben schwierig macht. Auf einer Plantage finden sie schließlich Arbeit und neue Freunde, doch als es zu gewaltsamen Übergriffen gegen Einwanderer kommt, steht für Ayiva und Abas alles auf dem Spiel…

MEDITERRANEA ist das Spielfilmdebüt des jungen Italoamerikaners Jonas Carpignano, der bereits für seine Kurzfilme A CIAMBRA und A CHIJÀNA mehrfach auf den Filmfestivals in Cannes, Venedig und Sundance ausgezeichnet wurde. Mit den Mitteln des Spielfilms arbeitet Carpignano die Hintergründe der Unruhen in Rosarno 2010 auf, bei denen mehr als 60 Menschen verletzt wurden und Tausende Migrantinnen und Migranten evakuiert werden mussten.

Die Figuren des Films werden dabei von Flüchtlingen und Immigranten verkörpert, die selbst von den Unruhen betroffen waren und ihre eigenen Erfahrungen mit Flucht, Vertreibung und Fremdenfeindlichkeit in den Dreh miteinfließen ließen.

Selten war ein Spielfilm so aktuell. kino-zeit.de

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Filmreihe Köln: „Der Ausdruck der Hände“ Kommunizieren und Übersetzen

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Filmreihe Köln

am 12. Oktober

Sprache, Gesten und Gebärden rücken an diesem Abend in den Fokus, Herausforderungen zwischenmenschlicher Kommunikation werden thematisiert. Die Schwierigkeit, sich gegenseitig zu verstehen und eine passende Übersetzung für bestimmte Meinungsäußerungen zu finden, wird filmisch reflektiert. Die ersten Filme rücken die Hand und die körperliche Geste in den Mittelpunkt: Wir verfolgen ein Gespräch zwischen einem taubblinden Ehepaar und sehen die Übersetzung eines Liedes in Gebärdensprache sowie die Hand als Motiv im Film. Im Weiteren sind es die jeweiligen Protagonisten, deren besondere Weise zu kommunizieren im Zentrum steht, wenn wir beispielsweise erfahren, wie der stotternde Emil die Welt sieht. Die beiden letzten Filme spielen mit dem Problem der unmittelbaren Übersetzung einer auditiven Quelle in eine schriftliche und verbal ‚korrekte‘ Form.

LORMEN, Julia Daschner, 2003, 4 Min.
WIE STILL ES IM WALD IST, Wolfgang Müller (Musik: Die Tödliche Doris), 1982/1998, 2 Min.
DER AUSDRUCK DER HÄNDE, Harun Farocki, 1997, 30 Min.
DEF, Ian Clark, 2003, 14 Min.
EMIL, Simon Steinhorst, 2013, 5 Min.
CRAZY TALK, Gabriel Mitchell, 2010-2011, 9 Min.
SHOUM, Katarina Zdjelar, 2009 7 Min.
LOST AND FOUND, Klaus Lemke (Musik: Mouse on Mars & Eric D Clark), 2014, 4 Min.

www.filmreihe-koeln.de

am Montag, 12. Oktober – 20.30 Uhr

Eine Veranstaltung von Filmreihe Köln

HORSE MONEY

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Horse Moneyab 08. Oktober

Regie: Pedro Costa
Portugal 2014, Spielfilm, 103 Min.

Ventura, bereits der Held aus „Colossal Youth“, wird in
einer Nervenheilanstalt behandelt. In einer atemberauben den Mischung aus Realem und Halluziniertem, Begreifbarem
und Unbegreifbarem, Fiktionalem und Dokumentarischem und
mit einer einzigartigen Bildsprache wird die Vergangenheit
Venturas beleuchtet. Ein komplexer Kinotrip, der Ventura
als Gefangener des eigenen Geistes und der portugiesischen
Geschichte zeigt.
HORSE MONEY, Costas vierter Film, bei dem das ehemalige
Armenviertel Fontainhas, und seine Bewohner im Zentrum
stehen, erhielt 2014 den Regiepreis in Locarno und gewann
den internationalen Hauptpreis des Filmfest Münchens

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Filmreihe Köln: Sehen ⁄ nicht-sehen ⁄ anders-sehen

