Preview: SEEFEUER

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Seefeuer-Posteram Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos
in Kooperation mit Filmbüro NW

Regie: Gianfranco Rosi
I, F 2016, Dokumentarfilm, 108 Min., OmU.

Samuele ist 12. Nach der Schule trifft er seine Freunde oder streift mit einer selbstgebauten Steinschleuder durch die Gegend. Er will Fischer werden, so wie sein Vater. Samuele lebt auf der Mittelmeerinsel Lampedusa, auf der das Leben schon immer von dem geprägt war, was das Meer bringt. Seit Jahren sind das nun vor allem Menschen – Tausende Flüchtlinge, die in der verzweifelten Hoffnung auf ein besseres Leben eine lebensgefährliche Reise wagen.
Ein Jahr lang beobachtete Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Der bewegende Dokumentarfilm überzeugte auf der diesjährigen Berlinale Publikum wie Kritiker und gewann den Goldenen Bären als Bester Film.
Der italienische Originaltitel „Fuocoammare“ kann sowohl als „brennendes Meer“ als auch „Leuchtturm“ übersetzt werden. Der deutsche Kinotitel ist dieser Doppelbedeutung geschuldet: „Seefeuer“ bezeichnet zum einen das Lichtsignal auf Leuchttürmen, zum anderen eine historische Brandwaffe, die vor allem gegen Schiffe zum Einsatz kam und nicht mit Wasser gelöscht werden konnte.

Ein herausragender Dokumentarfilm über die Flüchtlingsinsel Lampedusa. 3Sat Kulturzeit
Ein Film, den man nicht vergisst. ZDF aspekte
Ein tiefberührender, hochaktueller Film. RBB aktuell

.Trailer

am Mittwoch, 15. Juni – 20.00 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Frank Jablonski (Flüchtlingshelfer an der Kölner Drehscheibe und Organisator von Hilfskonvois)
• Erik Marquardt (Fotojournalist und ehem. Bundessprecher der Grünen Jugend).
• Moderation: Arndt Klocke

Grünes Kino: SHORTCUT TO JUSTICE

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justice_plakat_zitate.inddam Mittwoch, 18. Mai – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Daniel Burkholz & Sybille Fezer
D 2014, Dokumentarfilm, 54 Min.

Der Dokumentarfilm Shortcut to Justice erzählt die Geschichte
der „Nari Adalat“- Frauen und der „Frauen für Gerechtigkeit“ aus Indien. Sie wehren sich couragiert und solidarisch gegen Unrecht und Gewalt unter denen viele Frauen dort leiden. Weil Polizei und Justiz oft untätig bleiben, häufig auch korrupt sind, und kaum Schutz und Hilfe geben, haben sie selber Gerichte gegründet. Woche für Woche versammeln sie sich – unter einem Baum, auf einem staubigen Platz am Rande ihres Viertels in der Millionenstadt Vadodara oder auf der Dachterrasse der Gemeindeverwaltung in dem kleinen Landstädtchen Waghodia – und sprechen selber Recht.

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am Mittwoch, 18. Mai – 18.30 Uhr

im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Sybille Fezer.
Moderation/Filmgespräch: Ulle Schauws (MdB)
Anmoderation: Anrdt Klocke (MdL)

Grünes Kino: VERWUNDETE ERDE

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Verwundete Erde - Posteram Freitag, 22. April – 18.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Michale Boganim
F 2011, Spielfilm, 108 Min., FSK 12
mit Olga Kurylenko, Andrzej Chyra, Ilya Iosifov

Das frisch getraute Paar Anya und Piotr feiert im Kreis von Freunden und Familie seine Hochzeit. Der Physiker Alexei genießt mit seinem sechsjährigen Sohn Valery bei einer Bootsfahrt die Frühlingssonne. Gemeinsam pflanzen sie einen Baum. Dann zerreißt die Explosion des Reaktors im Atomkraftwerk von Tschernobyl die Stille. Piotr muss die Hochzeitsfeier verlassen, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Vergeblich versucht Anya ihn davon abzuhalten.
Ihre Verzweiflung scheint die persönliche Katastrophe vorwegzunehmen. Aber die eigentliche Katastrophe ist von ungeahntem Ausmaß. Der Alltag in der Modellstadt gerät aus den Fugen. Nach und nach beginnt man, die Einwohner der Stadt zu evakuieren, aber niemand wird informiert, was wirklich geschehen ist. Einige gehen, andere weigern sich und bleiben auf dieser Erde, ihrem Stückchen Heimat, mit dem sie fest verwurzelt sind, ohne zu ahnen, welchen Gefahren sie sich damit aussetzen. Anya hat Piotr nie wiedergesehen.
Etwa zehn Jahre später kehrt sie an diesen Ort zurück. Sie arbeitet jetzt als Touristenführerin, ein paar Monate im Jahr. Ein makabrer Katastrophen-Tourismus hat sich etabliert, mit Besichtigungstouren zu dem gespenstischen Ort. Eine verlassene Stadt, wie von einem todbringenden Orkan zu ewiger Starre verdammt. Anya leidet unter den Reisen nach Prypjat, den Ort ihres vergangenen Lebens, und möchte unbedingt weg. Ihre Bekanntschaft mit einem französischen Wissenschaftler, der sie heiraten will, könnte ihr diese Möglichkeit bieten. Aber die geschundene Erde lässt sie nicht los…

