SON OF SAUL

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Son of Saul-Plakatab 17. März

Regie: László Nemes
Ungarn 2015, Spielfilm, 107 Min., OmU.
mit Géza Röhrig, Levente Molnár, Urs Rechn

Oktober 1944: Saul Ausländer ist Mitglied des Sonderkommandos in Auschwitz, das aus jüdischen Häftlingen besteht und die Deutschen bei der Massenvernichtung unterstützen muss. Saul arbeitet im Krematorium und findet den Leichnam eines Jungen, den er als seinen Sohn wiederzuerkennen glaubt. Er rettet den Körper vor den Flammen, um ihn zu bestatten. Selbst als sich abzeichnet, dass dem Sonderkommando ebenfalls die Hinrichtung droht, und ein Aufstand losbricht, hält Saul unbeirrt an seinem Plan fest, seinem Sohn die letzte Ehre zu erweisen. Son of Saul verzichtet darauf, das Nicht-Zeigbare zu zeigen, das Grauen entfaltet sich über die Tonspur. Das Drama gewann in Cannes den Großen Preis der Jury.

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LOLO – DREI IST EINER ZUVIEL

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Lolo-Posterab 17. März

Regie: Julie Delpy
F 2015, Spielfilm, 99 Min., DF. & OmU., FSK 6
mit Julie Delpy, Karin Viard, George Corraface, Dany Boon

Eigentlich wollte Violette (Julie Delpy) nur ein paar Tage Auszeit mit ihren besten Freundinnen in Südfrankreich nehmen. Dort aber läuft ihr Jean-René (Dany Boon) über den Weg – und sie verliebt sich. Hals über Kopf. Und das, obwohl er so gar nicht zu ihr passt. Violette liebt ihr Leben in Paris und ihren Job in der Modebranche, Jean-René dagegen ist ein nerdiger Informatiker und scheint nicht viel mehr von der Welt gesehen zu haben als die Provinz und seinen Computer. Doch sie ist schon so lange ohne Mann, und selbst ihre Freundinnen raten ihr, es mit ihm zu probieren – was also spricht gegen einen Urlaubsflirt? Überraschenderweise läuft es so gut zwischen den beiden, dass Jean-René noch vor Jahresende nach Paris zieht. Das junge Glück könnte perfekt sein, wäre da nicht: Lolo (Vincent Lacoste), Violettes 19-jähriger Sohn. Der denkt gar nicht daran, sie mit einem anderen zu teilen – und greift dafür zu immer drastischeren Maßnahmen. Von Verleumden bis Vergiften ist Lolo jedes Mittel recht. Lolo ist wahrlich ein Meister seines Fachs, doch Jean-René erweist sich als überraschend standhafter Gegner, der den Kampf um Violettes Herz würdevoll aufnimmt …

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.www.lolo-derfilm.de

DREI KRIEGERINNEN

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Drei Kriegerinnen - Plakatam Sonntag, 13. März – 12.00 Uhr
in Kooperation mit Frauengeschichtsverein Köln & Feminale e.V.

Regie: Alexander Preuss; Cletus Gregor Barie
D 2014, Dokumentarfilm, 62 Min.

Drei Powerfrauen kämpfen auf unterschiedliche Weise für den Frieden in Kolumbien, wo seit über 50 Jahren Guerillakrieg herrscht und fast alle Familien von Gewalt betroffen sind. Sie sind zu Hoffnungsträgerinnen für den Frieden in ihrem Land geworden.
Diana Avella aus Bogotá, alleinerziehende Mutter und bekannte Hip-Hop-Sängerin, drückt in ihren Liedern ihre Empörung über die Ungerechtigkeit aus. Teresa Castrillón, Mutter von vier Kindern und Witwe, hat in Antioquia eine der ersten Organisationen für Gewaltopfer errichtet. Sie ruft Frauen dazu auf, öffentlich von ihren Leiden zu berichten. Die Pädagogin und Schauspielerin Yamili Ocampo liest Kindern sowie Jugendlichen moderne Literatur vor und setzt sich für Bibliotheken als gewaltfreie Orte in Medellín ein.

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am Sonntag, 13. März – 12.00 Uhr

IM STRAHL DER SONNE

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Im Strahl der Sonne-Plakat02ab 10. März

Regie: Vitaliy Manskiy
D, Tschechien, Nordkorea, Lettland, Russland, 2015, Dokumentarfilm, 110 Min., FSK 6

