EIN ABEND NACH DEM KRIEG

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Filmreihe AsienhausEin Abend nach dem Krieg_Poster (300b) „Südostasien auf der Leinwand – Streben nach Unabhängigkeit“

am 24. Juni

Kambodscha 1998; Regie: Rithy Panh; 113 Minuten; Khmer & Französisch mit deutschem Untertitel

Savannah ist 28 Jahre alt, als er nach langen Jahren im Kampf gegen die Roten Khmer nach Phnom Penh zurückkehrt. In seinem ganzen Leben hat er nie etwas anderes als Krieg in seinem Land gesehen. In der Hauptstadt lernt er Srey kennen. Er möchte mit ihr zusammen leben, doch das ist nicht so einfach, nach Jahrzehnten Krieg und Terror, in einem Land in dem die Menschen sich mehr an den Tod als an das Leben gewöhnt haben. Rithy Panh, der mittlerweile als „cinematic voice of Cambodia“ gilt, erzählt in seinem zweiten Spielfilm von der Suche nach Liebe in einer Nachkriegslandschaft und der Neuorientierung eines ganzen Landes in der Zeit unmittelbar nach dem Krieg, in der die Menschen mit einem gewöhnlichen Alltag umgehen lernen und gleichzeitig das Gewesene verarbeiten müssen.
Einführung und Moderation: Dr. Uwe Hoering, Stiftung Asienhaus Köln
Diskussion mit Timothy Williams, Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg

am Mittwoch, 24. Juni – 18.15 Uhr