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Filmreihe Köln

am 05. Oktober

Wird die Welt durch die Kamera gesehen zu einer anderen? Wird sie größer oder kleiner, reicher oder ärmer? Verändert sich die Wahrnehmung durch Film? Was wird sichtbar, wenn ‚nichts‘ zu sehen ist? Und was passiert, wenn Maschinen mit ‚Augen‘ ausgestattet werden? Die ausgewählten Filme beschreiben, wie die Idee zu einem Film entsteht und versuchen eine Annäherung an eine Sicht der Welt, die durch Sehbeeinträchtigung oder Farbenblindheit geprägt ist. Am Haus installierte Überwachungskameras ermöglichen einer bewegungsunfähigen Protagonistin den Kontakt zur Außenwelt. Der zweite Teil des Abends fokussiert kameragesteuerte Maschinen, die sich zwischen Optimierung und Bedrohung bewegen, gefolgt von einer überspitzten Vision der Manipulationsmöglichkeiten in einer durch technische Hilfsmittel erweiterten Realität.

NIGHT OF THE WORLD, Zbyněk Baladrán, 2011, 2 Min.
DER BESTE WEG, Angelika Herta, 2014, 9 Min.
THE ACHROMATIC ISLAND, Sofie Thorsen, 2009/2010, 15 Min.
HOLDING STILL, Florian Riegel, 2010, 27 Min.
AUGE/MASCHINE, Harun Farocki, 2000, 23 Min.
SIGHT, Eran May-raz/Daniel Lazo, 2012, 8 Min.

www.filmreihe-koeln.de

am Montag, 05. Oktober – 20.30 Uhr

Eine Veranstaltung von Filmreihe Köln

ASYLAND

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am 02. & 04. Oktober

Produktionsleitung: Cagdas Yüksel
D 2015, Dokumentarfilm, 65 Min.

In einem Team aus mittlerweile 16 jungen Filmmachenden, Cuttern, Kameramännern und Redakteuren haben wir etwa ein Jahr ehrenamtlich einen Dokumentarfilm produziert, der die Flüchtlingsthematik aus der Perspektive der Geflüchteten aufgreift. Quer durch Deutschland wurden dabei verschiedene Geflüchtete begleitet, aber auch prominente Gesichter wie z.B Kida Ramadan & Fatih Cevikkollu interviewt.
Ein Leben in Containern, Bettenlagern und Baracken. Eingezäunt und abgeschottet von der Außenwelt – so sieht die harte Realität der Erstaufnahmelager für Flüchtlinge aus. Diese Bilder sind zwar aus den Abendnachrichten bekannt, viel weniger weiß man allerdings, wie es in den Menschen, die dort leben, aussieht. Cagdas Yüksel, Student und Filmemacher aus Mönchengladbach, ist eines Tages an so einem Heim vorbei gejoggt und hat das getan, was sich fast niemand traut: Er ist hinein gegangen. Was er dort gesehen hat, war so bewegend, dass er helfen wollte. Er hat ein Team aus ehrenamtlichen Helfern um sich versammelt und konnte durch Crowdfunding einen Teil der Produktion für die Dokumentation „Asyland“ finanzieren.

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.www.asyland.de

Freitag, 02. Oktober – 20.00 Uhr
Sonntag, 04. Oktober – 13.00 Uhr

beide Vorstellungen finden statt in Anwesenheit des Filmteams

HIP HOP-ERATION

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Hip-Operation-Poster (300b)ab 01. Oktober

Regie: Bryn Evans
Neuseeland 2014, Dokumentarfilm, 93 Min.

Wer sagt, Deine Oma kann kein Hip Hop Star werden? Kara, Maynie und Terri sind über 90 Jahre alt, als sie mit ihrer Seniorentanzgruppe von der Waiheke Insel in Neuseeland zu den Weltmeisterschaften im Hip Hop Dance in Las Vegas eingeladen werden. Zusammen mit 27 anderen „Non-Agern“ begeben sie sich auf eine Reise, die uns allen vor Augen hält: Alter ist nicht mehr als eine Zahl.
Ein unterhaltsamer, herzerwärmender Feelgood-Film mit wundervollen Protagonisten, die einfach nur das Leben feiern.

