Archiv 2016

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Filmarchiv Filmhauskino 2016

SUDAN SPECIAL – REFUGEES WELCOME !

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Beats-of-the-Antonovam 10. September – 19.30 Uhr
präsentiert vom Afrika Film Festival (Filminitiativ Köln e.V.)


Sudan Special – Refugees welcome!
(2 Filme und Live-Musik)

ADAM & HOWA
Regie: Sarra Idris; Sudan 2014; OF m. engl. UT; digital; 8 min.

BEATS OF THE ANTONOV 
Regie: Hajooj Kuka; Sudan 2014; OF m. engl. UT; DCP; 65 min.

im Anschluss:
Live-Musik: S. P. Music (Sudanese People Music – Refugee-Band aus Hannover)

S.P. Music 1Eintritt Price / Prix: 
Filme: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt) / Konzert: 3 Euro
Filme & Konzert: 8 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
Alle Einnahmen gehen an die Band!

Flüchtlinge Refugees: Eintritt frei Free of charge  / Entrée gratuite

Mehr als zwei Jahre lang lebt Hajooj Kuka, der sudanesische Regisseur des u.a. in Toronto, Durban und Luxor preisgekrönten Dokumentarfilms BEATS OF THE ANTONOV mit Bauern, Hirten und vertriebenen Rebellen am Blauen Nil und in der Nuba Gebirgsregion. Er portraitiert ihr Leben in Verstecken und Flüchtlingslagern, die während des Bürgerkriegs immer wieder durch Luftangriffe bedroht werden. Doch die Menschen verzagen nicht. Nach jedem Angriff stehen Lachen und Musik auf der Tagesordnung, als Zeichen dafür, dass der Überfall vorüber ist und überlebt wurde.
S.P. MusicDer Vorfilm ADAM & HOWA erzählt von der Zerrissenheit der Jugend in der sudanesischen Hauptstadt Karthum und ihrer Sehnsucht nach einer besseren Zukunft: Ein junger Rikscha-Fahrer trauert um den Verlust seiner Familie, als seine Begegnung mit einer geheimnisvollen Fremden sein Leben verändert. 
Im Anschluss: Live-Musik der Refugee-Band S. P. Music im Foyer!

In Kooperation mit Recherche International e.V. und Kein Mensch ist illegal

am Samstag, 10. September – 19.30 Uhr

 

NICK CAVE – ONE MORE TIME WITH FEELING

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Nick Cave-Poster01bSpecial am Donnerstag, 08. September – 21.00 Uhr*
präsentiert am Abend vor der Veröffentlichung des neues Albums von NICK CAVE AND THE BAD SEEDS „Skeleton Tree“
*+ weitere Zusatztermine

Regie: Andrew Dominik
GB 2016, Musikfilm, 110 Min., OmU.

Erst ab Donnerstagabend, 08. September wird ONE MORE TIME WITH A FEELING zu sehen sein, anläßlich der Veröffentlichung des neues Studioalbums von Nick Cave & The Bad Seeds „Skeleton Tree“.
Die Songs des Albums werden im Film bei dem Andrew Dominik Regie geführt hat (Chopper, The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford, Killing Them Softly), erstmalig zu hören sein. Der Film wird erst ab 8. September 2016 in mehr als 650 Kinos weltweit gezeigt, bevor dann einen Tag später Skeleton „Tree“ seine Veröffentlichung feiert.
Dominik tauchte bei seiner Arbeit immer mehr ein in die Hintergründe des Schreibens und Aufnehmens, wodurch sich das ursprüngliche Performance-Konzept des Films zu etwas viel Bedeutsamerem entwickelte. Der Film bietet neben Live-Performances der neuen Songs auch Interwies und zusätzliches Bildmaterial, sowie Cave’s Erzählungen und einen Einblick in seine Grübeleien.

Der Film wurde in schwarz-weiß und in Farbe gedreht. Das Resultat ist karg, fragil, rau – das Vermächtnis eines Künstlers, der versucht, seinen Weg durch die Dunkelheit zu finden.

.www.onemoretimewithfeeling.film
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CHASING NIAGARA

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Chasing Niagara_Poster01ab Donnerstag, 01. September

Regie: Rush Sturges
Kanada, USA, Österreich 2015, Dokumentarfilm, 80 Min.

Profi-Kayaker Rafa Ortiz möchte seinen Traum, einmal die Niagarafälle hinunter zu paddeln, endlich wahr machen.
Um sich auf seine Mission vorzubereiten, holt er sich Hilfe vom weltberühmten Paddler Rush Sturges und einigen ihrer engsten Freunde.
Gemeinsam machen sie sich auf eine dreijährige Reise auf, die sie von den Regenwäldern Mexikos bis hin zu den bekannten Wasserfällen im Norden der USA und an der Grenze zu Kanada bringt. Für seine Unternehmung riskiert Ortiz wirklich alles:
Mehrmals kommt er an seine körperlichen Grenzen und dann beginnt er auch noch ein Katz-und-Maus-Spiel mit der kanadischen Polizei. Denn sein Vorhaben gefährdet nicht nur sein Leben, sondern ist auch schlichtweg strengstens verboten. Ob es ihm gelingen wird, seinen Traum wirklich wahrzumachen? Oder werden am Ende Erschöpfung und die Behörde die Oberhand haben?

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SEEFEUER

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Seefeuer-Posterab Donnerstag, 25. August

Regie: Gianfranco Rosi
I, F 2016, Dokumentarfilm, 108 Min., OmU.

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.
Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte.

Ein herausragender Dokumentarfilm über die Flüchtlingsinsel Lampedusa. 3Sat Kulturzeit
Ein Film, den man nicht vergisst. ZDF aspekte
Ein tiefberührender, hochaktueller Film. RBB aktuell

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.www.seefeuer.weltkino.de

Donnerstag, 01. September – 19.00 Uhr
Samstag, 03. September – 19.00 Uhr

LOWLIFE LOVE

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Lowlife Love-Poster01ab 12. August
präsentiert von Rapid Eye Movies

Regie: Eiji Uchida
Japan 2015, Spielfilm, 110 Min., OmU.

Als junger Indie-Regisseur hatte Tetsuo einen Hit gelandet – mittlerweile ist er nicht mehr ganz so jung, weitere Erfolge sind ausgeblieben, und der einst hoffnungsvolle und enthusiastische Filmemacher hat sich in einen zynischen, sexbesessenen Kotzbrocken verwandelt. Da trifft er auf Ken, einen naiven, aber talentierten Drehbuchautor, und auf Minami, eine vielversprechende Nachwuchsschauspielerin. Schafft er mit ihnen doch noch den Durchbruch? In Eiji UCHIDAs bissiger, herausragend besetzter Satire erscheint das Filmbusiness als eine perverse Konkurrenzmaschinerie. Ob er damit der Wirklichkeit vielleicht näher kommt, als es Cinephilen lieb sein kann?

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TE3N

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Te3n_official_posterab 4. August:

Regie: Ribhu Dasgupta
Indien 2016, Spielfilm, 136 Min., OmeU.

Vor acht Jahren verlor John Biswas (Amitabh Bachchan) seine Enkeltochter Angela an einen Kidnapper. Auch 8 Jahre später hat er dies nicht hinter sich gelassen. Als nun ein weiteres Kind verschwindet, wie es scheint entführt vom selben Täter, handelt er. Während Sarita Sarkar (Vidya Balan) eine engagierte Polizistin und Vater Martin (Nawazuddin Siddiqui), ein Priester dessen Leben mit der Entführung Angelas ebenfalls eine starke Wende vollzog nach dem entführten Kind fahnden, begibt er sich auf die Suche nach dem Täter. Er muss sich nun an Hinweisen entlang hangeln, die allesamt eine Verbindung mit der Vergangenheit haben. Te3n ist ein Nerven zerreißender Thriller der zwei Investigations- Stränge zusammenführt und zu einem explosiven und emotionalen Film verstrickt. Ein spektakulärer Cast setzt die Neuverfilmung des koreanischen Filmes „Montage“ um, hierbei dient die Millionenmetropole Kalkutta als Kulisse.

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Dienstag, 9. August – 21.00 Uhr

BOLSCHOI BABYLON

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Bolschoi Babylon-Posterab 21. Juli

Regie: Nick Read
GB 2015, Dokumentarfilm, 86 Min., FSK 6, DF. & OmU.

Das weltberühmte Bolschoi-Theater hat für Russland eine geradezu sakrale Bedeutung, weil die Kunst des Balletts eng mit der russischen Volksseele verbunden ist. Gleichzeitig ist das Bolschoi mit seinen mehr als 3.000 Mitarbeitern ein Spiegel der russischen Gesellschaft. Deswegen war es für viele ein böses Omen, als der Künstlerische Leiter des weltberühmten Bolschoi-Balletts, Sergei Filin, im Januar 2013 von einem maskierten Unbekannten mit Säure angegriffen wurde und dabei schwere Verätzungen in Gesicht und Augen erlitt.

Der hinterhältige Angriff befeuerte Gerüchte über erbitterte, interne Machtkämpfe und Skandale, die einen dunklen Schatten auf den Ruf des Bolschoi warfen. Nur wenige Wochen später wurde der Solotänzer des Bolschoi-Balletts, Pavel Dmitrichenko, als mutmaßlicher Auftraggeber des Säure-Angriffs verhaftet. Damit offenbarte sich endgültig, dass sich die wahren Dramen hinter der Bühne des Bolschoi abspielten: Die von vergifteten Egos, von Ängsten und Ehrgeiz getriebenen Konflikte und Intrigen zwischen den Künstlern, die engen, oft undurchsichtigen Verstrickungen von Kunst und Politik.

„Bolschoi Babylon“ erzählt die Geschichte des Verbrechens, zeigt die entsetzten Reaktionen, die Rückkehr Filins ans Theater, den tiefen Riss, der sich innerhalb des Ballett-Ensembles auftat, die Bemühungen des neuen Intendanten, die Zukunft des Bolschoi-Balletts zu gestalten – ohne Intrigen, ohne Machenschaften und ohne Sergei Filin?

