Filmreihe SÉRIE NOIRE

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Serie Noire-Bild06Filmreihe Série Noire

Januar – April 2016

SÉRIE NOIRE
Filmreihe mit französischen Krimis der 70er und 80er-Jahre.


In den 70er und 80er-Jahren gab es ein außerordendlich lebendiges Filmschaffen in Frankreich, welches sich auf diverse Arten und Weisen dem Genre Kriminalfilm/Gangsterfilm/Heistfilm/Verschwörungsfilm unterordnen lässt.
Herausragend ist hier SÉRIE NOIRE von Alain Corneau mit einem wahnsinnig spielenden Patrick Dewaere.
Wir eröffnen die Reihe mit diesem titelgebenden Meisterwerk. Eigens aus Paris organisieren wir hierfür die original 35mm-Kopie (O.m.engl.Ut.). Es schließen sich weitere späte Meisterwerke von Regisseuren wir Henri Verneuil, Jean-Pierre Melville, Alain Corneau, René Clément und anderen an.
Zum Abschluss der Reihe gibt’s ADIEU, BULLE zu sehen.

 

Filme der Reihe SÉRIE NOIRE:

bereits gezeigt:
Sa, 09. Januar: SÉRIE NOIRE (Regie: Alain Corneau * F 1979 * 111 Min * 35mm)
Mo, 18. Januar: I WIE IKARUS (Regie: Henri Verneuil * F 1979 * 121 Min * 35mm)
So, 31. Januar: VIER IM ROTEN KREIS (Regie: J.-P. Melville * F 1970 * 140 Min. * 35mm)
Sa, 13. Februar: TREIBJAGD (Regie: René Clément * F 1972 * 127 Min * 35mm)
Di, 23. Februar: WAHL DER WAFFEN (Regie:Alain Corneau * F 1981 * 135 Min * 35mm)
Sa, 27. Februar: TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR (Regie: Henri Verneuil * F 1982 * 126 Min * 35mm)
Di, 29. März: POLICE PYTHON 357 (Regie: Alain Corneau * F 1976 * 125 Min * 35mm)
Di, 12. April:
LOHN DER GIGANTEN (Regie: Alain Corneau * F 1977 * 117 Min * 35mm)
Di, 26. April – 21.00 Uhr: ADIEU, BULLE (Regie: Pierre Granier-Deferre * F 1975 * 96 Min * 35mm)

hier auch ein schöner Artikel zur Reihe aus StadtRevue (Jan. 2016): StadtRevue (Serie Noire)

 


 

und in weiterer Planung, aber auf Grund der Filmkopienlage derzeit nicht organisierbar. Sollten zu einem anderen Zeitpunkt die entsprechenden Kopien verfügbar sein, so steht noch auf unserer eigenen Wunschliste:

DER EISKALTE ENGEL (Jean-Pierre Melville)
Z (C. Costa-Gravas)
DER AUS DEM REGEN KAM (René Clément)

KILLER STELLEN SICH NICHT VOR (Jacques Deray)
DIE MACHT UND IHR PREIS (Francesco Rosi)
DER SCHRECKEN DER MEDUSA (Jack Gold)

 

*Diese Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch das Kulturamt der Stadt Köln.
Stadt Köln Kulturamt sw (125b)

SÉRIE NOIRE

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Serie Noire-Bild07Filmreihe Série Noire

am Sa, 09. Januar – 21.30 Uhr

SÉRIE NOIRE
Regie: Alain Corneau
F 1979, Spielfilm
, 111 Min., 35mm, O.m.engl.Ut.
mit Patrick Dewaere, Myriam Boye, Marie Trintignant

Franck Poupart ist ein Handelsvertreter, der seine Waren in den grauen Vororten von Paris von Tür zu Tür verkauft. Während seiner Arbeit stößt er auf die minderjährige Mona, die bei ihrer Tante lebt und von dieser prostituiert wird. Er verliebt sich jedoch in das Mädchen, und gemeinsam beschließen die zwei einen folgenschweren Coup: Sie planen, die Tante zu töten, um mit deren Ersparnissen gemeinsam durchzubrennen …