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.www.hiphoperation-film.de

THE LOOK OF SILENCE

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Look of Silence-Poster 01 (300b)ab 01. Oktober

Regie: Joshua Oppenheimer
Dänemark, Norwegen, Finnland, Indonesien, Großbritannien 2014, Dokumentarfilm, 99 Min., FSK 12

Mitten in der tropischen Landschaft Indonesiens sitzt eine ältere Frau in ihrem Garten, putzt Gemüse, füttert ihre Hühner und spricht über den Tod ihres Kindes. 1965 wurde ihr ältester Sohn Ramli als angeblicher Kommunist auf grauenvolle Weise umgebracht. Schwer verletzt rettete er sich vor seinem Tod zu ihr, aber am nächsten Morgen vollendeten die Mörder mit Macheten ihr Werk.
Mehr als eine Million Menschen wurden nach dem Militärputsch in Indonesien in monatelangen nächtlichen Massakern getötet. Über die Täter, deren Verbrechen nie gesühnt wurden und die bis heute kein Unrechtsbewusstsein zeigen, drehte Joshua Oppenheimer bereits den Dokumentarfilm The Act of Killing. Stolz, als seien sie Filmstars, stellten die Männer darin ihre Taten nach. Nun geht es um die Opfer. Gemeinsam mit Adi, Ramlis jüngerem Bruder, sucht der Regisseur die Mörder und deren Familien auf, konfrontiert sie mit ihren sadistischen Taten, fragt nach Gewissen und Verantwortung. Doch die Männer, denen die Mutter jeden Tag im Dorf begegnet, zeigen keine Regung. Oppenheimer dokumentiert das Grauen eines nie aufgearbeiteten, kollektiven Verbrechens und gibt so der individuellen Trauer ihren Raum.

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DER VATER MEINER BESTEN FREUNDIN

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DerVaterMeinerBestenFreundinab 01. Oktober

Regie: Jean-François Richet
F 2015, Spielfilm, 105 Min., DF & OmU., FSK 12

Endlich Urlaub auf Korsika! Marie und Louna wollen in Beachclubs feiern und mit Jungs flirten. Das einzige Problem: Ihre alten Väter sind mit von der Partie. Während Maries Dad alles locker sieht, gibt es von Lounas Vater immer nur Vorschriften. Als Maries Papa sich breitschlagen lässt und mit den Mädels auf eine Strandparty kommt, verliebt sich Louna Hals über Kopf in den coolen Vater ihrer besten Freundin.

In der frechen Komödie um Freundschaft, Liebe und schwache Momente agiert ein bestens aufgelegter Vincent Cassel an der Seite von „Ziemlich beste Freunde“-Star François Cluzet und den beiden reizenden Nachwuchstalenten Lola Le Lann und Alice Isaaz. Sommerfeeling garantiert!

.www.dervatermeinerbestenfreundin.weltkino.de

CAPITAL C

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Capital C-Poster (300b)ab 24. September

Regie: Timon Birkhofer & Jørg M. Kundinger
D, USA 2015, Dokumentarfilm, 87 Min.

CAPITAL C folgt drei Kreativen, die sich aufmachen, ihr Leben durch die Crowd für immer zu verändern: Für die Fortsetzung seines 80er Jahre Videospiele-Hits „Wasteland“ wagt Brian Fargo gemeinsam mit 60.000 Unterstützern das Experiment, ein Millionenprojekt ganz ohne Industriepartner und nur mithilfe der Crowd zu realisieren. Mit gestrickten Überziehern für Trinkflaschen ist Hippie Zach Crain nicht die Sorte Start-Up-Unternehmer, die das Interesse von Konzernen und Investoren weckt. Erst seine erfolgreiche Crowdfundingkampagne ändert dies auf unheilvolle Weise. Auch Jackson wird vom Erfolg seiner Kampagne für handgezeichnete Pokerkarten überrascht. Die Erfüllung seines Traums fordert jedoch ihren Preis. Neben den drei Protagonisten kommen weitere Crowdfunder, Insider und Experten zu Wort, um Chancen und Gefahren in der Arbeit mit der Crowd einzuschätzen und um aufzuzeigen, wie diese im Begriff ist, unsere Welt maßgeblich und für immer zu verändern

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.www.capitalc-derfilm.de

Köln-Premiere am 23. September (19 Uhr) in Anwesenheit des Regisseurs Jørg M. Kundinger und Denis Bartelt, CEO und Mitbegründer Startnext

KLEINE GRAUE WOLKE

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Kleine graue Wolkeam 21. Februar
die Aufführung wird gemeinsam präsentiert mit dmsg-logo

Regie: Sabine Marina
D 2014, Dokumentarfilm, 85 Min.