Sie alle kommen zu Wort, die Primaballerinen, Tänzer und Tänzerinnen, Intendanten und Politiker, die Mächtigen und Reichen des Kuratoriums sowie Sergei Filin und Pavel Dmitrichenko selbst. Die spannende, mit opulenten, grandiosen Bildern und fantastischer Musik gefertigte Doku-Collage wirft trotz aller Geheimnisse, die am Ende bleiben, einen einmalig authentischen, mitreißenden und umwerfenden Blick hinter die Kulissen des größten Theaters der Welt und auf den Alltag der grandiosen Akteure in diesem russischen Drama.

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.www.bolschoi-babylon.de

MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN IM NORDEN

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Meine Brüder und Schwestern-Posterab 14. Juli

Regie: Sung-Hyung Cho
D 2016, Dokumentarfilm 106 Min., FSK 0

Wer weiß außerhalb des Landes wirklich etwas über Nordkorea? Was wir von diesem abgeschotteten Land zu sehen und zu hören bekommen, ist immer das gleiche: Militär-Paraden mit Panzern und Raketen, Soldaten und Soldatinnen, die wie Roboter marschieren, Kriegsdrohungen, Hungersnöte, abgemagerte Kinder und nicht zuletzt die drei Generationen von scheinbar wahnsinnigen Diktatoren und die ihnen hysterisch huldigende Gefolgschaft. Sung-Hyung Cho geht diesen Fragen nach, mitten drin – in Nordkorea: MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN IM NORDEN porträtiert die Menschen hinter den hartnäckigen Klischees und Stereotypen eine unverstandenen Landes und gibt Einblicke hinter die protzige Propagandafassade einer uns verschlossenen Lebenswelt. Die Menschen, denen Sung-Hyung Cho auf ihrer Reise durch das Land begegnet – Soldatinnen, Bauern, Maler, Näherinnen – sind keine Zufallsbekanntschaften, sondern wurden vom Regime ausgesucht. Trotzdem nähert sie sich ihren Protagonisten dabei aufrichtig interessiert, respektvoll und vor allem ohne jegliche Wertung. So kommt ein fröhliches Volk zum Vorschein, dessen Liebe zu „ihrem Führer“ uns mehr als einmal sonderbar erscheint, das seine Wünsche und die Hoffnung auf eine Wiedervereinigung der beiden Koreas aber noch längst nicht aufgegeben hat.

Nach „Full Metal Village“, „Endstation der Sehnsüchte“ und „Verliebt, Verlobt, Verloren“ der neuen Heimatfilm von Sung-Hung Cho

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.www.meinebruederundschwesternimnorden.de

THE ASSASSIN

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The Assassin-Posterab 30. Juni

Regie: Hou Hsiao-Hsien
Taiwan, China, Hong Kong, Frankreich 2015, Speilfilm, 105 Min., OmU.
mit Shu Qi, Chang Chen, Zhou Yun

China, im neunten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Die Künste gedeihen, allen voran die Dichtkunst. Erstmals wird die poetische Idee der romantischen Liebe weithin gefeiert. Doch den Alltag der Menschen bestimmt ganz anderes: die Macht der Tang-Dynastie zerbröckelt, Ränke auf höchster Ebene vergiften die Atmosphäre. In diesem Spannungsfeld zwischen Privatem, Poesie und Politik erzählt der taiwanesische Meisterregisseur Hou Hsiao-Hsien eine so lyrische wie actionreiche Geschichte. Deren leuchtende Zentralgestalt ist die schöne Nie Yin-Niang. Sie ist eine Meisterin in der Kunst des Tötens. Nie Yin-Niang arbeitet als professionelle Attentäterin.

Als Kind von zehn Jahren wurde sie einst in die Fremde geschickt. Dort hat eine taoistische Nonne das Mädchen ausgebildet, zu einer Killermaschine von höchster Präzision. Ihre Fähigkeit soll sie nun, dreizehn Jahre später, im Dienst der Machterhaltung der Zentralregierung einsetzen. Die junge Frau wird in ihre einstige Heimat entsandt. Der Befehl: Nie Yin-Niang soll Tian Jian töten, den Gouverneur der größten militärischen Provinz im Norden Chinas. Er ist für sie kein Unbekannter. Denn als Kind war sie ihm, ihrem Cousin, einst zur Ehefrau versprochen worden. Die Konfrontation mit der Vergangenheit setzt Nie Yin-Niang zunächst widerstreitenden Gefühlen aus. Da ist einerseits die melancholische Erinnerung an eine Liebe, andererseits die Pflicht gegenüber den Auftraggebern. Sie nicht zu erfüllen, bedeutet einen ungeheuren Ehrverlust. Dazu sieht sich die Attentäterin mitten im Sturm politischer Probleme. Denn tötet sie den Gouverneur, werden dessen minderjähriger Sohn und damit dessen Mutter, Tian Jians machtbesessene und intrigante Gemahlin, die Provinz beherrschen. Nie Yin-Niang muss schwerwiegende Entscheidungen treffen – für sich und für ihre Heimat.

Regisseur Hou Hsiao-Hsien, eine Ikone des asiatischen Arthouse-Kinos, drehte mit THE ASSASSIN nach achtjähriger Schaffenspause seinen ersten Wǔxiá-Film. Seine erzählerische Raffinesse, exzellentes Schauspiel sowie insbesondere die an entlegenen Schauplätzen Chinas und in der inneren Mongolei kreierte Bildwelt fesseln. Ihm gelang eine Saga von geradezu hypnotischer Schönheit. Damit hat er 2015 beim Internationalen Filmfestivals in Cannes das Publikum und die Kritik begeistert. Auch die Jury unter Vorsitz von Joel und Ethan Coen. Sie hat Hou Hsiao-Hsien mit dem begehrten Regiepreis ausgezeichnet.

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HIGH-RISE

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HighRise-Posterab 30. Juni

Regie: Ben Wheatley
GB 2015, Spielfilm, 118 Min., FSK 16, DF. & OmU.
mit Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller

1975. Zwei Meilen westlich von London bezieht Dr. Robert Laing auf der Suche nach Anonymität sein neues Appartement, nur um bald feststellen zu müssen, dass seine Mitbewohner gar nicht daran denken, ihn in Ruhe zu lassen. So ergibt er sich schließlich in sein Schicksal, freundet sich mit den neuen Nachbarn an und wird dadurch zunehmend in das komplexe soziale Gefüge hineingezogen. Während er so seine Probleme damit hat, seinen Platz inmitten dieser Gesellschaft zu finden, bekommen Laings gute Manieren und sein Verstand ebenso deutliche Risse wie das Gebäude selbst. Die Lichter gehen aus, die Aufzüge halten an, aber die Party geht weiter.
Die Menschen sind das Problem. Der Alkohol die Währung. Sex ist das Allheilmittel.
Erst sehr viel später, als er auf dem Balkon sitzt und den Hund des Architekten verspeist, fühlt Laing sich endlich zu Hause.

Info
HIGH-RISE ist der neueste Streich des britischen Kultregisseurs Ben Wheatlesy (SIGHTSEERS). Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von J.G. Ballard aus dem Jahr 1975 erweckt dessen dystopische Zukunftsvisionen in atemberaubenden Bildern zum Leben.
Vor der Kamera versammelt Wheatley einen beeindruckenden Cast um den aktuellen Bond-Favoriten Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Luke Evans und Sienna Miller. Der eingängige Soundtrack des Films stammt dabei von Clint Mansell und der britischen Trip-Hop-Band Portishead, deren erster neuer Song seit mehr als fünf Jahren exklusiv nur in HIGH-RISE zu hören ist.

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ATHOS – IM JENSEITS DIESER WELT

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Athos-Posterab 23. Juni

Regie: Peter Bardehle, Andreas Martin
D, A 2016, Dokumentarfilm, 99 Min., FSK 0, OmU.*
(*Griechisch mit deutschen Untertiteln)

Die Halbinsel Athos in Griechenland ist eines der letzten Geheimnisse Europas: Dort leben über 2000 Mönche abgeschieden von der Außenwelt. Der Zugang ist Frauen untersagt, Touristen sind nicht erwünscht. Nur Arbeiter und Pilger erhalten ein Visum. Die Mönchsrepublik lockt Menschen an, denen im modernen Leben etwas fehlt.

Mit Hilfe dreier Athos-Mönche entstand mit ATHOS – IM JENSEITS DIESER WELT ein noch nie erzähltes Filmtagebuch. Leitmotiv ist der Weg, den wir Menschen finden und gehen müssen – jeder für sich. „Erst müssen wir unsere eigenen Seelen heilen, dann können wir anderen helfen“, ist eine der Kernbotschaften von Vater Galaktion, einem Einsiedler am Heiligen Berg. Doch nicht alle Mönche leben wie Vater Galaktion, zurückgezogen und demütig. So öffnet unter anderem auch Vater Epiphanios dem Filmteam seine Türen, der als begnadeter und poetischer Koch den Genüssen des Lebens keinesfalls abgeneigt ist.

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.www.athos-derfilm.de

Donnerstag, 9. August – 19.00 Uhr

DER NACHTMAHR

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Nachtmahr-Posterab 16. Juni

Regie: Akiz Ikon
D 2016, Spielfilm, 88 Min., FSK 12
mit Carolyn Genzkow, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Alexander Scheer

Tina ist 17 Jahre alt und hat scheinbar alles, was sich ein Mädchen in ihrem Alter wünschen kann. Doch nach einer Party beginnt sie massive Albträume zu erleben, fortan wird sie Nacht für Nacht von einem abgrundtief hässlichen Wesen heimgesucht. Ihre Eltern glauben ihr nicht. Der Einzige, mit dem sie über ihre Ängste spricht, ist ihr Psychiater. Er rät ihr Kontakt mit diesem Wesen aufzunehmen. Zunächst weigert sich Tina, doch als sie merkt, dass ihre Eltern ernsthaft überlegen, sie in eine Klinik einzuweisen, überwindet sie ihre Angst und geht auf das Wesen zu. Anders als erwartet, stellt Tina fest, dass dieses Wesen als Personifikation ihrer Ängste real existiert und dass es die gleichen Gefühle und Empfindungen spürt, wie sie selbst. Aus Angst in Freundeskreis und Familie als Freak zu gelten, versteckt sie das Wesen in ihrem Zimmer. Mit der Zeit verliert sie langsam den Ekel vor ihm. Es entsteht ein zutrauliches Verhältnis, etwa wie zu einem zugelaufenen wilden Tier. Im Umgang mit ihm scheint Tinas Wahres Ich durch. Doch dann sehen ihre Eltern und schließlich auch ihre Freunde dieses Wesen mit eigenen Augen…

DER NACHTMAHR ist junges, kraftvolles Kino aus Deutschland. Ohne zu werten oder seine Figuren zu verurteilen, erzählt Akiz in seinem zweiten Kinospielfilm das Drama eines jungen Mädchens, das aus seiner überschaubaren Welt fällt. Die fulminante schauspielerische Leistung von Neuentdeckung Carolyn Genzkow in ihrer ersten Kinorolle sowie in weiteren
spannenden Rollen die Schauspieler Sina Tkotsch (“Beautiful Bitch”), Wilson Gonzalez Ochsenknecht (“Tod den Hippies!! Es lebe der Punk”) und Alexander Scheer (“Carlos – Der Schakal”) vermitteln auf emotionale Weise, was es heißt, plötzlich und inmitten des Erwachsenwerdens ausgegrenzt zu sein und keinen Weg zurück zu finden, um jedoch schließlich – isoliert und auf sich selbst zurück geworfen – mit sich selbst ins Reine zu kommen.