„Nordkorea will die beste aller Welten sein. Für alle und alles ist gesorgt. Pjöngjang ist eine saubere moderne Großstadt. Die 8-jährige Zin-mi, die im Mittelpunkt des Films steht, führt durch die Stationen einer glücklichen Kindheit: die Aufnahme in die Pionierorganisation, stramme Fahnenappelle, ausreichend zu essen und immer ein Lied zur Huldigung des Großen Führers Kim Jong-un auf den Lippen.
Der russisch-ukrainische Regisseur Vitaly Mansky erhält die offizielle Genehmigung, ein Jahr lang den Alltag in Stadt und Land zu dokumentieren. Er weiß, dass er instrumentalisiert wird und kehrt den Spieß kurzerhand um, indem er das Zustandekommen der Inszenierungen und Arrangements freilegt. Sein offizieller Aufpasser erweist sich dabei als veritabler „Ko-Regisseur“. So sind es die vermeintlichen Details und Nebensächlichkeiten, zu deren Entdeckung Mansky auffordert. Sie geben Einblick in eine dressierte, stumpf gewordene Gesellschaft. Obwohl man sich in „1984“ wähnt, ist Mansky weder als Voyeur noch als Zyniker gekommen. Hinter den Masken der offiziellen Verlautbarungen sucht die Kamera das Menschliche: ein Gähnen oder einen Moment der Unsicherheit in diesem Land der immer aufgehenden Sonne.“ Cornelia Klauß (Dok. Leipzig)

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SEXARBEITERIN

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Sexarbeiterinnen-Plakatab Dienstag, 08. März

Regie: Sobo Swobodnik
D 2016, Dokumentarfilm, 96 Min., FSK 18

Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiterinnen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiterinnen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiterinnen gibt, die freiwillig und selbständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film Sexarbeiterin von Sobo Swobodnik. Der Film begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth (sensexual.de) über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und im „ganz normalen“ Alltag. Dabei entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter_innen und bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

www.partisan-filmverleih.de/filme/sexarbeiterin/

im Rahmen des Grünen Kinos
in Kooperation mit Partisan Filmverleih
mit anschließender Diskussion

am Dienstag, 08. März – 20.00 Uhr
Anschließende Diskussion mit:
*Dr. Anne Bunte (Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Köln)
*Claudia Zimmermann-Schwartz (Gesundheitsministerium NRW / Leiterin des „Runden Tischs Prostitution NRW“)
*Harriet Langanke (Journalistin Köln)
*Hans Mörtter (Pfarrer Lutherkirche Köln)
*Lena Morgenroth (Sexarbeiterin, Berlin)
*Regisseur Sobo Swobodnik
*Moderation: Arndt Klocke

RESULTS

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Results-Posterab 07. März

Regie: And­rew Bujal­ski
USA 2015, Spielfilm, OmU., 105 Min.

Danny will Ver­än­de­rung, auch der Kör­per soll anders wer­den und dafür bezahlt er das Fit­ness­stu­dio gleich mal Jahre im Vor­aus. Das Geld dafür hat er, weil die Mut­ter gestor­ben ist und ihm unver­hofft eine grö­ßere Summe ver­erbt hat. Davon kauft er sich noch ein rie­si­ges Haus, eine E-Gitarre und ein paar ver­ein­zelte Möbel­stü­cke. Kate, seine Fit­ness­trai­ne­rin, hat zwar einen per­fek­ten Kör­per, aber noch kei­nen pas­sen­den Mann gefun­den. Und Tre­vor, dem das Fit­ness­stu­dio gehört, will ver­grö­ßern und dafür braucht er Geld.
Dass der Erzähl­fluss unge­wöhn­li­che Wege ein­schlägt, macht den Reiz die­ses ent­spann­ten Films aus. And­rew Bujal­ski, bekannt gewor­den mit klei­nen, kos­ten­güns­ti­gen Mumblecore-Filmen, arbei­tete dies­mal mit pro­mi­nen­te­ren Schau­spie­lern und grö­ße­rem Bud­get – und bleibt doch ganz eigen­sin­nig dabei.

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M.C. ESCHER-FILMREIHE

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MC Escher Motiv 01M.C. Escher Filmreihe in Kooperation mit dem Max Ernst Museum Brühl.

So, 28.02.: INCEPTION
So, 27.03.: DER NAME DER ROSE
So, 24.04.: DIE REISE INS LABYRINTH

Eintritt zu den Filmvorführungen:
7,00 Euro / ermäßigt 6,00 Euro

Karten reservieren? Hier entlang

Mit dem Kinoticket einer Vorführung der M.C. Escher-Filmreihe erhält man ermäßigten Eintritt in die M.C.-Escher-Ausstellung – und andersherum gilt: Mit einer Eintrittskarte zur M.C. Escher-Ausstellung erhält den ermäßigten Eintritt zur Filmreihe im Filmhauskino.

Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai 2016 zu sehen.

MUSTANG

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Mustang-Plakat 01ab 25. Februar

Regie: Deniz Gamze Ergüven
Türkei/Frankreich/Deutschland 2015, Spielfilm, DF. & OmU., 97 Min., FSK 12
mit Doğa Zeynep Doğuşlu, Güneş Nezihe Şensoy, Doğa Zeynep Doğuşlu

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen.
Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern geprägten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen. Mit lichtdurchfluteten Bildern trotzt der Film dem dramatischen Geschehen und setzt der Brutalität zarte Sinnlichkeit und jugendliches Aufbegehren entgegen, die den Zuschauer tief berühren und mit Hoffnung erfüllen.