„Da gibt es eine kleine graue Wolke an deinem blauen Himmel.“ So umschreibt der Arzt die Diagnose Multiple Sklerose. Für Sabine Marina war es ein furchtbares Gewitter – bis sie beschloss, einen Film über sich und ihre Krankheit zu drehen.
Statt wegzulaufen, stellt sich die Filmemacherin existenzielle Fragen: Auf was könnte ich am ehesten verzichten? Sehen? Hören? Laufen? Sie trifft andere Menschen, die mit MS leben und lernt ihre ganz unterschiedlichen Lebensstrategien kennen. Darunter: Katharina, die ihre Krankheit geheim hält, weil sie fürchtet sonst ihre Karriere als Sängerin zu gefährden. Die Therapeutin Sonja Wierk, die heute dank der von ihr weiterentwickelten Feldenkrais-Methode nicht mehr im Rollstuhl sitzt und anderen Betroffenen hilft. Das Ehepaar Peter und Silke, die beide MS haben und sich in ihrem Alltag gegenseitig unterstützen. Berührende Begegnungen, die Sabine Marina ermutigen, ihr Schicksal aktiv in die Hand zu nehmen.
„Kleine graue Wolke“ ist ein persönlich erzählter Dokumentarfilm über eine starke junge Frau und ihren Weg aus der Angst zurück ins Leben.
»Nie zuvor hab ich so sehr gespürt, wie man mit einem Film Hilfe, Hoffnung und Gemeinschaft geben kann.« Sabine Marina

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Sonntag, 21. Februar 2016 – 11.00 Uhr


Donnerstag, 24. August – 18.30 Uhr

in Anwesenheit der Regisseurin Sabine Marina, Produzent David Brych und anschließendem Filmgespräch. In Kooperation mit der DMSG Ortsvereinigung Köln und Umgebung e.V..

African Diaspora Cinema: PORTRAIT OF A LONE FARMER

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portraitofalonefarmerposter (300b)Filmreihe African Diaspora Cinema
(eine Veranstaltung von Filminitiativ Köln e.V.)

Regie: Jide Tom Akinleminu
Dänemark, Deutschland 2013, OF m. dt. UT, 75 min.

In diesem intensiven Dokumentarfilm vergleicht Jide Tom Akinleminu das Leben in der dänischen Diaspora mit dem Alltag in dem nigerianischen Heimatdorf seines Vaters. Dieser habe ihm einmal erklärt, „dass seine Entscheidung in Nigeria zu leben, weit entfernt von seiner Familie in Dänemark“, die richtige für ihn sei, trotz des Trennungsschmerzes und der Einsamkeit. Für seinen Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin reist der junge Regisseur nach Nigeria und besucht den Vater auf dessen Farm: „Ich beobachte ihn in seinem für mich fremden Alltag. Ein fast märchenhaftes Reich mit Königen und Häuptlingen, gefühlt abgeschlossen vom Rest der Welt. Für eine kurze Zeit leben wir zusammen, zwei arbeitende Männer. Er mit seinen Hühnern, ich mit meiner Kamera.“ Das Ergebnis ist eine reflexive persönliche Filmerzählung: „Wenn wir versuchen, über Lebensentscheidungen zu reden, ist es als ob die Zeit still steht.“ Menschen könnten nichts daran ändern, woher sie kämen, schreibt Jide Tom Akinleminu und stellt mit seinem Film die Frage, ob sie wirklich entscheiden könnten, wohin sie ihr Lebensweg führe … PORTRAIT OF A LONE FARMER gewann 2014 den 3Sat-Filmpreis für den besten deutschsprachigen Dokumentarfilm.

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am Donnerstag, 22. September – 19.00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Jide Tom Akinleminu

eine Veranstaltung von Filminitiativ Köln e.V.

African Diaspora Cinema: ITAR EL-LAYL (THE NARROW FRAME OF MIDNIGHT)

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ImpressionFilmreihe African Diaspora Cinema
(eine Veranstaltung von Filminitiativ Köln e.V.)

Regie: Tala Hadid
Marokko, UK, Frankreich, Katar 2014, OF m. engl. UT, 93 min.