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Preview: SEEFEUER

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Seefeuer-Posteram Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos
in Kooperation mit Filmbüro NW

Regie: Gianfranco Rosi
I, F 2016, Dokumentarfilm, 108 Min., OmU.

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.
Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte.

Ein herausragender Dokumentarfilm über die Flüchtlingsinsel Lampedusa. 3Sat Kulturzeit
Ein Film, den man nicht vergisst. ZDF aspekte
Ein tiefberührender, hochaktueller Film. RBB aktuell

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am Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Frank Jablonski (Flüchtlingshelfer an der Kölner Drehscheibe und Organisator von Hilfskonvois)
• Erik Marquardt (Fotojournalist und ehem. Bundessprecher der Grünen Jugend).
• Moderation: Arndt Klocke

IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS

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Im Labyrinth des Schweigens-Posteram Dienstag, 07. Juni – 18.00 Uhr
eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Regie: Giulio Ricciarelli
D 2015, Spielfilm, 123 Min., FSK 12
mit Alexander Fehling, André Szymanski, Friederike Becht u.a.

Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten wirft „IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS“ einen ganz eigenen, besonderen Blick auf das Lebensgefühl der Wirtschaftswunderjahre – die Zeit von Petticoat und Rock’n Roll, in der die Menschen Vergangenes vergessen und lieber nach vorne blicken wollten. Emotional und packend erzählt der Film ein weitestgehend unbekanntes Kapitel dieser Jahre, das unseren Umgang mit der eigenen Vergangenheit grundlegend veränderte. Eine fesselnde Geschichte über Mut, Verantwortung und den Kampf um Gerechtigkeit.

Deutschland 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Johann Radmann (Alexander Fehling) ist seit Kurzem Staatsanwalt und muss sich wie alle Neulinge um Verkehrsdelikte kümmern. Als der Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Freund Gnielkas hat einen Lehrer als ehemaligen Auschwitz-Wärter erkannt, doch niemand will seine Anzeige aufnehmen. Gegen den Willen seiner direkten Vorgesetzten beginnt Radmann sich mit dem Fall zu beschäftigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Von „Auschwitz“ haben in diesen Jahren die einen nie gehört, und die anderen wollen es so schnell wie möglich vergessen. Nur Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Gert Voss) unterstützt seine Neugier, er selbst möchte die dort begangenen Verbrechen seit Langem an die Öffentlichkeit bringen, für eine Anklage fehlen ihm jedoch die Beweise. Als Johann Radmann und Thomas Gnielka Unterlagen finden, die zu den Tätern führen, erkennt Bauer sofort deren Brisanz – und beauftragt Radmann offiziell mit der Leitung weiterer Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe und setzt alles daran, herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Er befragt Zeugen, durchforstet Akten, sichert Beweise und lässt sich so sehr in den Fall hineinziehen, dass er für alles andere blind wird – selbst für Marlene Wondrak (Friederike Becht), in die er sich gerade erst Hals über Kopf verliebt hat. Johann Radmann überschreitet Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich ans Licht bringt, wird das Land für immer verändern …

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am Dienstag, 07. Juni – 18.00 Uhr

URMILA – FÜR DIE FREIHEIT

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Urmila-Posteram Samstag, 04. Juni – 20.00 Uhr
in Kooperation Farbfilm Verleih

Regie: Susan Gluth
D 2016, Dokumentarfilm, 87 Min., FSK 0

Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will: „Kinder gehen zur Schule! Erwachsene gehen arbeiten!“ Urmila schreit ihre Wut in einem Protestzug auf den Straßen von Kathmandu hinaus. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. Die nepalesische Organisation FKDF wurde von ehemaligen Kamalari mitgegründet, die nun ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre gewonnene Stärke für andere junge Frauen einsetzen. Inzwischen konnten von Urmila und ihren Mistreiterinnen 13.000 Mädchen befreit werden.

Urmila macht auch außerhalb Nepals auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam, sie reist auf andere Kontinente und hält mitreißende Reden, u.a. auf dem Oslo Freedom Forum. Auf diese Art lenkt sie die internationale Aufmerksamkeit auf ihren Kampf für ein gerechteres Nepal.

Gleichzeitig hat sie sich ein vermeintlich unerreichbares Ziel gesetzt: Urmila möchte Rechtsanwältin werden und ihr Heimatland Nepal weiter verändern. Dafür versucht sie ihren Schulabschluss nachzuholen, denn wie den meisten Kamalari blieb auch ihr eine Schulbildung verwehrt. Das Lernen versucht die mittlerweile 25-Jährige mit ihrer Arbeit als Aktivistin zu vereinbaren, stößt dabei aber zunehmend an ihre Grenzen. Muss sie sich für einen Weg entscheiden?

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.www.urmila-film.de

am Samstag, 04. Juni – 20.00 Uhr
In Anwesenheit der Protagonistin Urmila Chaudhary, der Regisseurin Susan Gluth sowie Man Bahadur Chhetri (Chef der lokalen Kamalari Organisation NYF). Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

weitere Termine:
Sonntag, 05. Juni – 16.00 Uhr
Montag, 06. Juni – 18.30 Uhr

HAI-ALARM AM MÜGGELSEE

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Hai Alarm-Plakat (300b)ab 02. Juni
in der Reihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Leander Haußmann, Sven Regener
D 2013, 103 Min., DF., Spielfilm

Friedrichshagen am schönen Müggelsee in Berlin hat ein Problem: Die abgebissene Hand des Bademeisters deutet darauf hin, dass ein Sicherheitsrisiko im Wasser schwimmt. Es wird alles getan, um das Problem zu verdrängen, aber irgendwann ist Schluss mit lustig: Der Hai-Alarm wird ausgerufen!
Ein teuflisches Gemisch aus Intrigen und Zorn, Liebe und Hass, Macht und Städtemarketing entwickelt einen Druck, unter dem der Kessel der Friedrichshagener Zivilisation in einem Inferno des Wahnsinns zu explodieren droht…

Herrlich durchgeknallt. Leander Haußmanns Komödie bietet Trash, Sexappeal und Nonsense-Gags. (Süddeutsche Zeitung).

*** mehr Informationen…

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Montag, 06. Juni – 22.00 Uhr
Dienstag, 07. Juni – 22.00 Uhr
Freitag, 10. Juni – 19.00 Uhr
Montag, 13. Juni – 22.00 Uhr

LOVE STEAKS

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Love Steaks Poster (300b)ab 02. Juni
in der Reihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Jakob Lass
D 2014, 89 Minuten, DF., Spielfilm, FSK 12
mit Lana Cooper, Franz Rogowskie

Ein Masseur. Eine Köchin. Ein junges Paar auf’s Maul.
Ein Luxushotel. Steaks werden gebrutzelt. Speckröllchen massiert.
Clemens (zart) kommt als Frischling in den Wellnessbereich.
Lara (gut durch) muss sich im Küchenrudel behaupten.
Der Fahrstuhl bringt die beiden zusammen.
Abhängen in Abhängigkeit. Sie reiben sich aneinander, bis es knallt.

*** mehr Informationen…

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Sonntag, 05. Juni – 20.15 Uhr
Mittwoch, 08. Juni – 20.00 Uhr
Montag, 13. Juni – 20.00 Uhr
Dienstag, 14. Juni – 22.00 Uhr

OSLO, 31. AUGUST

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Oslo-August-Posterab 02. Juni
in der Reihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Joachim Trier
Norwegen 2011, 96 Min, OmdU., Spielfilm, FSK 12
Darsteller: Anders Danielsen Lie, Malin Crépin, Aksel M. Thanke

Anders wird bald seinen Drogenentzug abschließen. Als Teil des Programms darf er nun erstmals wieder in die Stadt, um ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Jedoch nutzt er die Gelegenheit und bleibt länger in Oslo, läßt sich durch die Stadt treiben und besucht alte Freunde wieder, die er seit langem nicht sah. Anders ist 34, gut aussehend, intelligent und kommt aus einem intakten Elternhaus. Aber ihn beschäftigt der Gedanke, dass er in seinem Leben viele Chancen verpasst und Menschen enttäuscht hat. Mit 34 hat er das Gefühl, sein Leben sei eigentlich schon zu Ende. Doch an diesem Tag und während der folgenden Nacht keimt wieder Hoffnung auf, doch nochmals Liebe, Hoffnung und ein neues Leben finden zu können. Joachim Trier begleitet seinen Hauptdarsteller 24 Stunden, der mit einer bemerkenswerten Intensität von Anders Danielsen Lie gespielt wird: 24 Stunden im Leben eines jungen Mannes, der an irgendeiner Stelle falsch abgebogen ist. Oslo, am 31. August.

*** mehr Informationen…

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.Filmbesprechung im Kölner Stadt-Anzeiger

Freitag, 03. Juni – 21.15 Uhr
Dienstag, 07. Juni – 20.15 Uhr
Donnerstag, 09. Juni – 19.00 Uhr
Sonntag, 12. Juni – 18.15 Uhr

IT FOLLOWS

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It follows-Poster (300b)ab 02. Juni
in der Reihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: David Robert Mitchell
USA 2014, Spielfilm, 100 Min., FSK 12, OmU.