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.http://mustang.weltkino.de

TÜPISCH TÜRKISCH 2016

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TüpischTürkisch-LogoFilmreihe Tüpisch Türkisch

19. – 21. Februar 2016

Seit 2006 präsentiert die Filmreihe „Tüpisch Türkisch“ dem Kölner Publikum unterschiedlichste Facetten des Türkischen Kinos.
Im Laufe der Jahre haben sich dabei einige Sonderausgaben ergeben – etwa zu Istanbul als Europäischer Kulturhauptstadt des Jahres 2010 oder zum 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Die Unruhen rund um den Gezipark standen im Zentrum der Ausgabe 2013. Eine Auskoppelung war im November 2015 die große Retrospektive „Children of Hayastan“ zum 100. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern.

In Erweiterung des deutschtürkischen Kinos stellen wir dieses mal zwei Werke des austro-türkischen Talents und „Tatort“-Regisseurs Umut Dag vor, vor allem aber steht das aufblühende türkische Kino im Zentrum; leider sind die neu errungenen Freiheiten stark in Bedrängnis geraten: dies manifestiert sich deutlich an der sensiblen Kurdenfrage, der wir einen Schwerpunkt und eine eigene Diskussionsrunde widmen. Shakwat Amin Korki, dessen vielfach prämierten Film „Memories of Stone“ wir zum Abschluss zeigen, wird aus dem nordirakischen Erbil zu Gast ins Filmhauskino kommen.

Ein Blick in die Schlagzeilen zeigt, dass uns Themen wie Einwanderung, Islam, europäische Integration noch lange begleiten. Wir werden also weiterhin unserem bunten Mix treu bleiben: deutsch und türkisch, ernst und komisch, professionell und experimentell, fantastisch-realistisch und „Tüpisch Türkisch“.

Filmprogramm:

Film01-Risse im BetonFreitag, 19. Februar – 19.00 Uhr:
RISSE IM BETON
Österrich 2014, Spielfilm, Kurd. & türk. OmU, 106 Min.
R: Umut Dağ * D: Murathan Muslu, Alechan Tagaev, Ivan Kriznjak, Shamil Iliskhanov

Der ehemalige Bandenchef Ertan, frisch aus der Haft entlassen, versucht einen sauberen Neuanfang und nimmt sich des fünfzehnjährigen Mikail an. Der Schulabbrecher will als Dealer seine erste CD finanzieren, und dann als Rapper groß rauskommen. Doch er verkalkuliert sich, und Ertan versucht,  alles wieder geradezubiegen. Umut Dağ‘s kraftvolles, fast dokumentarisch erzähltes Melodram spielt im Milieu der Wiener Vorstädte. In den Clubs wie auf der Straße herrscht ein derber Jargon – Härte, Ehre und Männlichkeit sind alles, führen aber nirgendwohin.



Film02-KumaFreitag, 19. Februar – 21.00 Uhr:
KUMA
Österreich 2012, Soielfilm, 90 Min., Kurd. & türk. OmU
R: Umut Dağ * D: Nihal Koldaş, Begüm Akkaya, Vedat Erincin

Die schwerkranke Fatma will ihren Mann Mustafa auch nach ihrem Tod versorgt wissen, und holt die hübsche Ayse aus Anatolien nach Wien. Dort stehen Fatmas erwachsene Töchter der blutjungen Braut ablehnend bis feindselig gegenüber, nur ihr Sohn Hassan bemüht sich um die Fremde. Fatmas Plan schlägt gründlich fehl…Umut Dağ inszenierte zuletzt den Wiener Tatort “Rebecca“. Sein Filmdebüt „Kuma“ überzeugt durch beeindruckendes Schauspiel, eine intelligente Dramaturgie und eine liebevolle Loyalität gegenüber allen Charakteren.



Film03-Hey NeigbourSamstag, 20. Februar – 18.00 Uhr_

HEY NEIGHBOUR! (Komus Komsu! Huu!)
Türkei 2014, Dokumentarfilm, 54 Min. * Kurd. & türk. OmeU
R: Bingöl Elmas

Direkt neben den kleinen Hütten von Paşa ragen die großen Wolkenkratzer von Kurtuluş in den Himmel. Bingöl Elmas zeigt das Aufeinanderprallen gewachsener traditioneller Wohnstrukturen mit anonymen, kapitalistisch orientierten Großprojekten und stellt Lebensalltag, Träume und Sehnsüchte der Bewohner von Kurtuluş und Paşa einander gegenüber.