Das Waisenkind Aïcha streift durch die Wälder Zentral-Marokkos. Sie stammt aus einem Dorf an den Hängen des Atlas-Gebirges und wurde an den Kleinkriminellen Abbas verkauft, der mit ihr und seiner streitbaren Freundin Nadia auf dem Weg zu Menschenhändlern aus Europa ist. Unterwegs treffen die drei auf Zacaria, einen marokkanischirakischen Schriftsteller, der alles – auch seine leidenschaftliche Beziehung zu der Lehrerin Judith – zurück gelassen hat, um seinen verschollenen Bruder zu finden. Seine Suche führt ihn erst quer durch Marokko, dann bis nach Istanbul, auf die Hochebenen Kurdistans und weiter Richtung Irak. Das Roadmovie zeigt, dass die ProtagonistInnen der ungewöhnlichen Reisegesellschaft vor allem ihren Platz in der Welt suchen… Die marokkanisch-irakische Regisseurin Tala Hadid hat bereits mehrere Kurz- und Dokumentarfilme gedreht und arbeitet auch als Fotografin. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und u. a. auf der Berlinale sowie im Museum of Modern Art in New York präsentiert.

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am Donnerstag, 22. September – 21.00 Uhr

eine Veranstaltung von Filminitiativ Köln e.V.

TANGO PASIÓN

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Tango Pasion-Poster (300b)ab 17. September

Regie: Kordula Hildebrandt
D 2015, Dokumentarfilm, 79 Min.

Ein leidenschaftlicher Dokumentarfilm über den Berliner Tango Argentino. „Tango Pasión“ wagt ein sinnliches Eintauchen in diese Szene und gibt sich bereitwillig den Emotionen und Leidenschaften dieses Phänomens hin. Gezeigt werden die Stars und Macher, die den „Tango Pasión“ über Jahrzehnte hinweg geprägt und zu weltweiter Anerkennung geführt haben.

Der Zuschauer erlebt die Berliner Tango-Welt emotionalisierend aus der persönlichen Perspektive ausgewählter Protagonisten wie Michael Rühl, Jorge Aravena Llanca mit seiner Frau Christiane, Brigitta Winkler, Paco Liana, Stravaganza: Ulrike Schladebach & Stephan Wiesner, Constantin Rüger mit Lebensgefährtin, Lothar Staudacher, Fernando Miceli, W. „Chiche“ Nuñez, Lilli Keller, Janine Lange, Arno Luening, Rafael Busch, Anna Behmenburg, Tomas Barto, Ute Vehse Zins, Fernando Zapata, Deutschlands einzig studierten Bandoneon-Bauer Klaus Gutjahr, Fernando Zapata und dem Contact- und Unterwasser Tango-Lehrer Javier Cura und seiner Tänzerin Tabea Bley.
Zwischen Experten-Interviews, Tänzen, die aus mehreren Perspektiven aufgenommen für sich stehen, Unterwassertango-Aufnahmen, Konzerten, und der dokumentierenden Beobachtung der Protagonisten gibt “Tango Pasión” seinen ganz eigenen Erzählrhythmus vor, der getragen wird von der Musik und einem eleganten warmtönigen Farbkonzept.

Ein Dokumentarfilm über Eleganz, Leidenschaft, Hingabe und das unstillbare Verlangen nach Anmut und lateinamerikansichem Paartanz. Ein „Feel-Good-Movie“ über die Faszination und Rezeption des Tango in Berlin.

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.www.tango-film.de

Warschauer Aufstand

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Warschauer Aufstandam Freitag, 11. September – 18.30 Uhr
präsentiert vom Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

Regie: Jan Komasa
Polen 2014, Dokumentarfilm, 87 Min., OmU.

Für den Film „Warschauer Aufstand“ wurde ausschließkich original Archivmaterial verwendet.
Er erzählt die Geschichte des Warschauer Aufstandes von 1944 durch die Augen eines US-Fliegers und zwei junge Reporter, Kameraleute für das Büro für Information und Propaganda der polnischen Heimatarmee.
Ihre Mission: die Dokumentation des Aufstands für Wochenschauen. Auf der Suche nach den richtigen Aufnahmen, gehen sie tiefer und tiefer – buchstäblich und bildlich – in das Herz des Aufstands.

Das Material wurde aufwändig koloriert und Lippenleser haben die stummen Szenen entschüsselt und nachvertont.

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.mehr zum Film

am Freitag, 11. September – 18.30 Uhr
im Anschluss Gespräch mit einem Mitarbeiter des Warschauer Aufstandsmuseums.