Nachdem die 19-jährige Jay mit dem süßen Hugh auf der Rückbank seines Autos Sex hatte, wird sie das beunruhigende Gefühl nicht los, dass sie jemand – oder etwas – verfolgt und findet sich schließlich in einem paranoiden Alptraum wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

David Robert Mitchell gelingt mit minimalistischen Mitteln und zahlreichen Anleihen bei den Klassikern des Genres ein alptraumhafter Indie-Horrorfilm. Mithilfe von atmosphärischen Bildern und einem einzigartigen, wummernden Soundtrack wird IT FOLLOWS zur filmgewordenen Paranoia, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.

*** mehr Informationen…

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Donnerstag, 02. Juni – 22.00 Uhr
Samstag, 04. Juni – 22.30 Uhr
Mittwoch, 08. Juni – 22.00 Uhr
Dienstag, 14. Juni – 20.00 Uhr

I USED TO BE DARKER

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I used to be darker-Plakat (300b)ab 02. Juni
in der Reihe „unsere Favoriten der letzten dreieinhalb Jahre“***

Regie: Matt Porterfield
USA 2013, Spiefilm, 90 Min, OmU.

Als die nordirische Ausreißerin Taryn in Ocean City in Schwierigkeiten gerät, sucht sie Zuflucht bei ihren Verwandten in Baltimore. Aber ihre Cousine Abby und ihre Eltern haben ihre eigenen Probleme: Die Ehe der beiden Musiker steht vor dem Aus. Ein Film über Liebe, Freundschaft, Familie, Heimat, Halt und Loslassenkönnen. »I used to be darker, then I got lighter.«

»Im Kern geht es in diesem Film um Beziehungen: um Menschen, die sich umeinander kümmern und einander gehen lassen, die nach Liebe und Nähe suchen – entweder da, wo sie sie schon früher gefunden haben oder dort, wo sie sie künftig finden werden. Es geht um das Thema Familie: um das, was uns von uns selbst forttreibt, was uns zurückweichen lässt, und darum, wie wir uns auf neue Formen der Verbindlichkeit einlassen, wie wir unseren eigenen Raum in der Welt gestalten. I USED TO BE DARKER ist ein Film über Heimat; er basiert auf dem Glauben, dass man auch wieder nach Hause zurückkehren kann, dass man aber damit zugleich immer etwas Neues schafft.« Matt Porterfield

*** mehr Informationen…

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Donnerstag, 02. Juni – 20.00 Uhr
Montag, 06. Juni – 20.00 Uhr
Samstag, 11. Juni – 18.00 Uhr

MEIN PRAKTIKUM IN KANADA

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Mein-Praktikum-in-Kanada-Posterab 26. Mai

Regie: Philippe Falardeau
Kanada 2015, Spielfilm, 108 Mi, DF & OmU.

Guibord (Patrick Huard, „Starbuck“) ist ein unabhängiger Abgeordneter, der Prescott-Makadewà-Rapides-aux-Outardes vertritt, einen großen Wahlkreis im Norden Québecs. Zu seinem großen Leidwesen wird der Politiker zum Zünglein an der Waage bei einer Abstimmung von nationaler Tragweite: Soll Kanada sich an einem Kriegseinsatz im Nahen Osten beteiligen? Guibords Stimme ist entscheidend. Das ganze Land schaut auf ihn. In Begleitung seiner Frau, seiner Tochter und eines idealistischen Praktikanten aus Haiti tourt der Parlamentarier durch seinen Bezirk, um sich mit seinen Wählern zu beratschlagen. Die Debatte kocht hoch, und Guibord droht völlig die Kontrolle zu verlieren.

MEIN PRAKTIKUM IN KANADA ist eine gleichermaßen bissige wie amüsante Politsatire, in der sich Politiker, Bürger und Lobbyisten einen Wettlauf darum liefern, wer als erster die Demokratie zur Strecke bringt.

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DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER

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Staat gegen Fritz Bauer-Posteram Dienstag, 24. Mai – 18.00 Uhr
eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Regie: Lars Kraume,
D 2015, Spielfilm, 105 Min., FSK 12
mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Jörg Schüttauf u.a.

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitz-Prozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Doch erst nach seinem Tod wurde sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns bekannt. Grimme-Preisträger Lars Kraume zeichnet mit DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück.

Burghart Klaußner (ELSER, DAS WEISSE BAND) verkörpert den Titelcharakter kongenial bis in die feinsten Details von Mimik und Gestik. Für die weiteren Rollen in seinem packenden, dichten Portrait der jungen BRD versammelte Lars Kraume mit Ronald Zehrfeld (BARBARA), Sebastian Blomberg (ZEIT DER KANNIBALEN), Lilith Stangenberg (DIE LÜGEN DER SIEGER) und Jörg Schüttauf (SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE) ein hochkarätiges deutsches Schauspieler-Ensemble.

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am Dienstag, 24. Mai – 18.00 Uhr

UNTER DER BRÜCKE

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Unter der Brücke_Bild01am Sonntag, 22. Mai – 14.00 Uhr

Regie: Christoph Goldbeck, Dokumentarfilm, 85 Min.
Wolfgang K. (Wolfgang Kroggel), Elvis, Manu, Siggi, Tante Anni

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte warum man egal wo auf der Welt sehr oft arm bleibt, wenn man arm geboren wird. Am Beispiel des unglaublich bewegenden Lebensverlaufs des ehemaligen Obdachlosen Wolfgang K. ist das Doku-Drama und Road-Movie neben einer Hymne an die Freiheit, auch eine Ode an die Freundschaft und zudem, fast beiläufig, die Frage an verschwimmende Grenzen der Dok.Film-Realisierung. Eine Langzeitbeobachtung die an König der Fischer erinnert und mindestens genauso bewegt.

Wolfgang ist 60 Jahre alt, ledig und seit fast 20 Jahren obdachlos. Der
ehemalige Montageschreiner ist damals nach Scheidung, Krankheit und
Jobverlust in eine schwere Lebenskrise geraten und auf die Straße gekommen.
2010 zwingt ihn seine Gesundheit zur Suche nach einer Wohnung. Aber wird er
eine finden?
Kann jemand, der die Freiheit gewohnt ist, überhaupt bei geschlossenen
Fenstern und Türen schlafen? Oder erwartet Wolfgang K. zu viel von sich selbst
und hat vielleicht sogar Angst vor der Rückkehr in ein ‚normales’, geregeltes
Leben?
Der Autor Christoph Goldbeck erlebte mit dem mittlerweile 65-Jährigen fünf
Jahre lang die alltäglichen und psychologischen Schwierigkeiten des
sogenannten „Fest Machens“. Der Film zeigt eine Achterbahnfahrt der Gefühle:
vom Leben in der Freiheit über die schwierige Wohnungssuche bis zu den
Vorbehalten der Vermieter und Wolfgangs dramatischen psychischen Problemen
in der Wohnung.

.www.facebook.com/unterderbrueckefilm

WDR-Beitrag zum Film: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-koeln/video-doku-premiere-unter-der-bruecke—100.html

am Sonntag, 22. Mai – 14.00 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Christoph Goldbeck

SIGN O‘ THE TIMES

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Sign o the Timesam Samstag, 21. Mai – 21.30 Uhr
Der selten gezeigte Konzertfilm von PRINCE original auf 35mm

Regie: Prince
USA 1987, Konzertfilm, OF, 85 Min, 35mm

Mit seiner „Sign o’ the Times Tour“ schrieb Prince 1987 Musikgeschichte. Auf dem Höhepunkt seiner kreativen Kraft zeigte er mit einer umwerfenden Begleitband, dass auch im Videozeitalter das Konzert das Mass aller Dinge bleibt.
Wo immer Prince auftrat, um sein ambitioniertes Album „Sign o‘ the Times“ live vorzustellen, hinterliess er Verblüffung und enthusiastische Kritiken. Zum Glück hatte er keine Lust, seine Europa-Tournee in den USA fortzusetzen, denn sonst wäre dieser Film nicht entstanden. Er schlug seiner Plattenfirma vor, als Ersatz für die USA-Tour einen Konzertfilm zu drehen.
Am Ende der Europa-Tournee in Holland aufgezeichnet, wurde der Konzertfilm im Paisley Park Studio kräftig bearbeitet und grosse Teile der Musikpassagen nachgebessert. Das dabei entstandene Zeitdokument beweist eindrücklich, dass Prince nicht nur einer der Superstars der 1980er-Jahre war, sondern mit seiner Musik und seinen Shows Massstäbe setzte.
Der Film kam auch hier 1987 in die Kinos, ist aber selten gezeigt worden.
Wir haben eine 35mm-Kopie auftreiben können und freuen uns, den Film so nochmals zeigen zu können.Bitte beachtet, dass die 35mm-Kopie nun auch schon 30 Jahre alt ist und natürlich nicht ohne Alterserscheinungen ist.

am Samstag, 21. Mai – 21.30 Uhr

AKOUNAK TEDALAT TAHA TAZOUGHAI (RAIN THE COLOR OF BLUE WITH A LITTLE RED IN IT)

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akounakposteram Freitag, 20. Mai – 20.30 Uhr
eine Veranstaltung von Akademie der Künste der Welt, Köln

Regie: Christopher Kirkley
Niger 2015, Spielfilm, 75 Min.

Die klassische Geschichte. Ein Gitarrenheld im violetten Cape macht sich auf seinem violetten Motorrad auf den Weg in die Stadt, gelangt dank seines virtuosen Spiels zu Ruhm, umwirbt unterdessen ein Mädchen, dem er nicht ganz das Wasser reichen kann, und muss sich schließlich in einem epischen Gitarrenduell dem eifersüchtigen König der lokalen Szene stellen. Allerdings geht es hier nicht um Purple Rain (1984) von Prince, sondern um ein in der Sahelzone angesiedeltes, postkoloniales Remake: den ersten Spielfilm in der Sprache der Tuareg. Da diese Sprache kein Wort für Violett kennt, ist der Filmtitel etwas lang. Wörtlich ins Englische übersetzt lautet er: Rain the Color of Blue with a Little Red in It. Die Hauptrolle spielt der Gitarrist Mdou Moctar aus Agadez, einem der Zentren der Tuareg-Rebellion in Niger in den 1990er-Jahren und heute die musikverrückte Hauptstadt des Wüstenblues. Der Film entstand im Rahmen eines selbst organisierten Projekts und wurde mithilfe einer sehr erfolgreichen Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Drehbuch verfasst und Regie geführt hat Christopher Kirkley, der in einem Gespräch mit dem Radiojournalisten und Autor UH-YOUNG KIM von seiner Arbeit und der Musikszene im Sahel berichtet.