Film04-650 WörterSamstag, 20. Februar – 19.00 Uhr:

650 WÖRTER (Kelime/Words)
D, Türkei 2015,  Dokumentarfilm, Kurd. & türk. OmeU
R: Martina Priessner * Mit: Halil Aksan, Hayriye Aktaş, Zelal Çetin,

Martina Priessners Film lässt KandidatInnen und AbsolventInnen des bis vor kurzem gültigen Sprachstandtests zu Wort kommen, der den Ehegattennachzug aus der Türkei erschwert hat. Dabei sind einige Teilnehmenden schon lange mit ihren in Deutschland lebenden Partnern verheiratet. Mit dem Wunsch nach Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen befindet sich auch die Forderung nach erleichterten Einreisebedingungen aktuell wieder auf dem Tisch.
Im Anschluss Gespräch mit der Filmemacherin (Istanbul) und der Protagonistin Nur Gezegen.
In Kooperation m. d. Heinrich Boell Stiftung



Film05-MeyhaneSamstag, 20. Februar – 21.00 Uhr:

MEYHANE, A HOME FOR MY GRANDFATHER
(Meyhane, Dedemin can evi)
Türkei 2014, Dokumentarfilm, 58 Minuten, Kurd. & türk. OmeU
R: Mehdi Shebani Mit: Aydin Boysan, Musa Ağacık, Suzan Kardeş, Erkan Oğur, Amir Fekri

Die Tradition des „Meyhane“ zieht sich vom Balkan durch Griechenland, die Türkei bis in den Iran. In Sheybanis Film philosophieren Intellektuelle, Künstler und Trinker über die traditionelle „Weinstube“(bzw. „Rakistube“) als Treffpunkt der Kulturen, Umschlagplatz der Ideen und spirituelles, sich der urbanen Beschleunigung entziehendes Zentrum. Aktuell ist dieses kreative und kontemplative Milieu durch die Stadterneuerung aber auch das zunehmende Alkoholverbot bedroht.



Film06-Bakur
Sonntag, 21. Februar – 16.00 Uhr
BAKUR
Türkei 2015, 92 Min, Dokumentarfilm, Kurd. & türk. OmeU
R: Çayan Demirel,Ertuğrul Mavioğlu

„Bakur“ von Çayan Demirel und Ertuğrul Mavioğlu liefert spektakuläre Innenansichten aus drei PKK-Ausbildungslagern, noch zum Zeitpunkt der Friedensgespräche zwischen AKP-Regierung und PKK. Der Ausschluss des Filmes aus dem Istanbul International Filmfestival 2015 wurde von der türkischen Filmszene als Zensurakt empfunden und zog eine breite Solidaritätswelle und den Boykott weiterer Festivals nach sich.
In Anwesenheit des Filmemachers Ertuğrul Mavioğlu (Istanbul)
In Kooperation m. d. Heinrich Boell Stiftung



Sonntag, 21. Februar – 17.45 Uhr:

Die kurdische Utopie und die PKK – sozialistischer Traum oder autoritärer Alptraum?

Ausgehend vom Film »Bakur «, dessen Dreharbeiten und Premiere in einem stark polarisierten Umfeld erfolgten, werden wir eine Reihe kontroverser Themen diskutieren: Repressive Aktionen des türkischen Militärs, Stilisierung der PKK zur erfolgreichen Widersacherin eines autoritären Staates, Zerschlagung eines unabhängigen kritischen Journalismus, Folgen des Konflikts im Südosten der Türkei für die kurdisch- und die türkischstämmige Community in Deutschland …

Gäste:
Ertuğrul Mavioğlu (Filmemacher „Bakur“)
Berivan Aymaz (Kölner Ratsmitglied B90/Grüne),
Eva Savelsberg (Europäisches Zentrum für kurdische Studien)
Moderation:
Amin Farzanefar und Kristian Brakel (Büroleiter HBS Istanbul)
Übersetzung: Ciler Firtina



Film07-Memories on StoneSonntag, 21. Februar – 19.30 Uhr

MEMORIES ON STONE (Bîranînên li ser kevirî)
IRK 2014, Spielfilm, 100 Min., Kurd. Ome&tU
R: Shawkat Amin Korki * D: Hussein Hassan, Nazmi Kirik, Shima Molaei

Nach dem Sturz Saddams wollen Hussein und Alan, einen pazifistischen Film über die Massaker des Regimes an den Kurden des Nordirak (die sogenannte Anfal- Offensive) drehen. Allmählich stellen die Idealisten fest, dass die Suche nach Produzenten, Dreherlaubnis, Schauspielern keine einfache Sache ist. Ob die schöne Sinur die Hauptrolle spielen darf, hängt von der Erlaubnis ihres Cousins Hiwar und dessen Vater, Onkel Hamid ab…
Mit Humor, Dramatik und Tragik gewährt uns Shawkat Amin Korki Einblick in die Gesellschaft des Nachkriegskurdistan, als es noch Hoffnung auf Frieden gab.
Im Anschluss Gespräch mit Shawkat Amin Korki (Erbil, Irak)
In Kooperation m. d. Heinrich Boell Stiftung

 

www.facebook.com/filmreihe.tuepisch.tuerkisch

Veranstalter: Allerweltskino in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung
Programmverantwortlicher: Amin Farzanefar
Projektleitung: Lale Konuk

Eintritt 6,50 € / 7,50 €
ermäßigt 5,00 €

HOLY COW

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Holy Cowab 18. Februar

Regie: Imam Hasanov
Aserbaidschan, D 2015, Dokumentarfilm, OmU., 77 Min.