PRIVATE REVOLUTIONS – Jung, Weiblich, Ägyptisch

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ab 10. September
präsentiert in Kooperation mit Filminitiativ Köln und Deutsch-Ägyptische Gesellschaft.

Regie: Alexandra Schneider
Österreich 2014, Dokumentarfilm, 98 Min., OmdU.

Vier junge Ägypterinnen kämpfen um die Verbesserung ihrer Welt:
Amani engagiert sich mit ihrer Radiostation und ihrem Verlag für mehr Frauenrechte und stößt als unverheiratete Business-Frau alle vor den Kopf. Fatema versucht ihre politische Karriere bei den Muslimbrüdern mit ihren Verpflichtungen als Mutter zu vereinbaren. Die Nubierin May kündigt ihren Job als Bankerin, um ein Entwicklungsprojekt im konservativen Süden Ägyptens aufzubauen. Sharbat widersetzt sich ihrem Mann sowie ihrem sozialen Umfeld und riskiert alles, indem sie mit ihren Kindern gegen das Regime demonstriert.

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*am Samstag, 12. September – 20.15 Uhr Sondervorführung in Anwesenheit der Regisseurin sowie der Protagonistin Amani Eltunsi** – mit anschließendem Filmgespräch.
(**Gewinnerin des Young Leader Award der BMW – Stiftung)

Deutsch-Ägyptische Gesellschaft KölnFilminiLogo-Koeln (200b)

 

Tim Burton – CORPSE BRIDE

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Corpse Brideim Rahmen der Tim Burton-Filmreihe
in Zusammenarbeit mit dem Max-Ernst-Museum Brühl und der Ausstellung „The World of Tim Burton“

Regie: Tim Burton
USA 2005, Animationsfilm, 76 Min., DF, 35mm, FSK 6.

Ein Meisterwerk des Puppenfilms, das dank seiner aufwendigen Stop-Motion-Technik lebendiger und plastischer wirkt als die meisten digital entstandenen Animationen.
Der junge, schüchterne Victor van Dort vermasselt die Hochzeitsprobe mit seiner Verlobten Victoria Everglot und flieht daraufhin in den Wald, um den Ablauf der Zeremonie zu üben. Durch einen dummen Zufall verlobt er sich mit Emily, einer wirklich liebreizenden Leiche. Ehe er sich besinnen kann, wird er als vermeintlicher Bräutigam in das Reich der Toten verschleppt und muss jetzt alles daran setzen, die falsche Braut loszuwerden und zu Victoria zurückzukehren.

„Mit COPSE BRIDE ist Tim Burton ein Meisterwerk des Puppenfilms gelungen. Schlicht phänomenal sind seine zum Sterben schönen Sets, die skurrilen Puppen, Pete Kozachiks Kameraführung und Beleuchtung (die die Leichenbraut geradezu glamourös wirken lässt) sowie die feinen Bewegungsabläufe. Ein urkomischer, mit einem grandiosen Soundtrack von Danny Elfman aufwartender Animationsfilm, der mit seinen schaurig-grusligen Szenen auch gehörig anzurühren vermag.“ Xenix Zürich

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Mittwoch, 09. September – 21.00 Uhr

anfangen – Filmportrait über Christina Thürmer-Rohr

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anfangencover1.inddam Sonntag, 06. September – 12.00 Uhr
Sonderführung in Anwesenheit von Christina Thürmer-Rohr mit anschließender Diskussion
präsentiert von Kölner Frauengeschichtsverein, in Kooperation mit der LAG Lesben in NRW e.V. und dem feminale e.V.

Regie: Gerd Conradt
D 2014, Dokumentarfilm, 55 Min.

„Tina“ Thürmer-Rohr, Psychologin, Sozialwissenschaftlerin, Frauenforscherin und nicht zuletzt Musikerin war in Berlin Star der feministischen Forschung. Der 2015 auf der Berlinale gezeigte Film „anfangen“ spiegelt in historischen Sequenzen und aktuellen Reflexionen über den Stand der Frauenbewegung eine differenzierte Persönlichkeit. Die Philosophin beschreibt den Dialog mit sich selbst als Methode der Integration unterschiedlichster Richtungen innerhalb eines konsequenten Daseins. Neben der Reflexion über Stadien der Frauenbewegung sucht sie Verbindungen zwischen politischen, philosophischen und musikalischen Fragen.