Christopher Kirkley ist Archivar, Künstler, Kurator und Gelegenheits-DJ aus Portland. Er leitet das Projekt Sahel Sounds, eine Plattform, die die Kunst und Musik Westafrikas anhand nicht-traditioneller ethnografischer Feldforschung erkundet.

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am Freitag, 20. Mai – 20.30 Uhr

Anschließendes Gespräch in englischer Sprache

PETTING ZOO

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Petting Zoo-Posterab 19. Mai

Regie: Micah Magee
Deutsch­land, Grie­chen­land, USA 2015, Spielfilm, OmU., 93 Min.
mit Davon Kel­ler, Aus­tin Reed, Dez­tiny Gon­za­les, Kiowa Tucke

Layla steht kurz vor ihrem Schul­ab­schluss, als sie erfährt, dass sie schwan­ger ist. Ihren Freund hat sie gerade ver­las­sen und weil sich ihre Fami­lie wei­gert, einer Abtrei­bung zuzu­stim­men, fügt sich Layla in ihre Situa­tion und lässt den Plan, auf’s Col­lege zu gehen, fal­len. Weil es zwi­schen ihr und den Eltern nicht funk­tio­niert, zieht sie zur Groß­mut­ter, wo auch der Onkel mit sei­ner Fami­lie lebt. Sie hält sich mit einem Job in einem Call Cen­ter über Was­ser und lernt neben­bei für ihre Abschluss­prü­fun­gen. Auf einem Kon­zert wirft Layla einen Blick auf Aaron, der so ganz anders ist als der Junge, von dem sie schwan­ger ist.
Mit genauem und empa­thi­schem Blick erzählt PETTING ZOO davon, wie es sich anfühlt, als Min­der­jäh­rige aus der Bahn gewor­fen zu wer­den. Dabei ent­steht nicht nur eine große Nähe zur Haupt­fi­gur Layla, son­dern auch zu den ande­ren Figu­ren. PETTING ZOO ist Micah Magees Abschluss­film, ko-produziert unter ande­rem von der dffb und der grie­chi­schen Regis­seu­rin Athina Rachel Tsangari und gedreht in einem Vor­ort von San Anto­nio, Texas – der Stadt mit der zweit­höchs­ten Rate von Teen­ager­schwan­ger­schaf­ten in den USA.

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.www.pettingzoomovie.com

Montag, 30. Mai – 21.15 Uhr
Dienstag, 31. Mai – 21.15 Uhr (letzte Vorstellung)

Grünes Kino: SHORTCUT TO JUSTICE

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justice_plakat_zitate.inddam Mittwoch, 18. Mai – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Daniel Burkholz & Sybille Fezer
D 2014, Dokumentarfilm, 54 Min.

Der Dokumentarfilm Shortcut to Justice erzählt die Geschichte
der „Nari Adalat“- Frauen und der „Frauen für Gerechtigkeit“ aus Indien. Sie wehren sich couragiert und solidarisch gegen Unrecht und Gewalt unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben, häufig auch korrupt sind, und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selber Gerichte gegründet. Woche für Woche versammeln sie sich – unter einem Baum, auf einem staubigen Platz am Rande ihres Viertels in der Millionenstadt Vadodara oder auf der Dachterrasse der Gemeindeverwaltung in dem kleinen Landstädtchen Waghodia – und sprechen selber Recht.

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am Mittwoch, 18. Mai – 18.30 Uhr

im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Sybille Fezer.
Moderation/Filmgespräch: Ulle Schauws (MdB)
Anmoderation: Anrdt Klocke (MdL)

MR. GAGA

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Mr_Gaga-Posterab 12. Mai

Regie: Tomer Heymann
Israel, Schweden, D, NL 2015, Dokumentarfilm, 100 Min., FSK 0
mit Ohad Naharin und die Batsheva Dance Company

Ohad Naharin, aufgewachsen im israelischen Kibuzz Misra, wird weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen gefeiert. Mit seiner ungewöhnlichen künstlerischen Vision sowie seinen mitreißenden Choreographien verhalf er der Batsheva Dance Company zu internationaler Bekanntheit. Naharin entwickelte als künstlerischer Leiter des israelischen Ensembles eine komplett neue Bewegungssprache: „Gaga“. Dabei werden bekannte Bewegungsmuster durchbrochen, „Gaga“ sucht nach der Interaktion zwischen den Beteiligten, die sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen erarbeiten. Für Naharin geht es dabei um Leidenschaft, herausbrechende Kraft, das Extreme, um die Lust des Moments und darum, Grenzen zu brechen. Als Revolutionär des Modern Dance wird Ohad Naharin an international renommierte Häuser eingeladen, u.a. die Staatsoper Berlin, um seine Werke mit den jeweiligen Compagnien einzuarbeiten.

Der preisgekrönte Regisseur Tomer Heymann („Paper Dolls“, „I Shot My Love“ und „Who’s Gonna Love Me Now?“) zeigt, welche harte Arbeit hinter den kraftvollen und atemberaubenden Auftritten der Batsheva Dance Company steckt, wie Naharin zu dem gefeierten Choreographen wurde und wer „Mr. Gaga“ wirklich ist.

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.www.mrgaga-film.de

JUNGES LICHT

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Junges Licht-Poster01ab 12. Mai

Regie: Adolf Winkelmann
D 2016, Spielfilm, 122 Min., FSK 12
mit Charly Hübner, Oscar Brose, Peter Lohmeyer

Der 12-jährige Julian ist ein Kind des Ruhrgebiets. Als Sohn eines Bergarbeiters erlebt er die Jahre des deutschen Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit hautnah mit und will selbst einmal den Beruf seines Vaters (Charly Hübner) ergreifen. Im Sommer 1961 entfaltet sich das Leben der Kinder und Jugendlichen seiner Nachbarschaft zwischen Langeweile und Aggression. Sie trinken, rauchen, quälen Tiere und arbeiteen sonntags als Messdiener.
Als Julians Mutter einen Zusammenbruch erleidet und mit der kleinen Tochter Sophie ans Meer fährt, bleiben Vater und Sohn allein in der Bergbausiedlung zurück. Es dauert nicht lange, bis das ohnehin knappe Geld aufgebracht ist. Julian übernimmt die Verantwortung für den Haushalt und leiht sich vom Bekannten Gorny eine Kamera. Auch die Nachbarstochter Marusha fasziniert ihn mit der Offenheit, mit der sie über Sex redet. In seiner Unschuld beobachtet er seine Umwelt genau, sieht aber die Anzeichen einer Katastrophe nicht kommen.

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.http://jungeslicht.weltkino.de

 

INDÉSIRABLES

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Indesirables-Posteram Dienstag, 10. Mai – 20.30 Uhr
eine Veranstaltung von Sommerblut

Regie: Philippe Barassat
F 2013, Spielfilm, O.m.engl.UT., 97 Min.

Aldo, ein junger Pfleger, wird entlassen. Um weiterhin das Studium seiner Freundin Lucie und die Wohnung finanzieren zu können, rutscht er in die Rolle eines Sexualhelfers für Schwerbehinderte. Doch zwischen sexueller Hilfestellung und Prostitution besteht nur ein eher feiner Unterschied. Alle raten ihm zu, weiterzumachen, vor allem Vanessa und Serguei, zwei blinde Freunde von Lucie. Sie heben moralische Gründe hervor, also fügt sich Aldo. Er bringt es jedoch nicht fertig, Lucie davon zu erzählen. Ohne sich dessen bewusst zu werden, lässt er sich manipulieren… und die Forderungen seiner Kunden werden immer exzessiver.

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am Dienstag, 10. Mai – 20.30 Uhr
anschließend Filmgespräch mit Magali Le Naour-Saby, Darstellerin in „Indésirables“

INKLUSION IM KLASSENZIMMER

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Film Still01am Dienstag, 10. Mai – 17.00 & 18.15 Uhr
eine Veranstaltung von Medienprojekt Wuppertal e.V.

Regie: Tim Gontrum
D 2016, Dokumentarfilm, 65 Min., Produktion: Medienprojekt Wuppertal

Eine Dokumentation über gemeinsames Lernen in der Schule
Schulen sind im Wandel. Eine ausgrenzende Bildungskultur ist längst überholt. Inklusion ist ein Anspruch, dem Schulen auf unterschiedliche Weise begegnen. Wie wir heute als heterogene Gesellschaft miteinander umgehen wollen, wird stärker als je zuvor diskutiert und fordert die Schulen, Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen als Wegbereiter besonders heraus.
„Auf einer Förderschule wäre David morgens um 7 aus der Tür und käme abends nach Hause. Und wenn ich am Wochenende mit ihm rausgehen würde, würden ihn alle angucken wie ein Alien und sich denken: Wo kommt der denn jetzt her?“, vermutet die Mutter Anna Lingscheid aus Köln.
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht der Umgang mit verschiedenen Behinderungen, vor allem aber der Umgang mit Stärken und Schwächen, die alle Mitglieder in eine inklusive Lerngruppe einbringen. Anhand von drei Gesamtschulen werden unterschiedliche Modelle und Erfahrungen von gemeinsamem Lernen vorgestellt.
Die Gesamtschule Holweide startete bereits vor über 30 Jahren mit ihrem inklusiven Unterrichtskonzept. Hier spielt die individuelle Förderung aller SchülerInnen eine große Rolle. Die Lehrerin Britta Klostermann, die früher an einer Förderschule geistig behinderte Jugendliche unterrichtete, sagt: „Wir versuchen den Schülern unterschiedliche Lernwege zu ermöglichen und ihre individuellen Leistungen wertzuschätzen.“
An der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck ist das soziale Lernen besonders wichtig, das Verständnis von nicht-behinderten und behinderten SchülerInnen untereinander wird gezielt unterstützt. Der Lehrer Johannes Völlm formuliert das so: „Wenn die nicht-behinderten Kinder lernen, dass es Kinder gibt, die zwar anders, aber trotzdem gleich sind, dann haben wir das Wichtigste geschafft.“
An der privaten Hagenschule lernen die SchülerInnen in altersübergreifenden Gruppen. Ein Team aus jeweils zwei LehrerInnen begleitet sie. Die Schülerin Johanna beschreibt ihre Erfahrungen: „Davor war ich Behinderten gegenüber abgeneigt, jetzt komme ich mit solchen Situationen besser klar und das hat mich persönlich in der Hinsicht auch zum besseren Menschen gemacht.“
Die drei Schulen machen Mut, dass nicht nur die Herausforderungen des gemeinsamen Lernens gelingen können, sondern Inklusion der Motor für eine moderne Schulentwicklung ist. So gewinnen alle.