Wie eine europäische Kuh in Aserbaidschan beinahe eine Revolution auslöst.
Tapdiq hat einen großen Traum. Er will eine europäische Milchkuh in sein pittoreskes Dorf in den Bergen von Aserbaidschan bringen und so die Lebensbedingungen seiner Familie verbessern. Er beschließt die Kuh Madonna zu nennen.
Aber seine Leidenschaft bringt die traditionelle Dorfgemeinschaft durcheinander. Die Alten sehen eine Bedrohung in der ausländischen Kuh – die Milch müsse verseucht sein und sie bringe nur Krankheiten ins Dorf. Sogar seine Frau Vafa möchte sich eigentlich nicht um so eine seltsame Rasse kümmern. Tapdiq ist bereit alles aufs Spiel zu setzen. Er versucht sich gegen die konservative Haltung im Dorf durchzusetzen und seine Kuh zu kaufen.
Wie gehen Menschen mit Veränderungen um, während sie gleichzeitig versuchen ihren Traditionen treu zu bleiben?
HOLY COW hinterfragt Vorurteile gegen das Fremde und wie bereit wir sind, Neuankömmlinge willkommen zu heißen.
HOLY COW ist der erste internationale Dokumentarfilm a us Aserbaidschan. Er feierte Weltpremiere bei IDFA, dem größten Dokumentarfilmfestival der Welt, und avancierte dort mit ausverkauften Vorstellungen zum Publikumsliebling.

.www.holycow-film.de

UNGEZÄHMT – VON MEXIKO BIS KANADA

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Ungezaehmt-Posterab 11. Februar

Regie: Phillip Baribeau
USA 2015, Dokumentarfilm, 106 Min.
, DF, FSK 0

Vier Freunde machen sich gemeinsam mit 16 wilden Mustangs auf eine Reise, die ihr Leben verändert. Fünf abenteuerliche Monate reiten die Freunde durch den amerikanischen Westen. Ihr Weg führt sie durch den majestätischen Grand Canyon, den Yellowstone und den Glacier National Park.
Für ihre Reise wählen die jungen Männer 16 Mustangs aus.Die Tiere sind perfekt an die felsige Landschaft, das harte Wüstenklima und die Gebirgsrouten angepasst und sollen die Freunde durch noch unberührte Landstriche, von Mexiko bis Kanada, über eine Strecke von 5.000 Kilometern begleiten.
Auf Grund ihrer Überpopulation werden derzeit 50.000 Mustangs und Esel überall in den USA in staatlichen Einrichtungen gehalten. UNGEZÄHMT – VON MEXIKO BIS KANADA zeigt die verschieden Facetten des Problems auf und gibt zugleich Lösungsansätze. Obwohl die Route mit großer Sorgfalt und lange im Voraus geplant ist, müssen die vier Freunde und ihre Gefährten auf ihrer Reise ständig Unwägbarkeiten wie Schnee, Wolkenbrüche und Präriebrände überwinden. Sie reiten unter erbarmungsloser Hitze, überqueren reißende Flüsse sowie jähe Abgründe und treffen auf Springkakteen, Klapperschlangen und angriffslustige Elche. Auch Krankheiten, Verletzungen und tödliche Unfälle widerfahren der Gruppe auf ihrer Reise.

Auch wenn in der Realität nicht viel von der oft verklärten Romantik der amerikanischen Wildnis zu spüren ist – in der grandiosen Natur entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den Männern und eine unvergleichliche Bindung zwischen Mensch und Mustang.

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.www.ungezaehmt-derfilm.de

 

SIBYLLE

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SIBYLLE_poster_redab 04. Februar

Regie: Michael Krummenacher
D 2015, Spielfilm, DF, 87 Min., FSK 12
Buch: Silvia Wolkan, Michael Krummenacher, Darsteller: Anne Ratte Polle, Thomas Loibl, Heiko Pinkowski

An der pragmatischen Architektin, Mutter und Ehefrau Sibylle Froebisch scheint etwas Unbestimmtes zu nagen. Nicht einmal im Italienurlaub mit ihrer Familie schafft sie es, zur Ruhe zu kommen und auszuschlafen. Auf einem morgendlichen Spaziergang an den Klippen des Gardasees wird sie Zeugin des Selbstmords einer Frau in ihrem Alter. Davon erschüttert, verändert sich Sibylles Wahrnehmung auf ihr eigenes Leben und setzt einen Prozess in Gange, der alles zu zerstören droht, worüber sie sich bisher definiert hat…

Michael Krummenacher gehört einer neuen Generation junger deutscher Filmemacher an, die keine Scheu hat, sich dem Genrekino zuzuwenden. In seinem Zweitlingsfilm stoßen Elemente aus Horror, Psychothriller und Familiendrama aufeinander. Man könnte SIBYLLE auch als deutschen Giallo-Film sehen.
Michael Krummenacher: geboren 1975 in Schwyz. Regiestudium an der HFF München.