„Erfolglos, ohne Hoffnung und ein klein wenig verrückt: Diese Charakterzüge des Handelsvertreters Frank Poupart werden von Patrick Dewaere in brillanter Spiellust verkörpert. Mal tanzend, mal schreiend, in Selbstgespräche vertieft oder voll von durchtriebenem Lachen läuft der einfache Bürger sehenden Auges in die Katastrophe hinein. Er flüchtet sich in irrsinnige Fantasien und bezieht die Frauen seines Lebens, seine Frau Jeanne und seine Geliebte Mona, immer mehr in diese Wahnvorstellungen mit ein.
Alain Corneau („Police Python“, „Wahl der Waffen“) schuf diesen bitterbösen, gewaltdurchtränkten und teilweise „verrückten“ Film als Porträt der trostlosen Situation der kleinen Leute in den grauen Pariser Vorstädten, die vom „Frühling“ eines besseren Lebens – einer der Schauplätze des Films ist ein Stück Brachland vor dem Kaufhaus „Printemps“ – nur träumen können.
„Série Noire“ entstand nach einem Roman des legendären Drehbuchautors Jim Thompson („Paths of Glory“, „Convoy“, „The Getaway“). Das Übertragen der Story aus einer amerikanischen Kleinstadt in die Pariser Banlieue ist überzeugend. Für seinen „negativen“ Helden in der Tradition der Schwarzen Serie verpflichtete Alain Corneau einen Schauspieler, der wie kein anderer das Handwerkszeug für diese Rolle mitbrachte: Patrick Dewaere spielt den zwiespältigen Frank „Poupée“ Poupart als Borderline-Persönlichkeit mit krankhaften Stimmungsschwankungen. Mag sein, dass das Exzessive, im Hochgefühl wie in der Depression, auch in der Person Patrick Dewaere angelegt war, der sich 1982, ausgelöst durch eine Trennung, das Leben nahm.“ (arte.tv)

.trailer (hier in der OV, wir zeigen den Film mit engl. Ut.)

am Samstag, 09. Januar – 21.30 Uhr

I WIE IKARUS

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I wie IkarusFilmreihe Série Noire

am Mo, 18. Januar – 21.00 Uhr

I WIE IKARUS
Regie: Henri Verneuil
F 1979, Spielfilm
, 121 Min., 35mm, DF
mit Yves Montand, Jacques Sereys, Jean Négroni

Kurz bevor Staatspräsident Jary seine zweite Amtszeit antritt, wird er in seinem Wagen erschossen. Nach langwierigen Ermittlungen kommt die eingesetzte Untersuchungskommission zu dem Schluss, der Mord sei von einem Einzeltäter namens Karl Eric Daslow (Didier Sauvegrain) – ein Anagramm für Oswald – begangen worden. Im Gegensatz zu seinen Kollegen weigert sich Generalstaatsanwalt Henri Volney (Yves Montand) das Ergebnis der Kommission, wonach Daslow ein paranoider Einzeltäter sei, der sich nach der Tat selbst erschossen habe, zu unterschreiben. Stattdessen nimmt er mit seinem Team erneut Ermittlungen auf, bei denen sie auch bald auf Ungereimtheiten stoßen: Falschaussagen, gefälschte Beweise und die Tötung von unbequemen Augenzeugen! Bald erkennt Volney, dass es sich bei dem Tod des Staatspräsidenten um ein Mordkomplott handelt – er kommt der Operation „I wie Ikarus“ auf die Schliche…

Der film-dienst feierte Verneuils Film in seiner zeitgenössischen Kritik als „politischen Kriminalfilm, der bewährte Spannungsmuster einsetzt, um seine Anklage gegen Obrigkeitsglauben und moralische Gleichgültigkeit des einzelnen möglichst populär zu vermitteln“. I wie Ikarus sei „Hervorragend inszenierte, sehr fesselnde und nachdenklich stimmende Unterhaltung.

.trailer

am Montag, 18. Januar – 21.00 Uhr

VIER IM ROTEN KREIS

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Vier im roten Kreis-Bild01Filmreihe Série Noire

am So, 31. Januar – 17.00 Uhr

VIER IM ROTEN KREIS
Regie: Jean-Pierre Melville
F 1970, Spielfilm
, 140 Min., 35mm, FSK 16, DF.
mit Alain Delon, André Bourvil, Yves Montand