.Trailer

am Freitag, 22. April – 18.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Katharina Dröge (MdB)
• Oliver Krischer (MdB)
moderiert von Arndt Klocke

SEXARBEITERIN

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Sexarbeiterinnen-Plakatab Dienstag, 08. März

Regie: Sobo Swobodnik
D 2016, Dokumentarfilm, 96 Min., FSK 18

Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiterinnen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiterinnen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiterinnen gibt, die freiwillig und selbständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film Sexarbeiterin von Sobo Swobodnik. Der Film begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth (sensexual.de) über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und im „ganz normalen“ Alltag. Dabei entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter_innen und bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

www.partisan-filmverleih.de/filme/sexarbeiterin/

im Rahmen des Grünen Kinos
in Kooperation mit Partisan Filmverleih
mit anschließender Diskussion

am Dienstag, 08. März – 20.00 Uhr
Anschließende Diskussion mit:
*Dr. Anne Bunte (Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Köln)
*Claudia Zimmermann-Schwartz (Gesundheitsministerium NRW / Leiterin des „Runden Tischs Prostitution NRW“)
*Harriet Langanke (Journalistin Köln)
*Hans Mörtter (Pfarrer Lutherkirche Köln)
*Lena Morgenroth (Sexarbeiterin, Berlin)
*Regisseur Sobo Swobodnik
*Moderation: Arndt Klocke

VOICES OF TRANSITION

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Voices of Transitionam Donnerstag, 26. November – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Nils Aguilar
F, D 2012, Dokumentarfilm, 65 Min., FSK 0

Teil I – von Agrarfabriken zu Waldgärten – Frankreich ist in der Forschung zur Agroforstwirtschaft weltweit führend. Das natürliche Wald-Ökosystem scheint die beste Inspirationsquelle zu sein, wenn es gilt, aus leblosen Monokulturen wieder ertragreichere essbare Landschaften zu gestalten.
Teil II – Kulturwende gemeinsam gestalten – Die ursprünglich aus England stammende “Transition Town Bewegung” boomt heute weltweit: Statt auf ein Umlenken der Politik zu warten, bringen engagierte Nachbarschaften die Nahrungsmittelproduktion in ihre Städte zurück und legen die Grundsteine für eine Ressourcen schonende, krisenfestere Gesellschaft – hier und jetzt und mit viel Lebensfreude!
Teil III – Kubas “Grüne Revolution” – Als die Sowjetunion auseinander fiel, brach in der Folge dramatischer Lieferengpässe auch Kubas Agrarindustrie zusammen. Aus der Not wurde eine Tugend: Heute ist die Karibikinsel Vorreiter für Agrarökologie und städtische Biolandwirtschaft. Die Millionenstadt La Havanna etwa stellt heute 70% ihres konsumierten Gemüses und Obstes selbst her – in Bioqualität!

.Webseite zum Film

am Donnerstag, 26. November – 20.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit:
• Sven Lehmann, Vorsitzender GRÜNE NRW
• Martin Herrndorf, COLABOR Raum für Nachhaltigkeit
• Sabine Lydia Müller, dasselbe in grün – Verband der nachhaltigen Unternehmen
• Judith Levold, Gemeinschaftsgarten NeuLand
• Moderation: Arndt Klocke, MdL

Grünes Kino: WIR WAREN DIE GRÜNEN

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Das waren die Grünenam Dienstag, 10. November – 20.30 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos

Regie: Annette Zinkant
D 2014, Dokumentarfilm, 90 Min.

Zum 35. jährigen Jubiläum von den „Grünen“ zeigt das Grüne Kino die Dokumentation DAS WAREN DIE GRÜNEN. Von den Anfängen der Partei über den ersten Einzug in den Bundestag, der ersten Regierungsbeteiligung bis heute: In bewegenden Interviews erinnern sich grüne Spitzenpolitiker*innen von damals und heute an die Träume, die großen Kämpfe und politischen Widersprüche, an Karrieren und Schicksale bei den „Grünen“.

.Webseite zum Film

am Dienstag, 10. November – 20.30 Uhr

Anschließende Diskussion mit u.a.:
• Lukas Beckmann, eheml. Bundessprecher der GRÜNEN gemeinsam mit Petra Kelly
• Birgit Schulz, Grimmepreisträgerin und Produzentin des Films
• Annette Zinkant, Autorin des Films
• Claudia Pinl, Politikwissenschaftlerin und Publizistin (u.a. „Zwischen Rotation und Routine. Die Grünen im Bundestag.“)
• Arndt Klocke MdL, Moderation

WIR WOLLTEN DIE REPUBLIK VERÄNDERN – DER LIBERALE GERHART BAUM

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Gerhart-Baum-Poster (300b)am Montag, 17. August – 20.00 Uhr
im Rahmen des Grünen Kinos – Gerhart Baum zu Gast
/ Im anschließenden Filmgespräch diskutieren die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker mit Gerhart Baum unter Moderation des grünen Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis über Perspektiven zur Stärkung der Bürgergesellschaft.