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am Dienstag, 10. Mai:
Erste Vorstellung: 17.00 Uhr
Zweite Vorstellung: 18.15 Uhr
im Anschluss Diskussion mit dem Regisseur Tim Gontrum und Gästen.

Eintritt frei. Reservierungen an info@medienprojekt-wuppertal.de
(Stand: 26. April: Die Veranstaltung ist komplett ausreserviert – es können leider keine weiteren Reservierungen mehr angekommen werden)

KLÄNGE DES VERSCHWEIGENS

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Klaenge des Verschweigens Posteram Montag, 09. Mai – 19.00 Uhr
in Kooperation mit Friedensbildungswerk Köln

Regie: Klaus Stanjek
D 2012, Dokumentarfilm, 90 Min., FSK 12

Ein streng gehütetes Familiengeheimnis wird gelüftet – ein Tabu gebrochen. Willi Heckmann, Jahrgang 1897, war Alleinunterhalter, lyrischer Tenor – und schwul. Als der Filmemacher Klaus Stanjek erfährt, dass sein Lieblingsonkel Willi wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre im KZ interniert war, bricht eine Familienfassade jäh in sich zusammen. Aus dem Nebel der Erinnerung entwickelt sich eine ergreifende Spurensuche. Dokumentarische Gestaltungsmittel treffen dabei auf Animation und Compositing.

Ein tief berührender wie preisgekrönter Dokumentarfilm über die Verfolgung und Ächtung von Homosexuellen in Nazi-Deutschland und der Nachkriegszeit, der die Dynamiken des Verdrehens und Verdrängens der Wahrheit in deutschen Familien sichtbar macht.

Anschließende Diskussion mit dem Regisseur Klaus Stanjek und Dr. Jost Rebentisch vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte. Moderation: Roland Schüler (Friedensbildungswerk)

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am Montag, 09. Mai – 19.00 Uhr

ADAM GREEN’S ALADDIN

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Adam Greens Aladdinam Sonntag, 08. Mai – 19.00 Uhr
ADAM GREEN’S neues filmisches Werk, natürlich mit den Songs seines neuen Albums.
Leider kann Adam Green entgegen ersten Ankündigungen aus wichtigen Termingründen nicht persönlich anwesend sein; seinen neuen Film zeigen wir natürlich dennoch.

Regie: Adam Green
USA 2016, Spielfilm, OF, 82 Min.
mit Adam Green, Alia Shawkat, Zoë Kravitz

A hyper-sensory, poetic, and humorously modern take on the Arabian Nights Classic tale. Shot entirely on papier mache sets like a Jodorowsky film made out of cardboard, the film revolves around Aladdin’s dysfunctional family, who live in an ‚average‘ American city ruled by a corrupt Sultan with a decadent socialite daughter. When Aladdin finds a 3-D printing lamp, we are taken on a journey that explores technology, government repression, greed, and true-love

Frei nach der alten Geschichte von Aladin und seiner Wunderlampe erforscht der Film auf seine eigene und ganz einmalige Art Themen rund um Technologie, korrupte Herrscher, Habsucht und natürlich: wahre Liebe. Adam Green hat sich für das lange vorbereitete Filmprojekt per Kickstarter Geld besorgt. Die Dreharbeiten fanden in einem Lagerhaus statt, in dem mit immer anderen – immer sehr bunt angemalten – Pappwänden die einzelnen Spielorte aufgebaut wurden

Am 29. April erscheint die Musik zum Film (Rough Trade). Weitere Trailer auf www.adamgreensaladdin.com.

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am Sonntag, 08. Mai – 19.00 Uhr
Leider kann Adam Green entgegen ersten Ankündigungen aus wichtigen Termingründen nicht persönlich anwesend sein; seinen neuen Film zeigen wir natürlich dennoch.

QUEEN OF EARTH

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Queen of Earthab 05. Mai

Regie: Alex Ross Perry
USA 2015, Spielfilm, OmU., 90 Min.
mit Elisabeth Moss, Katherine Waterston, Patrick Fugi

Sommer am See. Wie im vergangenen Jahr treffen sich die Freundinnen Catherine (Elisabeth Moss) und Virginia (Katherine Waterston) im Haus von Virginias Eltern. Während Virginias Leben gerade unbeschwert dahin plätschert, droht Catherine nach dem Tod ihres Vaters und der Trennung von ihrem Freund in einer persönlichen Krise unterzugehen. Sie hofft auf Ruhe, Entspannung und Geborgenheit doch die Ereignisse des letzten Jahres überlagern mehr und mehr die Gegenwart. Als Virginia einen neuen Freund mitbringt, kippt die einstige Nähe zwischen den Freundinnen. Das vermeintliche Paradies verwandelt sich in einen Ort voller Vorwürfe und Abscheu.

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A BIGGER SPLASH

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A-Bigger-Splash-poster-600x889ab 05. Mai

Regie: Luca Guadagnino
Italien, Frankreich 2016, Spielfilm, 124 Min., FSK 12, DF
mit Tilda Swinton, Matthias Schoenaerts, Dakota Johnson, Ralph Fiennes

Das berühmte Künstlerpaar Paul (Matthias Schoenaertz) und Marianne (Tilda Swinton) reist auf die idyllische Insel Pantelleria, um in der malerischen Abgeschiedenheit Süditaliens einen romantischen Urlaub zu verbringen. Es scheint der perfekte Ort. Doch die Harmonie der beiden gerät abrupt ins Wanken, als sie unerwartet Besuch von ihrem alten Freund Harry (Ralph Fiennes) und dessen äußerst attraktiven Tochter Penelope (Dakota Johnson) bekommen. Während Paul bald der lasziven Ausstrahlung der jungen Frau verfällt, erwacht zwischen Marianne und Harry eine „alte“ Leidenschaft. Ein gefährlicher Sog zieht die vier immer tiefer in einen Abgrund aus Eifersucht, Leidenschaft und sexueller Obsession…

Mit dem virtuosen Thriller A BIGGER SPLASH feiert der italienische Regisseur Luca Guadagnino den Rausch der sexuellen Anziehung. Raffiniert, elegant und in absoluter Starbesetzung führt Guadagnino hinein in die dunklen Abgründe menschlicher Leidenschaft. Inspiriert durch David Hockneys berühmtes Bild „A Bigger Splash“, ist ihm eine brillante Hommage an Jacques Derays legendären Film Der Swimmingpool (1969) gelungen. Die Figuren dieser verhängnisvollen Vierecksgeschichte spielen Ralph Fiennes (The Grand Budapest Hotel, James Bond 007 – Spectre), Tilda Swinton (I am Love, Only Lovers Left Alive), Matthias Schoenaerts (Der Geschmack von Rost und Knochen, The Danish Girl) und Dakota Johnson (Fifty Shades of Grey) mit vibrierender Intensität. Luca Guadagnino, berühmt für seine Affinität zur Mode, hat auch bei A BIGGER SPLASH mit der Kostümdesignerin und Oscar-Gewinnerin Antonella Cannarozzi zusammen-gearbeitet. Die Kostüme von Tilda Swinton stammen von Raf Simons, dem ehemaligen Chef-Designer von Dior.

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ICH BIN TOT, MACH WAS DRAUS !

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Ich-bin-tot-macht-was-draus-Posterab 28. April

Regie: Guillaume & Stéphane Malandrin
Belgien, Frankreich 2015, Spielfilm, 96 Min., FSK 6, OmU. & DF.
mit Bouli Lanners, Wim Willaert, Lyès Salem

Die bärtigen Rocker der belgischen Band „Grand Ours“ sind bereits in die Jahre gekommen. Vier Freunde, die leidenschaftlich zusammen musizieren und sich nun endlich auf ihre erste US-Tournee freuen dürfen, die den späten Durchbruch bedeuten könnte. Das Glück scheint aber nicht auf ihrer Seite zu sein: Einen Tag vor Abflug stirbt Jipe, der Sänger der Band. Der Rest der Truppe trauert und beschließt schnell, die Tournee dennoch anzutreten – mit der Asche ihres Anführers im Gepäck.

Eine abenteuerliche und irrwitzige Reise beginnt, auf der sich die Freunde auf ganz neue Art und Weise kennenlernen und kein Geheimnis geheim bleibt.

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.www.ichbintotmachtwasdraus.de

DIE REISE INS LABYRINTH

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Reise ins Labyrinthim Rahmen der M.C. Escher-Filmreihe
in Zusammenarbeit mit dem Max-Ernst-Museum Brühl und der Ausstellung zu M.C. Escher

Regie: Jim Henson
USA, GB 1986, Spielfilm, 97 Min., FSK 12, DF.
mit David Bowie, Jennifer Connelly, Toby Froud

Sarah ist eine 15-jährige Jugendliche, die sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt fühlt und sich daher in eine Fantasie-Welt flüchtet. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen – was prompt auch wirklich geschieht, was sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint aber der Koboldkönig Jareth. Kein Bitten und Betteln hilft, um den Koboldkönig zu überreden, Toby zurückzugeben, doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Ansonsten wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Der Weg zum Schloss „jenseits einer unbekannten Welt“ führt durch ein verzaubertes Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen: lebende Felsen, wilde Monster, sprechende Hände, rätselhafte Türen, verspielte Feuerköpfe, hinterlistige Wurzelwichte und das „Moor des ewigen Gestanks“. Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde, die ihr helfen, die vielen Schwierigkeiten bei ihrer Rettungsaktion zu meistern.

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Sonntag, 24. April – 14.00 Uhr

NIGHTSESSION

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Nightsession-Posteram Samstag, 23. April – 21.30 Uhr

Regie: Philipp Dettmer
D 2016, Spielfilm/Dokumentarfilm, 82 Min.