Durch einen Zufall treffen der frisch entlassene Einbrecher Corey (Alain Delon) und der gerade entflohene Häftling Vogel (Gian Maria Volonté) aufeinander. Gemeinsam mit dem Ex-Bullen Jansen (Yves Montand) planen sie einen raffinierten Bruch in ein Juweliergeschäft am exklusiven Place Vendôme in Paris. Aber Kommissar Mattei (Bourvil) ist den Dieben bereits auf den Fersen. Denn er leitet die Ermittlungen im Fall Vogel, mit denen der entflohene Gefangene wieder ins Polizeigewahrsam gebracht werden soll. Die Spur führt Mattei in ein stadtbekanntes Vergnügungslokal, in dem sich zwar nicht Vogel, aber dessen neue Komplizen Corey und Jansen herumtreiben. Der perfekt geplante Einbruch gerät aufgrund der polizeilichen Fahndung sowie weiterer Umstände immer mehr in Gefahr. Die Diebe ahnen jedoch gar nicht, dass ihnen die Polizei auf den Fersen ist.

.trailer

am Sonntag, 31. Januar – 17.00 Uhr

TREIBJAGD

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Treibjagd-Poster01Filmreihe Série Noire

am Sa, 13. Februar – 21.00 Uhr

TREIBJAGD
Regie: René Clément
F 1972, Spielfilm
, 127 Min., 35mm, FSK 12, DF.
OT: La course du lièvre à travers les champs („Der Lauf des Hasen über die Felder“)
mit Jean-Louis Trintignant, Robert Ryan, Lea Massari, Aldo Ray, Tisa Farrow

„Auf der Flucht vor Zigeunern, die ihn töten wollen, weil er bei einem Flugzeugabsturz den Tod ihrer Kinder verschuldet hat, gerät der Franzose Tony in die Gesellschaft einer seltsamen Gangsterbande: martialische Desperados, die sich die Zeit bis zum letzten großen Coup mit sinnlosen Spielen vertreiben, alt gewordene Kinder, die in einem wunderschönen Knusperhäuschen in einem wunderschönen Märchenwald leben, Phantasiegeschöpfe zwischen Traum und Tod, Gewalt und Poesie, genauso wie Lewis Carrols Mad Hatter, Queen of Hearts und Cheshire Cat. Clement zelebriert ein subtiles Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers, lässt Kinder wie Gangster agieren und Gangster wie Kinder, kreiert eine ambivalente Atmosphäre, in der schließlich nichts mehr unmöglich erscheint. Das große Ding findet nur noch der Form halber statt, ein kurzer blutiger Zirkus ohne Bedeutung. Clement, ein Regisseur, der nie so recht in Mode gekommen ist, auch nicht in Frankreich, und dessen Autorenqualitäten allein Andre Bazin zu schätzen wußte, findet eine bewundernswerte inszenatorische Balance zwischen Märchenspiel und Gangsterstück, integriert die kontrastierenden Elemente in einen weichen, gleitenden Erzählfluß, der immer wieder plötzlich durch bedrohliche Vertikalen aufgebrochen wird, die -besonders eindringlich in den beiden Treppeneinstellungen am Anfang und am Schluß- ein Gefühl bodenlosen Schwindels vermitteln. Die Lust an Kontrasten erstreckt sich nicht zuletzt auch auf die Schauspieler. Dem erstaunlich gelösten Trintignant und der aufregend schönen Lea Massari als kuchenbackender Gangsterbraut „Sugar stehen zwei verwitterte Hollywood-Veteranen gegenüber: Der alte weise Wolf Robert Ryan, dessen Züge inzwischen so zerklüftet sind, daß sie völlig sich widersprechende Empfindungen zur gleichen Zeit ausdrücken können, und der dicke Kraftprotz Aldo Ray, der noch immer so komisch und bemitleidenswert ist wie zwanzig Jahre zuvor bei Cukor und Curtiz. Allein das von Clement mit unendlicher Sorgfalt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel dieser vier Profis verleiht der „Treibjagd eine Intensität und innere Spannung, die herkömmliche Thriller trotz aller Aktion und Gewalt allzuoft vermissen lassen. Mit seinen drei letzten Filmen hat Clement für ein altes Genre neue Maßstäbe gesetzt.“ gekürzt aus der der Filmkritik von Hans-Christian Blumenberg in DIE ZEIT.
Hier ein Link zur vollständigen Kritik vom 01.12.1972: Lust an Kontrasten

.trailer (Trailer ist auf Französisch / wir zeigen die dt. Fassung)

am Samstag, 13. Februar – 21.00 Uhr

WAHL DER WAFFEN

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Wahl der Waffen-Poster01Filmreihe Série Noire

am Di, 23. Februar – 21.00 Uhr

WAHL DER WAFFEN
Regie: Alain Corneau
F 1981, Spielfilm
, 135 Min., DVD, FSK 16, DF.
OT: Le Choix des armes
mit Yves Montand, Gérard Depardieu, Catherine Deneuve