Nach der Vorführung findet eine Diskussion mit Christina Thürmer-Rohr statt, Moderation: Monika Mengel, Journalistin.

“Christina Türmer-Rohr schreibt und spricht über eine Welt, deren destruktive Dynamik ihre Ursachen im Überflüssigmachen von Frauen hat, über eine Geschichte der Gewalt, die eine kulturelle Revolution braucht, in der frau sich vom Status des Opfers in den des Subjekts und einer Handelnden versetzt.”  (Die Vagabundin: Zündfunke und Störfeuer in einem. Der Freitag)

am Sonntag, 06. September – 12.00 Uhr
Sonderführung in Anwesenheit von Christina Thürmer-Rohr mit anschließender Diskussion präsentiert von Kölner Frauengeschichtsverein, in Kooperation mit der LAG Lesben in NRW e.V. und dem feminale e.V.

MAIDAN

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Maidan-Poster (300b)ab 03. September

Regie: Sergei Loznitsa
Ukraine/Niederland 2014, Dokumentarfilm, 130 Min., OmdU.

In MAIDAN fügt Loznitsa Aufnahmen jener zivilen Unruhen, die im Winter 2013/14 am Kiewer Maidan losbrachen, zu einem wirkmächtigen Zeitdokument zusammen. Die Aufstände, die aus einem friedlichen Protestmarsch heraus entstehen, sind eruptives Indiz der lange währenden ukrainischen Revolution. Mit der Absicht, den regierenden ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu stürzen, haben sich die Protestierenden auf dem Maidan versammelt. Als sie jedoch mit der Polizei aneinandergeraten – oder besser gesagt die Polizei an sie gerät –, setzen Straßenschlachten ein, und die Gewalt nimmt überhand. Loznitsa passt einzelne Sequenzen des Protestverlaufs in eine streng geordnete Form ein, verharrt dabei konsequent am zentralen Schauplatz des Geschehens, dem Kiewer Maidan. Schleichend ergibt sich so ein eindringliches Bild, nämlich das der nationalen Neudefinition.

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ES IST SCHWER, EIN GOTT ZU SEIN

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Es ist schwer ein Gott zu sein-Poster (300b)ab 03. September

Regie: Aleksey German
Russland 2013, Spielfilm, 170 Min., FSK 16

Eine Gruppe Historiker wurde auf einen fremden Planeten entsandt, der in seiner Entwicklung 800 Jahre hinter der Erde zurückliegt. In der Hoffnung, in dieser mittelalterlichen Zivilisation die Geburt einer Renaissance hautnah miterleben zu können, mischen sich die Forscher unbemerkt als adlige Nachkommen lokaler Gottheiten unters Volk, um die dortigen Ereignisse aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Ihre oberste Direktive dabei lautet: Bleibe unerkannt und neutral, greife niemals in das Geschehen ein und töte unter keinen Umständen einen Planetenbewohner. So weit, so gut. Doch als in der Stadt Arkanar graue Truppen plötzlich ein blutiges Pogrom gegen Gelehrte und Bücherfreunde starten, nimmt die Geschichte unvermittelt einen völlig anderen Verlauf. Don Rumata, der vor Ort das Treiben hilflos mit ansehen muss, fällt es dabei zunehmend schwerer, dem brutalen Gemetzel einfach tatenlos zuzuschauen. Doch was tun als ein Gott, dem die Hände gebunden sind?

Ein unglaubliches Monster von einem Film….Man kann Alexei Germans Opus Magnum als nichts anderes bezeichnen als ein visionäres Meisterwerk. Kino-zeit.de

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.www.schwergottzusein.de

LILIEN IM WINTER – LA BOHÈME AM KAP

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Lilien-im-Winter_Poster (300b)ab 27. August
Kinostart gemeinsam präsentiert mit FilminiLogo-Koeln (200b)

Regie: Mark Dornford-May
Südafrika 2014, Spielfilm, 90 Min.

Die beiden Studenten Mimi und Lungelo verlieben sich ineinander, träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Doch ihr Glück wird auf eine harte Probe gestellt. Ihr Alltag und der ihrer Kommilitonen ist bestimmt vom Kampf um Essen, Unterkunft und medizinische Versorgung. Die benötigt Mimi dringend, denn sie ist an Tuberkulose erkrankt, was sie aber erstmal verheimlicht. Als sich ihr Zustand verschlechtert, trennt sie sich von Lungelo. In Zoleka findet sie eine Freundin, die ihr beisteht.