Ohne bestimmten Grund lassen sich vier Jungs auf ihren Skateboards durch das nächtliche München treiben. Wieso? Weil sie Bock drauf haben!
Sie heißen Jonas, Tom, Sergio und Pacel. In einer Nacht erkunden sie München auf ihren Skateboards – an den Geländern und Rampen von austauschbaren Bürobedarfsläden und Tiefgarageneinfahrten genauso wie an den ikonischen Orten, auf dem Königsplatz oder der Maximilianstraße. Und diese Zutaten reichen auch schon für ein außergewöhnliches Kinoereignis! Die Kamera folgt den Protagonisten bei ihrer Fahrt ohne Ziel, bei ihren Stürzen, bei ihrem Streifzug durch die laue Sommernacht, bei der Erkundung Münchens. Irgendwo unterwegs schält sich ein unerwartetes Stadtporträt heraus. Ein Spielfilm einer Nacht, ein Dokumentarfilm eines jungen Lebensgefühls. Uns gehört die Stadt!
Als die Sonne langsam wieder aufgeht und München erwacht, haben unsere vier Jungs eine Nacht verbracht, die sie so schnell sicherlich nicht vergessen werden. NIGHTSESSION ist natürlich ein Film für Skateboarder, aber auch und vielleicht vor allem für Menschen, die noch nie auf einem Skateboard gestanden sind. Weil NIGHTSESSION uns von purem und kompromisslosem Spaß erzählt, den das Leben manchmal bereit hält – auf unaufgeregt-sympathische Weise, die
am Ende fast rührend wirkt!

“NIGHTSESSION ist ein kleines Kinowunder” Süddeutsche Zeitung
“Ein grandioser Film über die Freiheit der Jugend!”

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.www.nightsessionfilm.de

am Samstag, 23. April – 21.30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs und des Filmteams !!

Grünes Kino: VERWUNDETE ERDE

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Verwundete Erde - Posteram Freitag, 22. April – 18.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Michale Boganim
F 2011, Spielfilm, 108 Min., FSK 12
mit Olga Kurylenko, Andrzej Chyra, Ilya Iosifov

Das frisch getraute Paar Anya und Piotr feiert im Kreis von Freunden und Familie seine Hochzeit. Der Physiker Alexei genießt mit seinem sechsjährigen Sohn Valery bei einer Bootsfahrt die Frühlingssonne. Gemeinsam pflanzen sie einen Baum. Dann zerreißt die Explosion des Reaktors im Atomkraftwerk von Tschernobyl die Stille. Piotr muss die Hochzeitsfeier verlassen, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Vergeblich versucht Anya ihn davon abzuhalten.
Ihre Verzweiflung scheint die persönliche Katastrophe vorwegzunehmen. Aber die eigentliche Katastrophe ist von ungeahntem Ausmaß. Der Alltag in der Modellstadt gerät aus den Fugen. Nach und nach beginnt man, die Einwohner der Stadt zu evakuieren, aber niemand wird informiert, was wirklich geschehen ist. Einige gehen, andere weigern sich und bleiben auf dieser Erde, ihrem Stückchen Heimat, mit dem sie fest verwurzelt sind, ohne zu ahnen, welchen Gefahren sie sich damit aussetzen. Anya hat Piotr nie wiedergesehen.
Etwa zehn Jahre später kehrt sie an diesen Ort zurück. Sie arbeitet jetzt als Touristenführerin, ein paar Monate im Jahr. Ein makabrer Katastrophen-Tourismus hat sich etabliert, mit Besichtigungstouren zu dem gespenstischen Ort. Eine verlassene Stadt, wie von einem todbringenden Orkan zu ewiger Starre verdammt. Anya leidet unter den Reisen nach Prypjat, den Ort ihres vergangenen Lebens, und möchte unbedingt weg. Ihre Bekanntschaft mit einem französischen Wissenschaftler, der sie heiraten will, könnte ihr diese Möglichkeit bieten. Aber die geschundene Erde lässt sie nicht los…

.Trailer

am Freitag, 22. April – 18.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Katharina Dröge (MdB)
• Oliver Krischer (MdB)
moderiert von Arndt Klocke

THE TRUE COSTS – DER PREIS DER MODE

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The True Cost-Plakatam Sonntag, 17. April – 19.00 Uhr
eine Veranstaltung von Allerweltshaus e.V.

Regie: Andrew Morgan
USA 2015, Dokumentarfilm, DF & OmU., 92 Min.

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrückende Antwort auf die Frage ist: Es darf nicht sein!
Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird die Kleidung zumeist unter sklavenähnlichen Bedingungen in sogenannten Dritteweltländern produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.
THE TRUE COST zeigt diese Kette auf: Wo wird die Kleidung hergestellt, welche Arbeitsbedingungen herrschen dort, was passiert in den Ländern, in denen riesige Wassermengen für die Baumwolle benötigt wird, während die Menschen verdursten? Die Ausbeutung von Mensch und Natur, die hinter den Preisen steckt, ist erschreckend. Ebenso erschreckend ist die Verdrängung dieser Tatsache in der westlichen Welt. Wer würde schon eine Hose kaufen, wenn er wüsste, dass dafür ein Kind verdursten musste oder die Näherin der Hose in den Trümmern einer eingestürzten Fabrik gestorben ist? THE TRUE COST zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.

Im Anschluss an den Film wird eine Diskussion stattfinden!

Mit freundlicher Unterstützung der
Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

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am Sonntag, 17. April – 19.00 Uhr

PINA

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Pina-Plakatam Sonntag, 17. April – 12.00 Uhr
in Kooperation mit Frauengeschichtsverein Köln & Feminale e.V.

Regie: Wim Wenders
D 2011, Dokumentarfilm, 106 Min.

Der Film von Wim Wenders ist eine Hommage und zugleich ein Nachruf auf die Tanzchoreografin Pina Bausch, die mitten in den Dreharbeiten starb. Wim Wenders sah sie als Erfinderin einer neuen Kunst und verwandelte seine Protagonistin filmisch in einen Engel, der zum Schluss ein Solo tanzt und wie aus der Ferne winkt. Im Gegensatz zum atemberaubend gestalteten Artefakt stehen die Szenen, die die Tänzerinnen und Tänzer in den Straßen Wuppertals zeigen, wo Pina Bausch ihre Inspirationen empfing. Am Ende tanzen die Mitglieder ihres Tanztheaters Hand in Hand über einen Hügel am Rand der Stadt. Sie erfüllen Pinas Auftrag, wie ihn der Untertitel des Films zitiert: Tanzt, tanzt, sonst seid ihr verloren.

Anschließende Diskussion mit der Sängerin Do Hackenberg, Wegbegleiterin und kreative Gefährtin von Pina Bausch. Sie lebte von 1974-1982 mit Pina und ihrem Sohn in einer Wohngemeinschaft, unterrichtete das Tanzensemble in Stimmbildung und sieht den Film kritisch. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

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am Sonntag, 17. April – 12.00 Uhr

MUCH LOVED

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Much Loved-Poster02ab 15. April

der Kinostart im Filmhauskino wird präsentiert in Kooperation mit Filminitiativ Köln e.V.

Regie: Nabil Ayouch
Frankreich, Marokko 2015, Spielfilm, 108 Min., OmU.
mit Loubna Abidar, Asmaa Lazrak, Halima Karaouane

Marrakesch heute: Noha, Randa, Soukaina und Hlima verkaufen ihre Körper. Sie sind Huren, Objekte der Begierde. In der Nacht fließt das Geld großzügig im Rhythmus des Vergnügens, doch auch Demütigungen gehören dazu. Gemeinsam sind die Frauen Komplizinnen und lassen sich mit all ihrer Lebendigkeit auf dieses Spiel ein. In ihrem ganz eigenen Reich finden sie die Freiheit und Würde, die ihnen in der marokkanischen Gesellschaft entsagt bleiben – einer Gesellschaft, die sie gleichzeitig ausnutzt und verdammt.

Mit drastischer Direktheit zeigt Nabil Ayouch die Überlebensstrategien vier junger Frauen in Marrakesch, die auf dem Weg zu ihrer individuellen Freiheit das verkaufen, was man ihnen nicht nehmen kann: ihren Körper. Ayouch vermeidet dabei die gängigen Klischees leidender Prostituierter, viel wichtiger ist ihm die physisch-mitreißende Lebendigkeit einer modernen, selbstbewussten Generation junger nordafrikanischer Frauen.
Nach Auffassung der marokkanischen Regierung stellt der Film eine Beleidigung für das Land, seine Normen und Werte dar und unterliegt in Marokko einem Aufführungsverbot. Loubna Abidar, die Noha spielt, hat Todesdrohungen erhalten und ist inzwischen nach Frankreich ausgewandert.

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am Starttag (Freitag, 15. April, 19 Uhr) wird es vor dem Film eine kleine Einführung zum Regisseur und zum marokkanischen Filmschaffen durch einen Mitarbeiter von Filminitiativ Köln e.V. (Afrikafilmfestival) geben.

10 MILLIARDEN – WIE WERDEN WIR ALLE SATT

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10 Millarden-Poster01am Donnerstag, 14. April – 20.30 Uhr
eine Veranstaltung von Allerweltshaus e.V.

Regie: Valentin Thurn
D 2015, Dokumentarfilm, 107 Min., FSK 0

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?
Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungs-lose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Macher*innen aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Land-wirtschaft, trifft Biobauern und -bäuerinnen und Nahrungsmittelspekulant*innen, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.
Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.

Im Anschluss an den Film wird eine Diskussion mit dem Regisseur Valentin Thurn stattfinden!

Mit freundlicher Unterstützung der
Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Eintritt: Zahl was du kannst / es dir wert ist

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am Donnerstag, 14. April – 20.30 Uhr

A WAR

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A War-Poster01ab 14. April

Regie: Tobias Lindholm
Dänemark 2015, Spielfilm, 115 Min., DF. & OmU.
mit Pilou Asbaek, Tuva Novotny, Dar Salim, Søren Malling,

Kommandant Claus Pedersen (Pilou Asbæk) und seine dänische Einheit sind fern der Heimat in der afghanischen Provinz stationiert. Als die Kompanie ins Kreuzfeuer der Taliban gerät, fordert Pedersen Luftverstärkung an, um das Leben seiner Männer zu retten. Doch zurück in der Heimat muss sich der dreifache Familienvater vor Gericht verantworten, weil bei dem Einsatz unschuldige Zivilisten getötet wurden. Ein zermürbender Prozess beginnt, der ihn auch immer mehr in ein moralisches Dilemma bringt.