Alain Corneau inszenierte eine fatalistische Gangsterballade. Und lässt Gérard Depardieu haltlos zwischen Furor und Empfindsamkeit pendeln. Sein irrer Blick, seine Unberechenbarkeit, das plötzliche Ausrasten: der junge Gérard Depardieu als Hitzkopf-Gangster Mickey in Alain Corneaus „Wahl der Waffen”. Der großartig schrille Moment, in dem gleich zu Beginn Mickeys „Verrücktheit“ offenbar wird. Zusammen mit einem älteren Kumpel gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis, er springt in das Auto, das ein Freund ihm bereitgestellt hat, und rast, verfolgt von einem Polizeiwagen, davon. Als Gegenpart der altersmilde Yves Montand, der nochmal alle Register ziehen muss. Yves Montands Figur Noël hat längst mit seiner kriminellen Vergangenheit gebrochen und führt mit seiner Frau Nicole ein ruhiges Leben als anständiger Bürger. Zugleich entwickelt er ungewollt Sympathie für den jungen Gangster Mickey, der wie er aus einem lieblosen Elternhaus stammt und in einem heruntergekommenen Pariser Viertel aufgewachsen ist. Als die Polizei auf Mickeys Spur kommt, löst der ehrgeizige Inspektor Sarlat in seinem Übereifer einen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt aus. Noël steht vor den Scherben seiner bürgerlichen Existenz. Er beschließt, Rache zu nehmen.

Bei Corneau wird die einfache Geschichte eines Kampfes zwischen zwei Generationen zu einem komplexem, präzise komponiertem Vixierspiel, das aus der Geschichte des französischen Gangsterfilms, der sozialen Realität und innerfilmischen Bezügen gewoben ist und dessen fein auskomponierten Breitwandbilder nach der großen Leinwand rufen. Auch der epische Gestus beim Erzählen verlangt nach einem dunklen Kinosaal. Die wortkargen Dialoge sind eine Hommage an Melville. So ausdrucksstark wird im Kino selten geschwiegen.
Umso beredter ist die Musik. Philippe Sarde, einem der damals angesagtesten französischen Komponisten, schrieb sie und die beiden Jazzbassisten Ron Carter und Buster Williams spielten mit.

.trailer

am Dienstag, 23. Februar – 21.00 Uhr

TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR

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Tausend Milliarden Dollar-Plakat01Filmreihe Série Noire

am Sa, 27. Februar – 21.00 Uhr

TAUSEND MILLIARDEN DOLLAR
Regie: Henri Verneuil
F 1982, Spielfilm
, 126 Min., 35mm, FSK 12, DF.
OT: Mille milliards de dollars
mit Patrick Dewaere, Caroline Cellier, Michel Auclair, Jeanne Moreau, Mel Ferrer

Paul Kerjean hat sein Leben dem Journalismus verschrieben. Selbst sein Privatleben opferte er der Arbeit, sodass seine Ehe scheiterte. Dafür gelang ihm der Sprung von einer kleinen Regionalzeitung zur Pariser „La Tribune“.
Von Kerjeans Fähigkeiten als investigativer Journalist hat auch ein anonymer Informant gehört, der in einem Parkhaus brisantes Material übergibt: Demnach ist Jacques Benoît-Lambert, Chef einer staatlichen Energiefirma, korrupt. Tatsächlich findet Kerjean weitere belastende Fakten. Mit seiner Story schafft er es auf die Titelseite. Kurz darauf wird Benoît-Lambert tot aufgefunden.
Kerjean bezweifelt bald, dass Benoît-Lambert sich, wie offiziell verlautbart, aus Scham selbst erschossen hat. Bei seinen Recherchen stößt er auf den multinationalen Konzern G.T.I. und deren Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Paul Kerjean und seine Familie geraten in Gefahr. Doch er ist entschlossen, die Wahrheit über das Geschäftsgebaren der G.T.I. an die Öffentlichkeit zu bringen.