.www.sibylle-film.de

Poetica II – Blaue Stunde III

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am Donnerstag, 28. Januar – 20.00 Uhr:

Poetica-Plakatim Rahmen der Poetica II (Festival für Weltliteratur):
Blaue Stunde III
Lesungen und Gespräche mit Georgi Gospodinov, Ilma Rakusa und Sjón

»»Nostalgie nach Jean Marais und Lollobrigida, / nach alten russischen Filmen über den Krieg, / […] / Nostalgie nach dem alten Bett im Dorf / mit dem bemalten Kopfteil – türkisblau«, vier Verse aus dem Gedicht Geboren am 7. Januar von Georgi Gospodinov, einem der spannendsten zeitgenössischen Autoren aus Südosteuropa, der in seinem Werk die »Physik der Schwermut« erkundet. – Vom Türkisblau des Balkans zum »blauen Band des Meers«, das bei Ilma Rakusa, Tochter eines slowenischen Vaters, einer ungarischen Mutter, in Zürich jetzt lebend, eines der Erinnerung, der Sehnsucht ist, weil man die Schweiz, anders als Böhmen, nicht ans Meer begnaden kann, auch nicht durch ein so wunderbares Buch wie Mehr Meer. – Heller, kühler, härter ist das Blau des Nordens, die Melancholie des Nordens, spürbar in den Gedichten des isländischen Autors Sjón, der für Björk Liedtexte schreibt und für einen Song in Lars von Triers Film Dancer in the Dark für den Oscar nominiert war.

Moderation: Stephan Schröder, Aleš Šteger

Die Veranstaltung wird simultan übersetzt.

Eintritt 8/6 EUR

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am Donnerstag, 28. Januar – 20.00 Uhr

WINTERGAST

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Wintergastab 21. Januar

Regie: Andy Herzog, Matthias Günter
CH 2015, Spielfilm, DF, 82 Min.

Bereits sieben Jahre sind vergangen, seitdem Filmhochschulabsolvent Stefan Keller (39) seinen gefeierten Kurzfilm veröffentlicht hat. Seitdem befindet sich Keller in einer veritablen Schaffenskrise. Zwar umfasst sein erstes Langspielfilm-Projekt in der Rohfassung bereits 2000 Seiten mit Notizen, aber fertig ist Keller noch lange nicht. Sehr zum Leidwesen seiner Freundin Christina, deren biologische Uhr tickt. Doch Keller hat keine Zeit, er sollte an seinem Drehbuch schreiben
Inzwischen ausquartiert in einem Zimmer im Souterrain lebend und in finanzieller Not nimmt Keller einen Nebenjob als anonymer Tester von Jugendherbergen an. Die einsame Reise führt ihn durch die winterliche Schweiz. Der Beginn einer wahnwitzigen Odyssee: Keller kämpft verzweifelt um seine Filmidee, versucht seine Beziehung mit Christina zu retten, sitzt einsam herum, beobachtet, führt abwegige und kluge Gespräche mit mannigfaltigen Gestalten, welche alle selber auf Suche nach ihrem eigenen Sinn des Daseins sind. Den beiden Regisseuren ist lakonisch-komisches, in schwarz-weiss gehaltenes Roadmovie gelungen.

.www.wintergast.com
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THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE

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The True Cost-Plakatab 21. Januar

Regie: Andrew Morgan
USA 2015, Dokumentarfilm, DF & OmU., 92 Min.

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrückende Antwort auf die Frage ist: Es darf nicht sein!
Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird die Kleidung zumeist unter sklavenähnlichen Bedingungen in sogenannten Dritteweltländern produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.
THE TRUE COST zeigt diese Kette auf: Wo wird die Kleidung hergestellt, welche Arbeitsbedingungen herrschen dort, was passiert in den Ländern, in denen riesige Wassermengen für die Baumwolle benötigt wird, während die Menschen verdursten? Die Ausbeutung von Mensch und Natur, die hinter den Preisen steckt, ist erschreckend. Ebenso erschreckend ist die Verdrängung dieser Tatsache in der westlichen Welt. Wer würde schon eine Hose kaufen, wenn er wüsste, dass dafür ein Kind verdursten musste oder die Näherin der Hose in den Trümmern einer eingestürzten Fabrik gestorben ist? THE TRUE COST zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.

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ALAAF YOU

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Alaaf you-Posterab 21. Januar

Regie: Baris Aladag
D 2016, Dokumentarfilm, 93 Min., FSK 0

Der Film ALAAF YOU thematisiert den längst überfälligen kulturellen Austausch, der sich dem verstaubten Image des kölschen Traditionskarnevals über die innerstädtischen Grenzen hinweg widersetzt.
Denn wir wollen den Kölner Karneval zeigen, wie er wirklich ist und wie er in den Medien bislang nicht stattfindet. Und genau deshalb haben alle mitgemacht: Karnevalsbegeisterte Jecken ebenso wie Sessionsflüchtlinge konnten ihre Eindrücke und Erlebnisse rund um die fünfte Jahreszeit filmen und im Internet hoch laden.
Daraus entstand der erste User Generated Kinofilm über den Kölner Karneval!

