DER NACHTMAHR

Standard

Nachtmahr-Posterab 16. Juni

Regie: Akiz Ikon
D 2016, Spielfilm, 88 Min., FSK 12
mit Carolyn Genzkow, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Alexander Scheer

Tina ist 17 Jahre alt und hat scheinbar alles, was sich ein Mädchen in ihrem Alter wünschen kann. Doch nach einer Party beginnt sie massive Albträume zu erleben, fortan wird sie Nacht für Nacht von einem abgrundtief hässlichen Wesen heimgesucht. Ihre Eltern glauben ihr nicht. Der Einzige, mit dem sie über ihre Ängste spricht, ist ihr Psychiater. Er rät ihr Kontakt mit diesem Wesen aufzunehmen. Zunächst weigert sich Tina, doch als sie merkt, dass ihre Eltern ernsthaft überlegen, sie in eine Klinik einzuweisen, überwindet sie ihre Angst und geht auf das Wesen zu. Anders als erwartet, stellt Tina fest, dass dieses Wesen als Personifikation ihrer Ängste real existiert und dass es die gleichen Gefühle und Empfindungen spürt, wie sie selbst. Aus Angst in Freundeskreis und Familie als Freak zu gelten, versteckt sie das Wesen in ihrem Zimmer. Mit der Zeit verliert sie langsam den Ekel vor ihm. Es entsteht ein zutrauliches Verhältnis, etwa wie zu einem zugelaufenen wilden Tier. Im Umgang mit ihm scheint Tinas Wahres Ich durch. Doch dann sehen ihre Eltern und schließlich auch ihre Freunde dieses Wesen mit eigenen Augen…

DER NACHTMAHR ist junges, kraftvolles Kino aus Deutschland. Ohne zu werten oder seine Figuren zu verurteilen, erzählt Akiz in seinem zweiten Kinospielfilm das Drama eines jungen Mädchens, das aus seiner überschaubaren Welt fällt. Die fulminante schauspielerische Leistung von Neuentdeckung Carolyn Genzkow in ihrer ersten Kinorolle sowie in weiteren
spannenden Rollen die Schauspieler Sina Tkotsch (“Beautiful Bitch”), Wilson Gonzalez Ochsenknecht (“Tod den Hippies!! Es lebe der Punk”) und Alexander Scheer (“Carlos – Der Schakal”) vermitteln auf emotionale Weise, was es heißt, plötzlich und inmitten des Erwachsenwerdens ausgegrenzt zu sein und keinen Weg zurück zu finden, um jedoch schließlich – isoliert und auf sich selbst zurück geworfen – mit sich selbst ins Reine zu kommen.

.trailer