INKLUSION IM KLASSENZIMMER

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Film Still01am Dienstag, 10. Mai – 17.00 & 18.15 Uhr
eine Veranstaltung von Medienprojekt Wuppertal e.V.

Regie: Tim Gontrum
D 2016, Dokumentarfilm, 65 Min., Produktion: Medienprojekt Wuppertal

Eine Dokumentation über gemeinsames Lernen in der Schule
Schulen sind im Wandel. Eine ausgrenzende Bildungskultur ist längst überholt. Inklusion ist ein Anspruch, dem Schulen auf unterschiedliche Weise begegnen. Wie wir heute als heterogene Gesellschaft miteinander umgehen wollen, wird stärker als je zuvor diskutiert und fordert die Schulen, Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen als Wegbereiter besonders heraus.
„Auf einer Förderschule wäre David morgens um 7 aus der Tür und käme abends nach Hause. Und wenn ich am Wochenende mit ihm rausgehen würde, würden ihn alle angucken wie ein Alien und sich denken: Wo kommt der denn jetzt her?“, vermutet die Mutter Anna Lingscheid aus Köln.
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms steht der Umgang mit verschiedenen Behinderungen, vor allem aber der Umgang mit Stärken und Schwächen, die alle Mitglieder in eine inklusive Lerngruppe einbringen. Anhand von drei Gesamtschulen werden unterschiedliche Modelle und Erfahrungen von gemeinsamem Lernen vorgestellt.
Die Gesamtschule Holweide startete bereits vor über 30 Jahren mit ihrem inklusiven Unterrichtskonzept. Hier spielt die individuelle Förderung aller SchülerInnen eine große Rolle. Die Lehrerin Britta Klostermann, die früher an einer Förderschule geistig behinderte Jugendliche unterrichtete, sagt: „Wir versuchen den Schülern unterschiedliche Lernwege zu ermöglichen und ihre individuellen Leistungen wertzuschätzen.“
An der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck ist das soziale Lernen besonders wichtig, das Verständnis von nicht-behinderten und behinderten SchülerInnen untereinander wird gezielt unterstützt. Der Lehrer Johannes Völlm formuliert das so: „Wenn die nicht-behinderten Kinder lernen, dass es Kinder gibt, die zwar anders, aber trotzdem gleich sind, dann haben wir das Wichtigste geschafft.“
An der privaten Hagenschule lernen die SchülerInnen in altersübergreifenden Gruppen. Ein Team aus jeweils zwei LehrerInnen begleitet sie. Die Schülerin Johanna beschreibt ihre Erfahrungen: „Davor war ich Behinderten gegenüber abgeneigt, jetzt komme ich mit solchen Situationen besser klar und das hat mich persönlich in der Hinsicht auch zum besseren Menschen gemacht.“
Die drei Schulen machen Mut, dass nicht nur die Herausforderungen des gemeinsamen Lernens gelingen können, sondern Inklusion der Motor für eine moderne Schulentwicklung ist. So gewinnen alle.

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am Dienstag, 10. Mai:
Erste Vorstellung: 17.00 Uhr
Zweite Vorstellung: 18.15 Uhr
im Anschluss Diskussion mit dem Regisseur Tim Gontrum und Gästen.

Eintritt frei. Reservierungen an info@medienprojekt-wuppertal.de
(Stand: 26. April: Die Veranstaltung ist komplett ausreserviert – es können leider keine weiteren Reservierungen mehr angekommen werden)