.www.alaaf-you.com
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DER BUNKER

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DER BUNKERab 21. Januar

Regie: Nikias Chryssos
D 2015, Spielfilm, DF, 85 Min. FSK 12

Der kleine Klaus wird von seinen Eltern zuhause in einem unterirdischen Bunker unterrichtet, der im tiefsten Wald gelegen ist. Der Vater fungiert als Hauslehrer und verteilt die Strafen, die Mutter die Belohnungen. In diese scheinbare Idylle quartiert sich ein junger Student als Untermieter ein, um sich in Ruhe und Abgeschiedenheit auf eine höchst wichtige wissenschaftliche Arbeit zu konzentrieren. Die Gastfamilie empfängt ihn mit großer Freundlichkeit, anfangs scheint alles gut. Doch nach einer Weile spannen die Eltern den Studenten mehr und mehr als Hauslehrer für ihren achtjährigen Sohn Klaus ein, der bisher exklusiv vom Vater unterrichtet wurde. Der Junge soll eine umfassend gebildete Persönlichkeit und am besten später Präsident werden. Während der Student immer weniger dazu kommt, sich um seine eigene Arbeit zu kümmern, zeigen sich in der familiären Fassade bald Risse. Ein höchst neurotisches Beziehungsgefüge kommt zum Vorschein, unter dem vor allem der kleine Klaus leidet. Von den maßlosen Ansprüchen der Eltern völlig überfordert, bleibt ihm kein Platz für Spiel und Ausgelassenheit. Als der Student sich mit ihm gegen die herrischen Eltern verbrüdert, droht die Situation zu eskalieren.

Ein surreales Meisterwerk aus heimischer Produktion. (Deutschlandradio Kultur)
Als ob David Lynch ein Drehbuch von Helge Schneider verfilmt hätte. Ein stilsicheres, düsterabsurdes Kammerspiel. (Spiegel online)

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(Premiere am Mittwoch, 13. Januar um 20.30 Uhr / In Anwesenheit von Regisseur Nikias Chryssos, Hauptdarstellerin Oona von Maydell, Hauptdarsteller Daniel Fripan, Kameramann Matthias Reisser und den Produzenten Hana & Hans W. Geißendörfer.)

AUS DEM ABSEITS

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Aus dem Abseits-Plakatam Dienstag, 19. Januar – 20.30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Simon Brückner

Regie: Simon Brückner
D 2015, Dokumentarfilm, 112 Min. FSK 0

AUS DEM ABSEITS ist ein Dokumentarfilm über den Sozialpsychologen Peter Brückner, dessen Leben von Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht geprägt war – mit den Nazis, der sowjetischen Administration im geteilten Deutschland und den Behörden der Bundesrepublik. In den 1970er Jahren wird Brückner zu einer Symbolfigur der Westdeutschen Protestbewegung. Dreißig Jahre später begibt sich sein jüngster Sohn Simon auf die Suche nach seinem Vater und findet und erfindet eine Persönlichkeit mit multiplen Geheimnissen. Sein Film zeigt die Stationen des zuweilen abschüssigen Weges, den sein Vater gegangen ist: als privater und politischer Mensch. Und er öffnet durch diesen persönlichen Zugang den Blick auf ein Stück „abseitiger“, verschwiegener Geschichte Deutschlands.

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am Dienstag, 19. Januar – 20.30 Uhr
in Anwesenheit des Regisseurs Simon Brückner

MISS LOVELY

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Miss Lovely-PlakatSpecial am Freitag, 15. Januar – 21.00 Uhr
präsentiert von Rapid Eye Movies
mit anschließend obskurer, indischer Musik im Foyer

Regie: Ashim Ahluwalia
Indien 2012, Spielfilm, OmU., 110 Min.

In schäbigen Hotels und leerstehenden Lagerhallen, tief im Schatten der indischen Filmindustrie, produzieren die Brüder Sonu (Nawazuddin SIDDIQUI) und Vicky (Anil GEORGE) trashige C-Movies für Bombais boomenden Untergrundmarkt. Vicky ist der ehrgeizige und herrische Kopf des Betriebes. Er zieht den einfältigen Sonu immer tiefer in eine Welt aus alkoholkranken Diven, Schmiergeld und filmverrückten Gangstern. Dabei träumt Sonu davon, einen anständigen Liebesfilm zu drehen. Pinky (Niharika SINGH), eine junge Zufallsbekanntschaft mit undurchsichtiger Vergangenheit, soll die Hauptrolle spielen. Aber Vicky hat ganz andere Pläne.

