KLÄNGE DES VERSCHWEIGENS

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Klaenge des Verschweigens Posteram Montag, 09. Mai – 19.00 Uhr
in Kooperation mit Friedensbildungswerk Köln

Regie: Klaus Stanjek
D 2012, Dokumentarfilm, 90 Min., FSK 12

Ein streng gehütetes Familiengeheimnis wird gelüftet – ein Tabu gebrochen. Willi Heckmann, Jahrgang 1897, war Alleinunterhalter, lyrischer Tenor – und schwul. Als der Filmemacher Klaus Stanjek erfährt, dass sein Lieblingsonkel Willi wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre im KZ interniert war, bricht eine Familienfassade jäh in sich zusammen. Aus dem Nebel der Erinnerung entwickelt sich eine ergreifende Spurensuche. Dokumentarische Gestaltungsmittel treffen dabei auf Animation und Compositing.

Ein tief berührender wie preisgekrönter Dokumentarfilm über die Verfolgung und Ächtung von Homosexuellen in Nazi-Deutschland und der Nachkriegszeit, der die Dynamiken des Verdrehens und Verdrängens der Wahrheit in deutschen Familien sichtbar macht.

Anschließende Diskussion mit dem Regisseur Klaus Stanjek und Dr. Jost Rebentisch vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte. Moderation: Roland Schüler (Friedensbildungswerk)

.Trailer

am Montag, 09. Mai – 19.00 Uhr