“Der Film spiegelt stark das heutige Südafrika wider und die südafrikanische Opernbesetzung, deren Heldin Mimi so tragisch an Tuberkulose stirbt, denn viele der Darsteller kommen aus Teilen von Kapstadt, wo die Krankheit grassiert“, so Erzbischof Desmond Tutu, der sich voll für „Lilien im Winter“ einsetzt. „Tatsächlich haben wir in Südafrika das höchste TB-Aufkommen der Welt, die Auftreten erhöht sich und es ist die häufigste Todesursache in Südafrika, wo mehr als 50.000 Menschen jährlich an Tuberkulose sterben.“
Mit seiner Version von George Bizets „Carmen“ gewann Dornford-May 2005 den Goldenen Bären. Nun transportierte er gemeinsam mit U-Carmen-Star Pauline Malefane Giacomo Puccinis Oper ‚La Bohème‘ ins Kino. Malefane übernahm den Part der Zoleka und gemeinsam mit Mandisi Dyantis auch die musikalische Leitung.
Die Handlung wurde aus dem Paris des 19. Jahrhunderts ins heutige Südafrika verlegt, aus Puccinis Weihnachtsfeier wurde der 16. Juni, der nationale Feiertag zum Gedenken an die Opfer des Massakers, das das Apartheidsregime 1976 unter Schulkindern in Soweto anrichtete. Musiker des renommierten Isango Ensembles spielen und singen in der Sprache Xhosa.

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Kinostart gemeinsam präsentiert mit FilminiLogo-Koeln (200b)

L’CHAIM – AUF DAS LEBEN

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L'Chaim-Poster (300b)ab 27. August

Regie: Elkan Spiller
D 2014, Dokumentarfilm, 92 Min., FSK 0

Bevor er zum erfolgreichen Geschäftsmann in New York und professionellen Schachspieler in St. Tropez wurde, hatte Chaim Lubelski bereits ein ziemlich wildes Leben geführt. Vom Hippiedasein bis zum Dealer in Deutschland, Paris, London und Afghanistan hat er nichts ausgelassen.

Als plötzlich seine Mutter krank wird und Hilfe benötigt, entscheidet er sich mit 63 Jahren mit ihr in Antwerpen zusammenzuziehen.
Er pflegt sie hingebungsvoll, versucht wo er nur kann ihren Schmerz zu lindern und hat offene Ohren und Mitgefühl für ihre leidvolle Biografie als Holocaust Überlebende.
Das gemeinsame Leben der beiden ist von Zärtlichkeit, liebevollen Sticheleien und Humor geprägt. Mit großer Nähe begleiteten wir ihren Alltag, teilen ihre Gedanken und ihr Lachen. 

Ein bewegender Dokumentarfilm über eine faszinierende, charismatische Persönlichkeit, deren Name auch einen Wunsch beinhaltet: L’Chaim! Ein Film als ein Hoch auf das Leben.

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FRANK

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Frank Posterab 27. August

Regie: Lenny Abrahamson
USA 2014, Spielfilm, 95 Min., OmU.

Frank (Michael Fassbender) ist der skurrile Frontmann der Rockband Soronprfbs. Sowohl bei den ungewöhnlichen öffentlichen Auftritten seiner Gruppe als auch im privaten Alltag trägt der skurrile Frank stets einen Pappmaschee-Kopf, der sein Gesicht verdeckt. Nicht einmal seine Bandkollegen (Maggie Gyllenhaal, Carla Azar und François Civil) wissen, wie er wirklich aussieht. Als der Keyboarder der experimentellen Band ausfällt, ist Frank auf Ersatzsuche und wird schließlich in dem Tagträumer Jon (Domhnall Gleeson) fündig. Frank nimmt den jungen, aufstrebenden Musiker in die Band auf, der jedoch noch nicht recht ahnt, worauf er sich eigentlich eingelassen hat. Obwohl das erste gemeinsame Konzert dann auch gehörig schiefgeht, darf Jon weiterhin in der Band bleiben. Zunächst überglücklich, kommen ihm doch bald Zweifel an seinem Engagement, als er sich mit seinen Mitmusikern in eine abgelegene Hütte in den irischen Wäldern begibt, um dort ein Album aufzunehmen.

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