„Ein indischer Film, wie ich ihn nie zuvor gesehen habe. Ahluwalia ist ein äußerst hervorstechendes Talent.” Sight & Sound

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Special am Freitag, 15. Januar – 21.00 Uhr
präsentiert von Rapid Eye Movies mit anschließend obskurer, indischer Musik im Foyer

JANIS. LITTLE GIRL BLUE

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Janis-Posterab 14. Januar

Regie: Amy J. Berg
USA 2015, Dokumentarfilm, 107 Min.
erzählt von Chan Marshall (Cat Power)

Janis Joplin war nicht nur eine der einflussreichsten Rockikonen der Welt und eine Göttin des Gesangs. Sie inspirierte auch eine ganze Generation und eroberte neues Terrain für weibliche Rocksängerinnen nach ihr.
Neben all ihren turbulenten Liebesaffären und ihrer Drogensucht gab es eine Konstante: Sie war bis zu ihrem herzzerreißenden Tod im Alter von 27 Jahren komplett ihrer Musik ergeben. Janis erzählt ihr eigenes Leben durch die Briefe, die sie ihrer Familie, ihren Freunden und Liebhabern schrieb. Chan Marshall (Cat Power) leiht ihre raue Südstaaten-Stimme den Lesungen der schmerzhaft intimen Briefe von Janis im Film.
Regisseurin Amy Berg (Oscar-nominiert für „Deliver Us From Evil“) sieht hinter Janis‘ Rock’n’Roll-Persönlichkeit und enthüllt die sanfte, vertrauensvolle, sensible, aber auch starke Frau hinter der Legende.

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Filmreihe SÉRIE NOIRE

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Serie Noire-Bild06Filmreihe Série Noire

Januar – April 2016

SÉRIE NOIRE
Filmreihe mit französischen Krimis der 70er und 80er-Jahre.


In den 70er und 80er-Jahren gab es ein außerordendlich lebendiges Filmschaffen in Frankreich, welches sich auf diverse Arten und Weisen dem Genre Kriminalfilm/Gangsterfilm/Heistfilm/Verschwörungsfilm unterordnen lässt.
Herausragend ist hier SÉRIE NOIRE von Alain Corneau mit einem wahnsinnig spielenden Patrick Dewaere.
Wir eröffnen die Reihe mit diesem titelgebenden Meisterwerk. Eigens aus Paris organisieren wir hierfür die original 35mm-Kopie (O.m.engl.Ut.). Es schließen sich weitere späte Meisterwerke von Regisseuren wir Henri Verneuil, Jean-Pierre Melville, Alain Corneau, René Clément und anderen an.
Zum Abschluss der Reihe gibt’s ADIEU, BULLE zu sehen.

 

Filme der Reihe SÉRIE NOIRE:

bereits gezeigt:
Sa, 09. Januar: SÉRIE NOIRE (Regie: Alain Corneau * F 1979 * 111 Min * 35mm)
Mo, 18. Januar: I WIE IKARUS (Regie: Henri Verneuil * F 1979 * 121 Min * 35mm)
So, 31. Januar: VIER IM ROTEN KREIS (Regie: J.-P. Melville * F 1970 * 140 Min. * 35mm)
Sa, 13. Februar: TREIBJAGD (Regie: René Clément * F 1972 * 127 Min * 35mm)
Di, 23. Februar: WAHL DER WAFFEN (Regie:Alain Corneau * F 1981 * 135 Min * 35mm)
Sa, 27. Februar: TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR (Regie: Henri Verneuil * F 1982 * 126 Min * 35mm)
Di, 29. März: POLICE PYTHON 357 (Regie: Alain Corneau * F 1976 * 125 Min * 35mm)
Di, 12. April:
LOHN DER GIGANTEN (Regie: Alain Corneau * F 1977 * 117 Min * 35mm)
Di, 26. April – 21.00 Uhr: ADIEU, BULLE (Regie: Pierre Granier-Deferre * F 1975 * 96 Min * 35mm)

hier auch ein schöner Artikel zur Reihe aus StadtRevue (Jan. 2016): StadtRevue (Serie Noire)

 


 

und in weiterer Planung, aber auf Grund der Filmkopienlage derzeit nicht organisierbar. Sollten zu einem anderen Zeitpunkt die entsprechenden Kopien verfügbar sein, so steht noch auf unserer eigenen Wunschliste:

DER EISKALTE ENGEL (Jean-Pierre Melville)
Z (C. Costa-Gravas)
DER AUS DEM REGEN KAM (René Clément)

KILLER STELLEN SICH NICHT VOR (Jacques Deray)
DIE MACHT UND IHR PREIS (Francesco Rosi)
DER SCHRECKEN DER MEDUSA (Jack Gold)

 

*Diese Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Stadt Köln Kulturamt sw (125b)

JE SUIS CHARLIE

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Je suis Charlieab 07. Januar

Regie: Daniel & Emmanuel Leconte
F 2015, Dokumentarfilm, 90 Min., OmU.

Am 07. Januar 2015 stürmten zwei islamistische Terroristen die Redaktion der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris und richteten ein Blutbad an. Daniel und Emmanuel Leconte rekonstruieren in Ihrem Dokumentarfilm den Ablauf des Anschlages, aber hinterfragen gleichermaßen, was Satire darf und was nicht. Außerdem beschäftigt sich JE SUIS CHARLIE mit den Auswirkungen, die dieser schwarze Januar-Tag auf die französische Gesellschaft gehabt hat.

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