Filmreihe Köln: Synthesen? Sichtbare Töne und verschobene Bilder

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Filmreihe Köln

am 19. Oktober

Was geschieht, wenn Einheiten von Bild und Ton abhandenkommen, was wenn sich neue bilden? Der Abend beginnt mit dem Fokus auf Irritationen, die durch abwesenden Ton entstehen. Experimente der Tonerzeugung gehen über in faszinierende Versuche, visuelle Entsprechungen für Musik zu finden. Irrlichternde psychedelische Effekte und
Stroboskopexzesse sorgen zugleich für die Stimulation und Störung der Sinne und führen bis an die Grenzen des menschlichen Fassungsvermögens. Wie verschiebt sich die Wahrnehmung, wie die filmische Ordnung, wenn audio-visuelle Elemente neu kombiniert werden? Blitze trommeln auf Tische und Farben flackern im Donnern eines Gefechts. Der Abend endet mit Lichtpunkten und einer Illusion des Verschwindens, die den Raum weit öffnet für eine Reflexion über Wahrnehmung.

INTERVISTA, Anri Sala, 1998, 26 Min., courtesy the artist and Hauser & Wirth
INAUDIBLE, Lina Sieckmann, 2013, 5 Min.
TÖNENDE HANDSCHRIFT I. DAS WUNDER DES GEZEICHNETEN TONES, Rudolf Pfenninger, 1932, 14 Min.
RHYTHM IN LIGHT, Mary Ellen Bute, 1934, 5 Min.
CREAM THEME, Zeitguised (Musik: Mouse on Mars), 2014, 3 Min. (aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)
FELLS LIKE WE ONLY GO BACKWARDS, Becky Sloan/Joseph Pelling (Musik: Tame Impala), 2012, 3 Min.
SUMMER LIGHTNINGS, Victor Alimpiev, 2004, 2 Min.
MURPHY, Bjørn Melhus, 2008, 4 Min. (aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen)
TEST, Józef Robakowski, 1971, 6 Min.
BLACK HOLE, Johanna Reich, 2009, 2 Min.

 

www.filmreihe-koeln.de

am Montag, 19. Oktober – 20.30 Uhr

Eine Veranstaltung von Filmreihe Köln