Regie: Bettina Ehrhardt
D 2012, Dokumentarfilm, 87 Min.

Ein visionärer Politiker, der seine Überzeugungen vertritt – wenn es sein muss, „gegen den Mainstream der eigenen Partei“. Ein Mann von „Temperament und Entschiedenheit, aber auch Besonnenheit“. Jemand, der mitten in der „liberalen Familie“ steht. Das sagen Freunde, Parteigenossen und Weggefährten über Gerhart Baum, einen der großen Männer der Bundesrepublik Deutschland. Die Lebensgeschichte des unbeirrten Demokraten beginnt in Dresden, wo er die Bombennacht am 13. Februar 1945 überlebt. Gemeinsam mit der Mutter und den Geschwistern flieht er nach Oberbayern und geht Anfang der 50er Jahre nach Köln, wo er bis heute lebt. Noch als Student wird er Vorsitzender der Jungdemokraten, der Jugendorganisation der FDP. Baums Bekenntnis zur sozial-liberalen Koalition der 70er Jahre und seine Haltung bei ihrem dramatischen Bruch 1982 – der seine eigene politische Karriere jäh beendete – machen deutlich, für welche politischen Überzeugungen Gerhart Baum sein Leben lang leidenschaftlich eingetreten ist. Bis heute kämpft er mit erfolgreichen Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für die Bürger- und Freiheitsrechte in Deutschland.

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am Montag, 17. August – 20.00 Uhr
Im anschließenden Filmgespräch diskutieren die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker mit Gerhart Baum unter Moderation des grünen Landtagsvizepräsidenten Oliver Keymis über Perspektiven zur Stärkung der Bürgergesellschaft.

MASTER OF THE UNIVERSE

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Master of the Universe-Plakat (300b)Im Rahmen des Grünen Kinos
Rainer Voss zu Gast

am 08. Juni

Regie: Marc Bauder
D, A 2013, 88 Min., Dokumentarfilm, FSK 0

Ein verlassenes Bankgebäude.
Ein hochrangiger Investmentbanker.
Ein beunruhigender Einblick in eine Parallelwelt.

Zum ersten Mal packt ein echter Insider des internationalen Finanzgewerbes aus, einer der ehemals führenden Investmentbanker Deutschlands. Rainer Voss, der in seiner aktiven Zeit locker mit Millionen hantierte, erzählt aus eigener Anschauung, wie es in der glitzernden Finanzwelt wirklich zugeht, von all ihren Abgründen, Skrupellosigkeiten und quasi-religiösen Gesetzmäßigkeiten. Hat sich seit der globalen Finanzkrise etwas geändert? Voss‘ Ausblick gibt Grund zur Beunruhigung…

„Vor 20 Jahren war die Haltedauer einer Aktie im Durchschnitt 4 Jahre und heute sind wir bei 22 Sekunden. Der Sinn eine Unternehmensbeteiligung für 22 Sekunden zu behalten. Also das kann mir keiner erklären.“
Rainer Voss, Ex-Investmentbanker

Voss erzählt vom Wahnsinn der Finanzjongleure, ihrem Milliarden-Spieltrieb, er tut das diskret und klug. (Süddeutsche Zeitung)
Ein faszinierender, geradezu gruseliger Einblick in die Banker- und Broker-Branche (FAZ)

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am Mittwoch, 24. Juni – 18.15 Uhr

im Rahmen des Grünen Kinos. Im Anschluss an den Film diskutiert Arndt Klocke mit Rainer Voss.

WAS BIN ICH WERT

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Was bin ich wertam 15. Mai

im Rahmen von SOMMERBLUT 2015
in Kooperation mit dem Grünen Kino

Regie: Peter Scharf
D 2014, Dokumentarfilm, 90 Min.

Die Würde des Menschen ist antastbar – zumindest wenn es sich lohnt. „Was bin ich wert?“ entführt uns in eine Welt, in der Menschen auf Euro und Cent durchkalkuliert werden. Keine Utopie, sondern längst Realität! Experten in aller Welt behaupten, den Geldwert eines Menschen genau bestimmen zu können. Sie rechnen im Namen ihres Staates, für Versicherungen, Gesundheitsbehörden, das Militär oder ihren eigenen Profit.
Ein Roadtrip zu den Meistern der Berechnungskünste in sechs verschiedenen Ländern mit den seltsamsten und kühnsten Kalkulationsmodellen.

In Kooperation mit der Reihe „Grünes Kino“, anschließend Gespräch mit dem Filmemacher Peter Scharf und dem NRW-Landtagsabgeordneten Arndt Klocke (Bündnis90/Die Grünen).

.Sommerblut-Webseite

am Freitag, 15. Mai – 20.00 Uhr