A WAR ist ein Film über den Krieg und seine Konsequenzen, ein bewegendes Drama über den ersten Auslandseinsatz des dänischen Militär und die Frage, wie weit man im Kampf gegen den Terrorismus gehen darf. Nach seinen Regie- und Drehbucherfolgen „R“ und „Hijacking“ und dem Serienhit „Borgen“ arbeitet Tobias Lindholm für die Hauptrolle in A WAR erneut mit Pilou Asbæk („Game of Thrones“) zusammen.

Tobias Lindhilm verfasste die meisten Drehbücher zu den Filmen von Thomas Vinterberg.

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THE FORBIDDEN ROOM

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Forbidden Room-Poster01ab 07. April

Regie: Guy Maddin
Kanada 2015, Spielfilm, 120 Min.
mit Roy Dupuis, Clara Furey, Louis Negin, Mathieu Amalric, Paul Ahmarani, Géraldine Chaplin, Udo Kier, Sophie Desmarais, Charlotte Rampling

Guy Maddins in Koregie mit Evan Johnson entstandener, entfesseltester, anarchischster Film gleicht einem nicht enden wollenden, scheinbar chaotischen, aber doch stets bedeutungsvollen erotisch-klaustrophobischen Alptraum, in dem Handlung, Charaktere und Orte einander ständig rätselhaft überlagern. Ein U-Boot in Seenot; ein Holzfäller, der der Bootsbesatzung auf mysteriöse Weise erscheint – war er nicht gerade noch dabei, die schöne Margo in den dunklen Wäldern von Holstein-Schleswig aus den Klauen der Roten Wölfe zu befreien? Ein Neurochirurg, der tief in das Hirn eines manischen Patienten greift; ein Mörder, der sich als das Opfer der eigenen Tat ausgibt; eine traumatisierte junge Frau „on the Deutsch-Kolumbianisch Express somewhere between Berlin and Bogota“; verführerische Skelette, kollidierende Zeppeline und eine heiße Badewanne, die all das ausgelöst zu haben scheint. Wie die ineinandergreifenden Arme eines Spiralnebels sind die zahllosen fantastischen Handlungsstränge angelegt, allesamt inspiriert von realen, eingebildeten und fotografischen Erinnerungen an verschollene Filme der Stummfilmzeit, denen auch die Ästhetik halbzerstörter viragierter Filmkopien fabelhaft huldigt.

Maddin über seinen Film: Ruhe bewahren!
„Wir haben einfach zu viele Geschichten in unseren Köpfen, so viele, dass wir das Gefühl haben, unsere Hirne könnten explodieren. Mit diesem Film wollen wir eine kontrollierte Umgebung schaffen, ein ausgearbeitetes narratives Netz aus unterirdischen Schleusen, Fallen, Kammern, Rohren, Entwässerungskanälen und Höhlen, in denen sämtliche vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Filme, die wir im Kopf haben, auf sichere Weise spuken mögen! Wo niemand von dem spektakulären Technicolor-Process-No-2-Chaos, das wir auf der Leinwand anrichten, verletzt werden wird, weil wir wissen, dass alles mit dem Abspann wieder verschwinden wird. Also Ruhe bewahren und entspannt zuschauen.“

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.www.theforbiddenroom-film.com

I AM A WOMAN NOW

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I Am A Woman Now-Plakatam Mittwoch, 06. April – 18.30 Uhr
eine Veranstaltung von Terry Reintke (MdEP
Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament)
Schriftzug Terry Reintke

Regie: Michiel van Erp
NL 2012, Dokumentarfilm, 86 Min., FSK 6, OmU.

Fünf starke Frauen, fünf Pionierinnen, die eines verbindet: In den 1960er und 1970er Jahren verwandelten sie sich von Männern in Frauen – durch eine Operation des sagenumwobenen Dr. Georges Burou in Casablanca, der erste Arzt überhaupt, der diesen Eingriff unternahm. Diese Frauen riskierten ihr Leben in der Hoffnung auf ein neues, ein besseres.
Mehr als 40 Jahre nach ihren Operationen erzählt Regisseur Michiel van Erp ihre Geschichte: das berühmte Showgirl Bambi, die als eine der ersten nach Casablanca ging. Die Belgierin Corinne, die sich nach vielen Jahren ihrer besten Freundin anvertraut. Die Niederländerin Colette, die das Leben einer einfachen Hausfrau geführt hat. Die elegante Engländerin April, die in den 70er Jahren im Scheinwerferlicht der Showbühnen zu Hause war und nun dem Sohn des charismatischen Arztes begegnet. Und die deutsche Jean, die ihr Leben lang mit ihrer geschlechtlichen Identität kämpfte. Im Herbst ihres Lebens schauen diese Frauen zurück. In intimen Interviews erzählen sie von ihrem Leben, ihren Träumen, von einem Leben unter Beobachtung und der Selbstreflektion. Und davon, wie sie mit der Zumutung des Alterns umgehen.

»Ein wunderbares Zeitdokument, das vor Kraft und Mut strotzt.« [Missy Magazin]
»Ein wunderschön inszenierter Dokumentarfilm.« [Variety]
»Faszinierend.« [San Franciso Chronicle]

Eintritt frei!
Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Anmeldung an:
felix.banaszak@gruene-europa.de

 

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am Mittwoch, 06. April – 18.30 Uhr

Anschließende Diskussion:
Die anschließende Gesprächsrunde widmen sich dem aktuellen Stand der Gleichberechtigung, der Sichtbarkeit von Trans*personen sowie der juristischen und gesellschaftlichen Anerkennung. Teilnehmen an der Gesprächsrunde werden drei Transfrauen, die sich auf unterschiedliche Weise für die Emanzipation von Trans*personen einsetzen:

*Deborah Reinert steht als Anwältin und Vorstandsmitglied des LSVD Köln für die Rechte von Trans*personen ein,
*Jean Lessenich, eine der fünf Frauen aus dem Film „I am a Woman Now“, ist Künstlerin und hat in mehreren Büchern über ihre eigene Transidentität geschrieben,
*Nyke Slawik, Politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend NRW, engagiert sich für die Gleichstellung queerer Menschen.

Moderation: Terry Reintke, frauenpolitische Sprecherin der Grüne/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Co-Vorsitzende der LGBTI*-Intergroup

SILENT HEART – MEIN LEBEN GEHÖRT MIR

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Silent Heartab 31. März

Regie: Bille August
Dänemark 2014, Spielfilm, 98 Min.
mit Ghita Nørby, Paprika Steen, Danica Curcic

Esther und ihr Mann Poul, beide um die 70, laden ihre Familie in ihr Haus auf dem Land ein, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen. Esther leidet unter der Nervenkrankheit ALS und will selbstbestimmt sterben. Die Schwestern Heidi (Paprika Steen) und Sanne haben den Wunsch ihrer kranken Mutter akzeptiert, im Verlauf des Wochenendes können sie jedoch immer schlechter mit ihrer Entscheidung umgehen. Verdrängte Konflikte brechen auf, entladen sich und Sanne plant, den Tod der Mutter doch noch zu verhindern.
Bille August, OSCAR-Preisträger und Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, steuert diese sich liebende, kultivierte, verwundbare Familie scharfsichtig und zärtlich zugleich durch ihr letztes Zusammensein voller Emotionen, Höhen und Tiefen.

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IM SPINNWEBHAUS

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Im Spinnwebhaus-Posterab 31. März

Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt
D 2015, Spielfilm, 91 Min.
mit Ben Litwinschuh, Lutz Simon Eilert, Helena Pieske, Ludwig Trepte, Sylvie Testud

Jonas ist mit zwölf Jahren bereits das Oberhaupt der Familie. Er hilft seinen beiden jüngeren Geschwistern und unterstützt seine Mutter Sabine, seitdem der Vater sie verlassen hat. Sabine ist sehr liebevoll mit ihren Kindern, verliert aber oft die Nerven und verschwindet dann den ganzen Tag in ihrem Zimmer. Geheimnisvolle Dämonen treiben sie für ein Wochenende ins „Sonnenthal“ zur Erholung. Aus dem Wochenende werden Wochen, in denen die drei Kinder nichts von ihrer Mutter hören. Essen und Geld sind längst aufgebraucht, das Zuhause ist immer mehr zur verwunschenen Burg geworden: ein Spinnwebhaus. Jonas versucht den Schein einer intakten Familie aufrechtzuerhalten. Auf der Suche nach etwas Essbarem begegnet er einem jungen Mann, Felix Graf von Gütersloh, der in Reimen spricht und sich selbst als „nicht ganz richtig im Kopp“ bezeichnet. Er nimmt Jonas unter seine Fittiche, wird so etwas wie sein Schutzengel und zeigt ihm, wie man sich in der Welt ohne Erwachsene durchschlägt. Der Film ist weniger Sozialdrama als ein modernes Märchen in Schwarz-Weiß. Der Zuschauer wird in die schaurig schöne Welt der Kinder hineingezogen, die ihren ganz eigenen Zauber entfaltet. (Berlinale)

Das alles ist in wunderbaren Schwarzweiß-Bildern eingefangen (von Fassbinder-Kameramann Jürgen Jürges), in oft märchenhaft-magischen Sequenzen, ebenso eindringlich wie poetisch.

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LEE SCRATCH PERRY’S VISION OF PARADISE

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LeeScratchPerry-VisionofParadise-Poster01ab 24. März

Regie: Volker Schaner
D 2015, Dokumentarfilm, 94 Min.

Mit 14 wurde Regisseur Volker Schaner ein Bewunderer des 1936 geborenen jamaikanischen Musikproduzenten Lee Scratch Perry, der seinen Stempel im Reggae, Ska und Dub hinterließ und mit Größen wie Bob Marley und Max Romeo zusammenarbeitete. Schaners Dokumentarfilm über Perry ist das Ergebnis langjähriger Arbeit: Der Filmemacher begleitete den Jamaikaner 15 Jahre für seinen Film, Kamera und Mikrofon immer im Gepäck. Schaner zeigt in seinem als „Märchendokumentation“ beschriebenen „Lee Scratch Perry’s Vision Of Paradise“ neben Doku-Material auch Trickfilmsequenzen, um so Perrys Sicht auf die Welt zu visualisieren. Heraus kommt ein teils intimes Porträt über einen exzentrischen Künstler, dessen Wirken über die Musik hinausging: Lee Scratch Perry wurde zum Propheten der Rastafari-Bewegung – und außerdem zur Black-Power-Ikone.

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