.trailer (Trailer ist auf Französisch / wir zeigen die dt. Fassung)

am Samstag, 27. Februar – 21.00 Uhr

POLICE PYTHON 357

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Police Python 357-Poster01Filmreihe Série Noire

am Di, 29. März – 21.00 Uhr

POLICE PYTHON 357
Regie: Alain Corneau
F 1976, Spielfilm
, 125 Min., 35mm, FSK 16, DF., Musik: Georges Delerue
mit Yves Montand, Simone Signoret, Mathieu Carrière, Vadim Glowna

Marc Ferrot, Polizist in der französischen Stadt Orléans, lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit einer jungen Frau namens Sylvia ein. Als sie ermordet wird, betraut man ausgerechnet Ferrot mit der Aufklärung des Falls, da niemand von seiner Beziehung zu dem Opfer weiß. Bei seinen Ermittlungen muss er allerdings erkennen, dass sämtliche Indizien gegen ihn sprechen. Fieberhaft versucht Ferrot, seine Kollegen von der auf ihn deutenden Spur abzulenken und zugleich den wahren Täter aufzuspüren.

„Einer der beeindruckendsten Filme von Alain Corneau, die gesamte Erzählung der Handlung ist perfekt inszeniert und Yves Montand ist so gut wie immer. Auch François Perier und Simone Signoret spielen sensationell gut, wunderbare Bilder der Loireregion und Schlösser rund um Orlèans kontrastieren mit der klaustrophoben Hatz auf Ferrot untermalt von der minimalistischen schaurigen Musik von Georges Delerue“ (Filmpolar)

„Police Python 357 ist eine stilistische Neuerung im Genre und beschwört zugleich dessen Traditionen. Es ist der melancholische Rückblick des Genres auf seinen mythischen Helden, von dem es weiß, dass er nicht mehr zu retten ist.“ (Georg Seeßlen)

.trailer

am Dienstag, 29. März – 21.00 Uhr

LOHN DER GIGANTEN

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Lohn der Giganten-Poster01Filmreihe Série Noire

am Di, 12. April – 21.00 Uhr

LOHN DER GIGANTEN
Regie: Alain Corneau
F 1977, Spielfilm
, 117 Min., 35mm, FSK 16, DF.
OT: La menace (Die Bedrohung)
mit Yves Montand, Marie Dubois, Carole Laure

Dominique (Marie Dubois) ist außer sich: Ihr Geschäfts- und Lebenspartner Henri (Yves Montand) hat eine Geliebte! Sie lauert der Rivalin Julie (Carole Laure) auf, bietet ihr Geld. Als das nicht fruchtet, stürzt sich Dominique in den Tod. Leider sehen die Umstände des Suizids wie eine abgekartete Sache aus, und Julie gerät unter Mordverdacht. Henri versucht, die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken… Klasse: In den letzten 25 Minuten, wenn Henri seinen großen Abgang plant, kommt der Film fast ohne Dialoge aus, und er endet mit einem erstklassigen Actionfinale im VW-Käfer.

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am Dienstag, 12. April – 21.00 Uhr

ADIEU, BULLE

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Adieu_Bulle PosterFilmreihe Série Noire

am Di, 26. April – 21.00 Uhr

ADIEU, BULLE
Regie: Pierre Granier-Deferre
F 1975, Spielfilm
, 96 Min., 35mm, FSK 16, DF., Musik: Philippe Sarde
mit Lino Ventura, Patrick Dewaere, Victor Lanoux

Der unerschrockene Inspektor Verjeat kämpft zusammen mit seinem jungen Partner Lefevre hartnäckig um Gerechtigkeit. Nach einigen rätselhaften Mordfällen heften sich die beiden an die Fersen des Kleinstadtpolitikers Lardatte, der um jeden Preis die nächste Wahl gewinnen will. Schließlich entlarven Verjeat und Lefevre mit nicht gerade zimperlichen Methoden die skrupellosen und kriminellen Machenschaften des Politikers.

„Adieu Bulle ist ein intelligenter, spannungsreich inszenierter Polit-Thriller, der es darüberhinaus schafft, ein für das Genre beachtlich differenziertes Porträt einer mafiös versumpften Provinz-Nomenklatura zu entwerfen. Und von der Kriminalisten-Paarung Ventura-Dewaere, die in ihrem Zusammenwirken das ganze Spektrum von humorig-launigen Kiebigkeiten bis zum wortlos-cleveren Einverständis abdeckt, können die hiesigen ARD-Proporz-Beamten noch ihr ganzes langweiliges Leben etwas lernen.“ (schnitt.de)

.trailer (Trailer ist auf Französisch, wir zeigen die deutsche Fassung)

am Dienstag, 26. April – 21.00 Uhr